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Chia No Knead Bread (Knusperbrot)

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Hallo meine Lieben,

nach ein paar wirklich unglücklichen Brotkäufen in „Bäckereien“ habe ich heute ganz in der Früh wieder frisches Brot gebacken. Dieses hier macht ja wirklich überhaupt keine Arbeit und ist einfach göttlich. Ich habe den normalen „Knusperbrotteig“ ein ganz klein wenig abgewandelt (wegen den Chia Samen) und daraus ein Dinkel-Chia-Knusperbrot gezaubert.

Wer ebenfalls diese wirklich sehr knusprige und zugleich fluffig und saftige Köstlichkeit aus dem Ofen zaubern will braucht dazu:

400 Gramm Dinkelmehl
1,5 TL Salz
1 gestr. TL Trockenhefe
1 Prise Ascorbinsäure (Vitamin C)
2 gestr. EL Chia Samen
340 ml Wasser

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Und so schnell wird es gemacht:
Mehl mit Salz, Hefe und Ascorbinsäure und den Chia Samen vermischen. Wasser dazu geben und leicht durchmischen (Hand oder Löffel) bis keine trockenen Stellen mehr vorhanden sind. Schüssel zugedeckt mind. 18 Std. kühl lagern.

Ofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nach der Ruhezeit den aufgegangenen Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen (nicht verunsichern lassen, er ist wirklich sehr weich und blubberig) evtl. Teigschaber zu Hilfe nehmen. Teig nicht mehr kneten!! Ecken nach innen einschlagen und mit der eingeschlagenen Seite nach unten in den mit Backpapier ausgelegten Topf/Glasbräter etc. legen. Deckel drauf geben und 5 Minuten bei 250 Grad backen. Danach Temperatur auf 230 Grad reduzieren und 30 Minuten weiter backen. Dann den Deckel entfernen (vorsicht es kann extrem heißer Dampf entweichen) und weitere 20 Minuten backen (je nach gewünschten Bräunungsgrad).

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Lasst Euch dieses Traum-Brot gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Quittentarte mit Haselnussmürbteig (vegan)

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Hallo meine Lieben,

von einem edlen Spender habe ich vorgestern Quitten aus dem Garten geschenkt bekommen. Was habe ich mich gefreut. Ich liebe Quitten! Leider ging es mir gestern gesundheitlich gar nicht gut (hatte mir diese fiese Tages-Magen-Darm-Seuche eingefangen). So lag ich im Bett und stand nicht in der Küche.

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Heute aber musste es sein und ich habe diesen leckeren Kuchen gebacken. Da ich momentan keine Eier von meiner Schwägerin (nur diese esse ich noch ab und zu, denn da weiß ich wie die Tiere leben) habe, wurde es ein veganer Kuchen. Leider muss ich gestehen, das ich mit veganem Gebäck immer noch ein wenig auf Kriegsfuß stehe. Natürlich kann man sich daran gewöhnen, aber so gut wie „normal“ gebacken ist es einfach nicht. Finde ich zumindest. Wie auch immer, diese Tarte hier ist lecker geworden auch ohne Butter und Eier 🙂

Ich bin ein Fan von „nicht-süßen-Kuchen“ und das hier ist so einer. Die Quitten haben eine herrliche Säure und der Rohrohrzucker in geringen Maßen trägt seinen Teil bei. Ein Manko hatte die ganze Sache nur leider. Der Boden klebte an der Form fest (ist mir mit diesen Formen noch NIE!!! passiert) und er ließ sich sehr schwer ausrollen. Das liegt aber wohl an der doch recht weichen Margarine.

