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Gefüllte Auberginen mit Couscous

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Nach einer turbulenten Woche melde ich mich mit einem veganen Rezept zurück.

Es ist eines der Rezepte die auf „Warteschleife“ hingen um an einem kochfreien Tag (wir müssen die Reste des Geburtstagsbuffets noch vernichten) als Post zu dienen  😉

Es ist ein tolles Sommergericht mit feiner Zitronennote.

Wer es versuchen möchte braucht dazu:

100 g Instant-Couscous
100 ml heiße Gemüsebrühe
2 unbehandelte Bio Zitronen
1 große Aubergine
150 g Cocktailtomaten1/2 Paprikaschote
1 Zwiebel (wer mag nimmt zusätzlich Knoblauch)
Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zitronenthymian

Und so schnell wirds gezaubert:
Couscous in einer Schüssel mit Brühe übergießen und 5 Minuten quellen lassen. Die Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Den Saft auspressen und die Zitronenhälften aufbewahren. Aubergine längs halbieren. Fruchtfleisch mit einel Löffel heraus nehmen und einen Rand stehen lassen. Fruchtfleisch in Würfelchen schneiden und mit 1 EL Zitronensaft vermischen. Die ausgehölten Auberginenhälften innen mit der zurückgelegten Zitrone einreiben.

Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Cocktailtomaten, Paprika und Zwiebel klein schneiden. Zwiebel und Paprika mit Öl in der Pfanne ca. 3 Minuten anbraten. Aubergine hinzu fügen und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Pfanne vom Herd nehmen.

Couscous mit einer Gabel auflockern und mit den Tomaten in die Pfanne geben, mit dem restlichen Zitronensaft beträufeln nochmals mit Gewürzen abschmecken und in die Auberginenhälften füllen. Die zweite Zitrone in grobe Stücke schneiden und mit den Auberginen und dem Thymian in die mit Olivenöl gefettete Form geben und im Ofen 25-30 Minuten weich garen.

Dazu passt Avocadocreme.

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Kartoffelrösti mit Paprika-/Tomaten-Salsa

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Hallo ihr Lieben,

heute wieder ein veganes Gericht, welches uns wirklich sehr gut geschmeckt hat. Die Rösti waren so super knusprig, das mag ich besonders. Ich denke, morgen gibts nochmal Rösti dann aber mit selbstgemachten Birnen-/Apfelmus.

Wenn ihr diese knusprigen Leckerchen auch versuchen wollt, solltet ihr folgende Zutaten für die Umsetzung Zuhause haben.

Für die Rösti:
400 Gramm vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 EL Mehl
Eiersatzpulver für 1 Ei (bei mir war das 10 g Pulver mit 40 ml Wasser)
(sauberes Küchentuch)
Salz, Pfeffer

Für die Salsa:
1 gelbe Paprika
2-3 Tomaten
1 rote Zwiebel
Chilly oder Peperoni
Salz, Pfeffer
Basilikum, Frühlingszwiebeln
3 EL weißer Balsamico,  3 EL Olivenöl

Und so schnell wirds gezaubert:
Für die Salsa die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und mit etwas Öl in einer Pfanne andünsten und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Paprika in kleine Würfel schneiden. Peperoni/Chilly ebenfalls klein schneiden/hacken. Ich habe Chilly aus meiner Gewürzmühle genommen (hatte keine frischen im Haus). Basilikum in Streifen schneiden und alle Zutaten miteinander in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer, Balsamico und Olivenöl verrühren und ziehen lassen. Erst vor dem Servieren die Tomatenstücke und Frühlingszwiebeln dazu geben, dann bekommt ihr nicht so eine „Wassersuppe“ 😉

Für die Rösti die Kartoffeln schälen und raspeln und in einem Küchentuch ausdrücken. 1 EL Mehl und Eiersatzpulver dazu geben gut Durchmischen. Öl in einer Pfanne erhitzen. Von den Kartoffelraspeln mit einem Esslöffel kleine Portionen abnehmen, in die Pfanne setzen und dünn verstreichen (je dünner desto knuspriger werden sie). Bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten goldbraun backen. Bis alle fertig gebacken sind, die fertigen Röstis im Ofen bei 70 Grad (Umluft) warm halten. Röstis erst zum Schluß mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Salsa servieren.