Wer sich also diese Köstlichkeit schmecken lassen will kann entweder noch schnell vorbei kommen oder braucht dazu:

Für den Teig:
185 Gramm Dinkelmehl90 Gramm gemahlene Haselnüsse
125 Gramm vegane Butter/Margarine (gekühlt)
50 Gramm (Rohrohr)zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
1 gestr. TL Zimt

Für den Belag:
100 Gramm gehackte Mandeln
4 EL (Rohrohrzucker)

4 Quitten
1/2 Zitrone mit essbarer Schale
2 EL vegane Butter / Margarine
3 EL Korinthen/Rosinen
1 gestr. TL Zimt

200 ml Soja Creme (Berief Soja Fit z.B.)
2 EL Rohrohrzucker
2 x Eiersatz
Zwetschgengewürz (ich habe mir das selber aus Zimt, Kardamon, Piment, Vanille und Ingwer zusammen gemischt)

Und so schnell wirds gezaubert:

Die trockenen Zutaten für den Teig vermengen. Gekühlte Margarine dazu geben und schnell zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Folie wickeln und 1 Std. kühl stellen.

In der Zwischenzeit Quitten Schälen, Gehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Mit etwas Wasser und Zucker und der Schale (natürlich ohne das Weiße) der halben Zitrone ca. 10 Minuten (je nachdem wie groß die Stücke sind) weich kochen (sollten nicht zu weich sein!). Wasser abgießen und sofort die vegane Butter, den Zimt und die Korinthen dazu geben und alles gut miteinander vermischen. Zitronenschalen entfernen. Zugedeckt zur Seite Stellen.
Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

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Den gekühlten Teig schnell ausrollen und in die gefettete Form (ich werde das nächste mal Backpapier darunter geben) legen. Ich musste etwas mit den Händen nachhelfen und den Rand formen.
100 Gramm gehackte Mandeln und 4 EL Zucker auf dem Boden verteilen und leicht andrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und blind ca. 15 min. Backen (mit Butter im Teig gäbe das sicher eine schöne karamellisierte Oberfläche).

In der Zwischenzeit Soja Creme mit Zucker, dem Gewürz und dem Eiersatz mit dem Schneebesen zu einer homogenen Masse vermischen.
Masse auf den gebackenen Kuchenboden geben, dann die Quitten. Und weitere 15 min. backen.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen. Und wers ganz lecker will, mit geschlagener Sojasahne lauwarm servieren.

Lasst es Euch gut schmecken.

Eure Zaubermondin

Karamellisiertes Soja-Hack mit Rosenkohl, Lauch und Kartoffeln (vegan)

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Hallo meine Lieben,

schon seit Wochen habe ich tierische Lust auf Rosenkohl. Ja ich liebe Rosenkohl. Es sollte heute auch vegan sein, so ist diese Zusammenstellung entstanden. Leider ist das Foto ziemlich unscharf und ich musste es farblich etwas nachbearbeiten (ich fotografiere ja nur auf dem Fensterbrett mit meinem S5 kurz bevor wir die Speisen essen). Es war schon ziemlich dunkel draußen. Nichtsdestotrotz war es ein ein äußerst schmackhaftes und sättigendes Essen und ich kann es Euch nur ans Herz legen.

Wer es versuchen will braucht dazu:

125 Gramm Soja-Hack (trocken)
1 Zwiebel
ca. 2 EL brauner Zucker (Rohrohrzucker)
Rauchsalz, Chilly
500 Gramm Rosenkohl (tiefgefroren)
6 mittelgroße Kartoffeln
1 Lauchstange
250 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Petersilie

Und so schnell wirds gezaubert:

Da ich wegen der Tiere und nicht wegen dem Geschmack auf Fleisch verzichte versuche ich immer an der Konsistenz so nah wie möglich ans „Original“ zu kommen. Daher die etwas aufwendigere Zubereitung in der ich das „Hack“ in einer eigenen Pfanne zubereite. So bekommt es eine tolle Farbe und eine völlig andere Konsistenz.

Zuerst habe ich das Soja-Granulat nach Anleitung gegart. In der Zwischenzeit Zwiebeln, Kartoffeln und Lauch putzen/schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Pflanzenfett in einer Pfanne mit 2 EL braunem Zucker und etwas Wasser erhitzen bis der Zucker geschmolzen (karamellisiert) ist. Dann das gekochte Soja-Granulat dazu geben und scharf anbraten. Zwiebeln, Rauchsalz und Chillyflocken dazu geben und alles so lange braten bis das Soja-Granulat optisch und an Hack hinkommt.

In der Zwischenzeit Kartoffeln und Rosenkohl (meiner war tiefgefroren) mit etwas Öl kurz anbraten und dann mit 250 ml Gemüsebrühe aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 20 min. garen und immer wieder umrühren. Erst 10 min. vor Ende der Garzeit den Lauch dazu geben. Am Ende ist die Gemüsebrühe einreduziert (das war gewollt so, ich mag keine „Soße“ in so einem Gericht. Petersilie und die Soja-Hack-Zwiebel-Mischung dazu geben kurz umrühren und schnell servieren.

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Scharfes Kürbiscurry mit Zucchini – vegan

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Hallo meine Lieben,

gestern an Halloween sollte es natürlich ein Kürbisrezept sein. Da Kürbisse nunmal sehr süß schmecken wollte ich das Ganze etwas verschärfen und habe mich für ein indisches Curry entschieden. Eine phantastische Kombi süß/scharf. Und auch farblich ein Highlight zum goldenen Herbst.

Wer es auch versuchen will braucht dazu:

500 Gramm Kürbis (ich hatte Hokaido)
1 große Zwiebel
1 EL frischer Ingwer gerieben
1 Zucchini
1 Dose Kokosmilch
1 EL Mandelmus weiß
Koriander, Chilly, Pfeffer, Salz, CurryPflanzenöl zum Braten

Als Beilage hatten wir Basmatireis.

Und so schnell wirds gezaubert:

Zwiebeln, Kürbis und Zucchini in mundgerechte Stücke Schneiden. Ingwer schälen und reiben. Zwiebel im Pflanzenöl kurz andünsten. Kürbis, Zucchini und Ingwer dazu geben und ebenfalls etwas anbraten. Mit Kokosmilch aufgießen und mit Salz, Pfeffer, Chilly und Currypulver scharf würzen. Etwa 15 min. leise köcheln lassen. Zum Schluß den Koriander dazu geben und mit 1 EL Mandelmus eindicken.

Laßt es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Kartoffelgulasch – vegan

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Hallo meine Lieben,

so ein scharfes, feuriges Gulasch mit viel Nudeln hat mir, als ich noch Fleischesser war, immer sehr gut geschmeckt. Ich hatte so richtig Lust darauf, also habe ich es kurzerhand einfach „ohne“ gemacht. Was soll ich sagen? Es war köstlich, und kein bisschen weniger deftig. Daher möchte ich allen denen, die nicht wegen dem Geschmack, sondern wegen der Tiere auf Fleisch verzichten, diese Idee hier weiter geben. Es ist kein großes Hexenwerk, lässt sich wunderbar, auch mehrmals, aufwärmen und schmeckt am nächsten Tag fast noch besser 😉

Ich wollte Nudeln dazu, man hätte es aber auch wunderbar mit einem frischen Knusperweißbrot oder den Knuspersalzstangen essen können. Eignet sich sicherlich auch gut als schnelles, deftiges Partygericht.

Wer es versuchen will braucht dazu:

500 Gramm Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 Karotte
1 Lorbeerblatt
500 ml Gemüsebrühe
100 ml Weißwein
5 EL Tomatenmark mit Würzgemüse
1 EL Majoran
1 EL Petersilie
Salz, Pfeffer, Paprikapulver süß und scharf, Chillyflocken

Und so schnell wirds gezaubert:

Zwiebeln schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Ebenso die Karotte.
Pflanzenöl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln mit dem Lorbeerblatt kurz anbraten. Dann die Kartoffeln und Karotten dazu geben und ebenfalls anbraten. Dann mit der Gemüsebrühe aufgießen und das Tomatenmark dazu geben. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Chilly deftig abschmecken. Ich hatte es dann ca. 40 Minuten auf dem Ofen und habe es leicht köcheln lassen. Ab und zu umrühren. 5 Minuten vor Schluß habe ich den Weißwein dazu gegeben und die Kräuter. Vor dem Servieren unbedingt nochmals abschmecken, denn die Kartoffeln „saugen“ ganz schön die Gewürze auf!