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

NACHTRAG:

Sie haben auch mit selbstgemachten Birnen-/Apfelkompott geschmeckt:

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Caprese mal anders

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Hallo meine Lieben,

da heute wieder so schön die Sonne scheint gibt es etwas Frisches auf den Tisch. Caprese wird ja normalerweise nur aus wohlschmeckenden Tomaten, guten (Büffel)Mozzarella, frischem Basilikum etwas Salz und Olivenöl hergestellt. Hierzulande verwenden die meisten dazu noch Balsamico. Ich vermute, um die meist geschmacklosen Tomaten und den genauso geschmacklosen Mozzarella geschmacklich etwas zu unterstützen.  😉

Ich gehöre zu den Menschen die am Liebsten überall Balsamico verwenden würden.

Für meine „Caprese“ habe ich den Mozzarella klein geschnitten und ein paar Stunden in einem Dressing „eingelegt“. Es bestand aus altem Balsamico (ich mag die Süße), Salz, Pfeffer, frischen Basilikum klein geschnitten, Olivenöl und Senf (das gibt ein super Aroma).

Die Tomaten habe ich ohne Fruchtfleisch kurz vor dem Servieren ebenfalls in Würfel geschnitten. Dann mit dem eingelegten Mozzarella vermischen nochmals frischen Basilikum darauf geben und schnell genießen.

Laßt es Euch schmecken!

Eure Zaubermondin

Bruschetta mit Bärlauchpesto

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Hallo meine Lieben,
ich hatte gestern frisches Knusperbrot mit Kürbiskernen gebacken. Auf Dinas Blog „Heiß & Innig“ habe ich dann ein ähnliches Rezept entdeckt. Sie nutzt das Brot am Liebsten für knusprige Bruschetta. Ehrlich gesagt war mir das Weißbrot immer zu ¨schade¨ um es in den Toaster zu stecken, da es außen Knusprig und innen herrlich fluffig und saftig ist. Aber ich hatte noch so viele Fleischtomaten und der Gedanke an herrlich frische Bruschetta an so einem schönen Frühsommertag hat mich letztendlich überzeugt. Dazu hatten wir grüne Salate mit Löwenzahn und Giersch.

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Wer sich auch überzeugen lassen will braucht dazu:
Knusperweißbrot (das Rezept dazu findet ihr hier)
(Fleisch)Tomaten
Zwiebeln
Frischer Basilikum
Salz, Pfeffer, Olivenöl
Bärlauchpesto

Und so schnell wirds gezaubert:

Tomaten ohne Kerne in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln ebenfalls klein schneiden. Basilikumblätter waschen und klein schneiden. Alles miteinander vermischen. Mit Salz, Pfeffer würzen und Olivenöl dazu geben. Brot in Scheiben schneiden und im Toaster knusprig toasten. Eine dünne Schicht Pesto aufstreichen. Tomaten darauf geben. Schnell essen, damit das Brot nicht durchweicht. 😉

Eine sommerliche Köstlichkeit und ein toller Starter für ein mediterranes Menü.

Lasst es euch gut schmecken.
Eure Zaubermondin

Ofen-Zucchini mit Tomatensugo und Reis

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Langsam wird es stressig in meiner Töpferwerkstatt. Da wird es jeden Tag schwieriger mein Vorhaben, jeden Tag einen Post auf dem Blog, schwieriger. Daher heute ein schneller Post… denn am Wochenende ist Markt und es ist noch viel zu tun.

Heute gab es mit Feta gefüllte Zucchini, dazu Reis und Tomatensugo.

Ein Rezept habe ich dafür heute nicht, ich denke, es ist nicht schwierig es nachzukochen. Nehmt es einfach als Anregung.

Ich wünsche Euch einen schönen und ruhigen Abend.