Ein richtiges Herbstgericht das ordentlich den Magen wärmt und noch dazu den Herbst auch farblich unterstützt 😉

Lasst es Euch gut schmecken.

Eure Zaubermondin

Vollkorncupcakes mit wenig Zucker – vegan

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Hallo ihr Lieben,

jaaa ich gebe es zu, der Cupcake hier ist nur zur Hälfte vegan. Ich war heute sehr faul und habe mir viel Zeit gespart und als Topping etwas Fertiges genommen. Was aber nichts desto trotz sehr lecker geschmeckt hat. Wer es auch versuchen möchte braucht dazu den Brotaufstrich Brunch in der Geschmacksrichtung „Zuckerbrot – weiße Schokolade“ , den es momentan wieder im Handel gibt. Ich habe ihn so wie er ist aufgespritzt und nur mit ein paar Zuckerstreuseln garniert. Empfehlenswert gut!

Jetzt aber zum eigentlichen Teigrezept. Ihr braucht dazu:

200 Gramm Dinkelvollkornmehl
1 EL Backpulver
100 Gramm Kokosblütenzucker (oder braunen Zucker) oder Xylith oder eben was ihr wollt
1 gestr. EL Zimt
1 gestr. TL Vanille gem.
50 Gramm Kokosflocken
50 Gramm Haselnüsse
150 Gramm weiße und dunkle Schokolade (vegan) gemischt (gehackt, Tropfen, etc)
1 Pr. Salz
150 Gramm veganer Joghurt
150 ml Sojamilch
50 Gramm Fett (weich oder aufgelöst)

Und so schnell wirds gemacht:

Alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen. Joghurt, Milch und zerlassenes Fett dazu geben und gut durchmischen.

Mit einem Löffel in Muffin-Förmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 200°Ober-/Unterhitze ca. 25 min. backen.

Nach dem Abkühlen das Topping direkt aus dem Kühlschrank aufspritzen und schnell essen.

Lasst Euch diese extrem saftigen und fluffigen Teilchen gut schmecken. Hier darf man auch mal eins mehr essen, denn ganz so arg schlimm ist die Kalorienbilanz hier nicht 😉 *kicher*

Eure Zaubermondin

Herbstliche Gemüsepfanne mit Kürbis, Maronen und Zwiebeln

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Hallo meine Lieben,

gemütlich wirds Zuhause, die Tage werden kürzer, Kerzen brennen, Räucherwerk duftet und mir persönlich macht das Kochen nun auch wieder Spaß. Gestern gabs bei uns dieses wunderbare Herbstgericht. Extrem sättigend und hat eine tolle Geschmackskombi aus süß und scharf. Genau das Richtige für einen kuschligen Herbstabend.

Wer es nachkochen möchte braucht dazu:

550 Gramm Kürbis (ich hatte Hokkaido und Butternut gemischt)
200 Gramm Maronen (vorgekocht und eingeschweißt im Supermarkt zu erwerben)
3 kleine rote Zwiebeln
50 ml Gemüsebrühe
Lorbeerblatt, Thymianzweige, frischer Ingwer (ca. 1,5 cm), Chillflocken, Salz und Pfeffer

Als Beilage hatten wir Kartoffelpü (ja ich gebe es zu das schnelle aus der Packung). Aber ich habe es vegan zubereitet. Anstatt der Milch habe ich SojaVit von Berief genommen (gibt es hier bei uns bei REWE). Dadurch bekommt es eine tolle Cremigkeit. Mit Muskat und Petersilie geschmacklich abrunden.

Und so schnell wird die Gemüsepfanne gezaubert:

Kürbisfruchtfleisch in Stücke schneiden und im Salzwasser ca. 4 Minuten kochen (erst ins kochende Wasser geben). Im Sieb anschließend gut abtropfen lassen. Maronen ggf. etwas an die Größe der Kürbisstücke anpassen. Zwiebeln in der Zwischenzeit in Spalten schneiden und mit Öl glasig andünsten. Den Ingwer schälen und in Miniwürfel schneiden. Zusammen mit dem Kürbisfruchtfleisch, den Maronen und der Gemüsebrühe mit in die Pfanne geben. Lorbeerblatt und Thymianzweige dazu geben und ca. 10-15 Minuten anbraten. Dabei gelegentlich wenden. Mit Salz, Pfeffer und Chilly würzig abschmecken.

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Süße Schlemmereien von ichoc und VALSOIA – ohne Tierleid – ein Produkttest

Hallo meine Lieben!

Gleich mal vorne weg! Ich bin entzückt und total begeistert. Jetzt schon mal Daumen hoch für diese wirklich leckeren Versuchungen!

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Ein Rippchen Schoki aus dem Kühlschrank und ein kühles Eis bei dieser Affenhitze…. und das ganz ohne Tierleid, was will man mehr?

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Ich fange an mit der ichoc. Gefunden habe ich diese Köstlichkeiten im DM Regal. Mit 1,99 € preislich absolut ok. Die Argumente überzeugen: VEGAN, BIO/ORGANIC und sehr LEKKA 😉 Leider bisher nur in drei Sorten zu haben.

„Rice Choc mit Kakaokeks“ ist eine herbere, dunkle Schokolade. Für Menschen wie mich, die es nicht sooo süß mögen genau das Richtige. Die kleinen Kekskrümel knuspern schön beim Schlemmen. Frisch aus dem Kühlschrank super knackig, und cremig schmelzend im Mund.

„Weisse Rice Choc mit Bourbon Vanille“ ist eine weiße Schokolade, die auch Menschen, die eigentlich keine weiße Schoki mögen überzeugt. Auch nicht so süß und sehr mild im Geschmack. Frisch gekühlt aus dem Kühlschrank eine Freude und es bleibt leider nicht bei einem Stückchen….

„Rice Choc mit Haselnusskrokant“ ist die süßeste aus der Dreierreihe. Dennoch lange nicht so süß wie herkömmliche Nougatschoki. Gekühlt aus dem Kühlschrank war sie sehr lecker und hat mir auch gut geschmeckt obwohl ichs ja nicht so süß mag. Beim Schmelzen im Mund kamen die kleinen Knusperkrokantstückchen zum Vorschein und runden den Geschmack ab.

Resümee: Würde alle drei Sorten sofort wieder kaufen! (Würde ist wohl falsch ausgedrückt! WERDE stimmt da wohl eher).

Jetzt müssen sie nur noch den Test beim Backen und für Desserts in der Küche bestehen 🙂

Weiter gehts mit meinem persönlichen Highlight als bekennender Eisjunky!  Und ich kanns immer noch nicht glauben WO ich das Eis gefunden habe. Beim EDEKA um die Ecke! Ich hab nur mal zufällig in die Truhe gespäht und da lag es dann.

Rein pflanzliches Eis von VALSOIA.

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Leider nicht BIO aber rein pflanzlich. Das nachgemachte „Magnum“ (und ich möchte hier vorab schon mal sagen, das dieses hier meinen Eisgaumen mehr beglückte als das Original) wenigstens noch glutenfrei.

Beschrieben wird es mit Premium Eis. Und ich kann dem nur beipflichten. Es knackt himmlisch beim hinein beißen und das Vanilleeis ist schön cremig und nicht so übersüßt wie herkömmliches Eis. Es hat eine wunderbare Leichtigkeit und ist nicht so fettig. Ich bin total begeistert. Italiener können eben einfach das beste Eis machen 🙂 Leider sind nur drei Stück in einer Schachtel. Was mich in Zukunft dazu zwingen wird den kompletten Vorrat aufzukaufen damit mir kein anderer es wegkaufen kann. *lach*

Dann waren da noch diese äußerst leckeren Nusshörnchen (wenigsten mit 4 Stück in der Schachtel *kicher*). Was soll ich sagen? Ebenso lecker wie auch schon das Premium Eis. Einfach köstlich! Schön nussig, nicht so süß und die knusprige Waffel ist auch trotz Schokiüberzug innen sehr fein. Hach… der Sommer ist gerettet.