Eure Zaubermondin

Veggy Bolognese

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Das ist schon wirklich ein Lekka-Fressi 😀 und etwas, was man auch überzeugten Fleischessern vor die Nase setzten kann, ohne das sie etwas merken *kicher* (in mehreren Tests schon erfolgreich durchgeführt). Ich koche das meistens dann, wenn ich weiß, dass ich am nächsten Tag keine Zeit zum Kochen habe. Denn aufgewärmt schmeckt so eine Bolo-Soße immer noch am Besten. Die Nudeln brate ich zum Aufwärmen in der Pfanne mit Olivenöl an, das mag ich besonders gerne….

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Dazu gab es bei uns frischen Tomatensalat aus gelben Tomaten. Die sind der absolute Knüller, so schön fleischig und aromatisch und optisch auch nicht zu verachten.

Ihr benötigt für die Nudelsoße:
1 Pkg. Soja-Granulat
Gemüsebrühe
Passierte Tomaten
Tomatenmark mit Würzgemüse
Karotten, Zwiebeln, Sellerie
Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter, Petersilie, Chilli (Knoblauch, ich kann leider keinen essen)
Einen Schuß Wein (ich mag Weißwein lieber, aber eigentlich nimmt man Roten)

Vegan ist es, wenn man den Parmesan weg lässt 😉

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Und so wird sie gezaubert:
Soja-Granulat nach Packungsanleitung kochen und abgießen. Ich brate das Granulat in einer extra Pfanne scharf an. Das ist wichtig, denn nur dann bekommt es die nötige Konsistenz. Zum Schluss gebe ich Tomatenmark dazu und röste es mit an. So bekommt das Granulat ein super Aroma und eine tolle Farbe.

Zwiebeln, Karotten und Sellerie in kleine Würfel schneiden und in reichlich Öl mit den Lorbeerblättern andünsten. Mit etwas Gemüsebrühe und passierten Tomaten aufgießen und köcheln lassen. Wer zeitgleich die Nudeln kocht, kann auch etwas vom Nudelwasser dazu geben anstatt der Brühe. Etwas einkochen lassen. Gewürze und das angebratene Granulat dazu und weiter köcheln lassen. Zum Schluß einen Schuß Wein dazu geben. Fertig!

Ich nehme mir für die Zubereitung viel Zeit. Ich finde, die Soße schmeckt einfach besser wenn sie einreduziert ist. Und dementsprechend lang lass ich sie köcheln. Wie heißt es doch so schön? „Gut Ding will Weile haben“…. in diesem Sinne… nehmt Euch die Zeit, am nächsten Tag fällt ja dann das Kochen aus 😉 Ihr könnt ja in der Zwischenzeit ein schönes Buch lesen oder durch Kochblogs stöbern…

Buon appetito!

Eure Zaubermondin

Alles Müll oder was?

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Sehen diese Tomaten wie Müll aus??? Sie wären dort gelandet, daher habe ich sie geschenkt bekommen. Und ich habe mich sehr darüber gefreut. In was für einer Welt leben wir eigentlich in der solche Lebensmittel weggeworfen werden? Ich bin mir natürlich im Klaren darüber, dass dies jeden Tag geschieht und wir Tonnen in Biogasanlagen und Müllhalden werfen. Aber wenn es einen direkt „betrifft“….

Ich selbst versuche immer koordiniert einzukaufen. Inzwischen schaffe ich es gut, und es landet fast nichts mehr unserer Lebensmittel im Müll. Der Vorratsschrank wird regelmäßig durchgeschaut, Rezepte aufeinander angepasst. Große Gemüse- und Obstmengen mit Nachbarn geteilt. Ich finde das persönlich sehr erfüllend und ich bin auch ein wenig stolz darauf.

Gibt das Leben Dir eine Zitrone, dann mach Limonade daraus! (Ein Spruch, der in meinem Grundschulpoesiealbum steht).

In meinem Fall waren es Tomaten und ein toller Sugo (Tomatensoße) der uns zwei Tage satt gemacht hat.

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Eure Zaubermondin