Wenn ich mich so auf der Seite von Valsoia umsehe dann läuft mir schier das Wasser im Munde zusammen. Ich hoffe zutiefst, das auch diese Produkte noch alle den Weg in unsere Regale finden. Oder ich muss mir einen Kühllaster mieten und zum Shoppen nach bella italia reisen. Das wär mal wieder einen Urlaub wert, den ich inzwischen seit 16 Jahren nicht mehr gemacht habe….

Wie auch immer, habt einen erfrischten und süßen Sommer!

Während ich hier tippe schlemme ich eins der Nusshörnchen. Ich habe lange überlegt ob ich ein Foto davon einstellen soll und es gestaltete sich schwieriger als gedacht. Gar nicht so einfach das es nicht pornös rüber kommt. Mit Zähnen? Mit Zunge? Ich habe mich für diese magische Variante entschieden 😉

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Gekühlte Grüße

Eure Zaubermondin

(Veganer) Hefekranz mit Mohn und Herz

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Hallo meine Lieben,

da meine liebe Mama erst vor ein paar Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden ist, haben meine Sista und ich uns um ihren Geburtstag gekümmert. Wir feierten am Wochenende im Garten vom Schwesterherzal mit Erdbeertorte und diesem Hefekranz, den ich mit viel Liebe für sie gebacken habe. Danach gab es noch leckeren Flammkuchen und Pizza auf Flammkuchenteig.

Ich hatte vor ein paar Tagen ein kurzes Video gesehen auf dem diese „Wickel“-Technik gezeigt worden ist. Allerdings wurde da als Füllung Nutella verwendet. Ein NOGO für mich. Ich habe mich für Mohn und selbst gemachte Johannisbeermarmelade entschieden. Ich war überrascht das es wirklich so einfach ging und gleich auf Anhieb funktioniert hat. Ich wußte nämlich nicht mehr wo ich das gesehen hatte und so wars ein Erstversuch aus der Erinnerung heraus. Ich bin entzückt!

Wer seine Mama oder andere liebe Menschen auch einmal damit überraschen will braucht dazu:

Mittelschweren Hefeteig + Füllung nach Wunsch

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Für meinen Hefeteig (vegan) habe ich verwendet:
500 Gramm Mehl
1 Würfel frische Hefe
1 Eigelb(ersatz)
50 Gramm Zucker
5 Gramm Salz
250 ml (Soja/Mandel)Milch75 Gramm Fett (Alsan, Margarine, Butter…)

Für die Mohnfüllung (vegan):
200 Gramm Mohn
200 ml (Soja/Mandel)Milch
150 Gramm Zucker
80 Gramm Margarine/Alsan/Butter
Zimt und Vanille nach Geschmack

Johannisbeermarmelade für den „sauren“ Zwischenteil und das Herz.

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Und so schnell wirds gezaubert:

Mehl mit Zucker und Salz in eine Schüssel geben und verrühren. Eine Mulde machen und die Hefe darin klein Bröseln. Milch erwärmen (nicht über 45 Grad) und einen Schuss mit zur Hefe geben. Ca. 10 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Danach restliche Zutaten dazu geben und ordentlich durchkneten (ich nehme immer meine Hände, ich mag das Handrührgerät für Hefeteig einfach nicht). Dann wieder zudecken und wieder an einem warmen Ort ca. 15-20 Minuten gehen lassen.

Danach erneut durchkneten und nochmals zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Milch mit Zucker, Gewürzen und Fett für die Füllung in einem Topf aufkochen lassen und den Mohn dazu geben. Herdplatte ausschalten und ca. 10 Minuten unter Rühren quellen lassen. Von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen.

Anschließend den Hefeteig in vier gleich große Teile zerteilen. Mit einem Teigroller hauchdünn ausrollen und einen Kreis ausschneiden (ich habe dazu einen Essteller verwendet). Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Auf die erste Teigschicht habe ich die ausgekühlte Mohnmasse verteilt. Dann kam der zweite Hefeteigkreis. Darauf habe ich dann die Johannisbeermarmelade verteilt. Dann wieder eine Hefeteigschicht auf die ich den Mohnmasse verteilt habe. Abschließend wieder eine Lage Hefeteig. Also insg. 4 Kreisscheiben vom Hefeteig.

Dann nehmt ihr ein Glas und stellt es in die Mitte des Kreises. Von der Markierung aus schneidet ihr den Teig in 16 gleiche Teile. Ihr nehmt dann vorsichtig zwei der Teile in die Hände und dreht sie zwei bis dreimal um die Achse und klebt sie am unteren also offenen Ende etwas zusammen. Das macht ihr dann mit allen 16 kleinen Teilen. Es entstehen dann acht „Arme“. Das Glas kann man dann entfernen. (ich und erklären… oh Mann… ich hätte ein Video drehen sollen, aber ich hoffe es ist verständlich).

Mir blieb ein kleiner Teigrest, davon habe ich dann das Herz geformt und in der Mitte des Hefekranzes platziert und mit Johannisbeermarmelade bestrichen.

Nichtveganer können Abschließend den Kranz mit Eiweiß bestreichen.

Dann ab damit in den Ofen und staunen: nach ca. 18 Minuten (wenn er schön goldbraun gebacken ist) ist der Hefekranz fertig und macht richtig was her. Auf dem Blech gut auskühlen lassen.

Zum Verzehr einfach eins der acht „Arme“ heraus zupfen und genießen.

Lasst es Euch gut Schmecken!

Eure Zaubermondin

Elsässer Pizza / Produkttest Soyatoo Veggie Cheese

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Hallo meine Lieben,

die letzten Tage war es wirklich extrem heiß und es mußte etwas Leichtes auf den Tisch. Ich hatte Lust auf Pizza aber sie sollte dünn und knusprig sein. Also habe ich mich dazu entschlossen sie mit Flammkuchenteig zu backen. Es schmeckte vorzüglich.

Im gleichen Moment wollte ich das erste mal auf meinen heiß geliebten Käse verzichten und habe dazu einen Käseersatz von Soyatoo besorgt. Was soll ich sagen, es schmeckte nicht schlecht veränderte aber auch den Geschmack nicht sonderlich. Daher werde ich die nächste Pizza  einfach komplett ohne Käse oder Käseersatz versuchen!

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Für den weltbesten Flammkuchen-Teig braucht ihr:
250 Gramm Mehl
1 Prise Salz
125 ml Wasser
2 EL (Oliven)Öl

Für den Belag:
5 geh. EL Tomatenmark mit Würzgemüse
2 EL Sauerrahm (oder Sauerrahmersatz)
etwas Olivenöl
Chillyflocken, Salz, Pfeffer, Kräuter
Gemüse nach Geschmack
Käseersatz
frischer Basilikum

Und so schnell wird er gezaubert:

Gemüse sehr dünn schneiden.

Ofen auf 250 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Mehl, Salz, Wasser und Öl zu einem geschmeidigen Teig kneten. Hauchdünn ausrollen (bei mir wurde er fast so groß wie ein Pizzablech). Der Teig ist ziemlich zäh. Man braucht eine Weile bis man ihn in der gewünschten Größe hat.

Tomatenmark mit Sauerrahm, Olivenöl und Gewürzen gut miteinander verrühren. Auf den Teig aufstreichen. Käse aufstreuen. Gemüse auflegen.

Auf mittlerer Schiene ca. 12-15 Minuten knusprig backen. Vor dem Servieren mit frischem Basilikum garnieren.

Für mich muss ein Flammkuchen knusprig und knackig sein, daher nahm ich nicht so viel Belag.

Dazu hatten wir noch einen frischen Sommersalat. So kann man den Sommer genießen!

Eure Zaubermondin