Schlagwort-Archive: Tarte

Quittentarte mit Haselnussmürbteig (vegan)

wpid-2015-11-11-17.25.02.jpg.jpeg

Hallo meine Lieben,

von einem edlen Spender habe ich vorgestern Quitten aus dem Garten geschenkt bekommen. Was habe ich mich gefreut. Ich liebe Quitten! Leider ging es mir gestern gesundheitlich gar nicht gut (hatte mir diese fiese Tages-Magen-Darm-Seuche eingefangen). So lag ich im Bett und stand nicht in der Küche.

wpid-20151111_141154.jpg

Heute aber musste es sein und ich habe diesen leckeren Kuchen gebacken. Da ich momentan keine Eier von meiner Schwägerin (nur diese esse ich noch ab und zu, denn da weiß ich wie die Tiere leben) habe, wurde es ein veganer Kuchen. Leider muss ich gestehen, das ich mit veganem Gebäck immer noch ein wenig auf Kriegsfuß stehe. Natürlich kann man sich daran gewöhnen, aber so gut wie „normal“ gebacken ist es einfach nicht. Finde ich zumindest. Wie auch immer, diese Tarte hier ist lecker geworden auch ohne Butter und Eier 🙂

Ich bin ein Fan von „nicht-süßen-Kuchen“ und das hier ist so einer. Die Quitten haben eine herrliche Säure und der Rohrohrzucker in geringen Maßen trägt seinen Teil bei. Ein Manko hatte die ganze Sache nur leider. Der Boden klebte an der Form fest (ist mir mit diesen Formen noch NIE!!! passiert) und er ließ sich sehr schwer ausrollen. Das liegt aber wohl an der doch recht weichen Margarine.

Wer sich also diese Köstlichkeit schmecken lassen will kann entweder noch schnell vorbei kommen oder braucht dazu:

Für den Teig:
185 Gramm Dinkelmehl90 Gramm gemahlene Haselnüsse
125 Gramm vegane Butter/Margarine (gekühlt)
50 Gramm (Rohrohr)zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
1 gestr. TL Zimt

Für den Belag:
100 Gramm gehackte Mandeln
4 EL (Rohrohrzucker)

4 Quitten
1/2 Zitrone mit essbarer Schale
2 EL vegane Butter / Margarine
3 EL Korinthen/Rosinen
1 gestr. TL Zimt

200 ml Soja Creme (Berief Soja Fit z.B.)
2 EL Rohrohrzucker
2 x Eiersatz
Zwetschgengewürz (ich habe mir das selber aus Zimt, Kardamon, Piment, Vanille und Ingwer zusammen gemischt)

Und so schnell wirds gezaubert:

Die trockenen Zutaten für den Teig vermengen. Gekühlte Margarine dazu geben und schnell zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Folie wickeln und 1 Std. kühl stellen.

In der Zwischenzeit Quitten Schälen, Gehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Mit etwas Wasser und Zucker und der Schale (natürlich ohne das Weiße) der halben Zitrone ca. 10 Minuten (je nachdem wie groß die Stücke sind) weich kochen (sollten nicht zu weich sein!). Wasser abgießen und sofort die vegane Butter, den Zimt und die Korinthen dazu geben und alles gut miteinander vermischen. Zitronenschalen entfernen. Zugedeckt zur Seite Stellen.
Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

wpid-20151111_143846.jpg
Den gekühlten Teig schnell ausrollen und in die gefettete Form (ich werde das nächste mal Backpapier darunter geben) legen. Ich musste etwas mit den Händen nachhelfen und den Rand formen.
100 Gramm gehackte Mandeln und 4 EL Zucker auf dem Boden verteilen und leicht andrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und blind ca. 15 min. Backen (mit Butter im Teig gäbe das sicher eine schöne karamellisierte Oberfläche).

In der Zwischenzeit Soja Creme mit Zucker, dem Gewürz und dem Eiersatz mit dem Schneebesen zu einer homogenen Masse vermischen.
Masse auf den gebackenen Kuchenboden geben, dann die Quitten. Und weitere 15 min. backen.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen. Und wers ganz lecker will, mit geschlagener Sojasahne lauwarm servieren.

Lasst es Euch gut schmecken.

Eure Zaubermondin

Advertisements

Kartoffelquiche mit Erbsen

wpid-20150907_191331.jpg

Hallo meine Lieben,

still ist es auf dem Blog hier geworden. Es fehlt mir einfach die Zeit. Heute müssen mal wieder die veganen Follower gnädig mit mir sein.

Von meiner Schwägerin habe ich mal wieder Eier geschenkt bekommen (ich esse wirklich nur die, denn die Hühner dort haben ein wunderbares Leben und bekommen nur das beste Futter). Daher melde mich mich heute mit einer schnellen Quiche die wirklich sehr lecker war. Dazu gab es frischen Gurkensalat.

Wer sie probieren will braucht dazu…

Für den Mürbteig:
225 Gramm Mehl
110 Gramm Butter
1 TL Salz
ca. 50 ml Wasser

Für den Belag:
425 Gramm Kartoffeln und Erbsen
2 rote Ziebeln
3 Eier
125 Gramm gerieb. Käse (würzig)
250 Gramm Schmand
Salz, Pfeffer
Petersilie, Dill

wpid-20150907_191007.jpg

Und so wirds gezaubert:

Mehl, Butter, Salz und Wasser zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie im Kühlschrank für mind. 30 Minuten kühl stellen.

In der Zwischenzeit den Kartoffeln schälen und grob raspeln. Die tiefgefrorenen Erbsen habe ich mit einem Esslöffel Wasser eine Minute in die Microwelle gestellt und etwas vorgegart.

Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und in der Pfanne glasig anbraten. Dann abkühlen lassen. Wenn ihr viel Fett verwendet habt, dann solltet ihr die Zwiebeln auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Schmand, Eier, Gewürze und Kräuter gut vermischen und herzhaft abschmecken. Spart nicht mit den Gewürzen die Kartoffeln „schlucken“ viel von der Würze. Käse, Kartoffeln und Erbsen untermischen. Dann die abgekühlten Zwiebeln unterheben.

Teig aus dem Kühlschrank ausrollen und in die gefettete Form geben. Ein paar mal mit der Gabel einstechen. Belag auf dem Teig verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 45 min. backen.

Vor dem Anschneiden etwas abkühlen lassen.

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Birnen-Pudding-Tarte

wpid-2015-05-07-11.15.27.jpg.jpeg

Hallo ihr lieben,

für heute Nachmittag brauche ich DRINGEND mal wieder etwas zum Kaffee. So viel harte Arbeit muss belohnt werden 😉

Ich hatte noch Birnen im Haus und so einige „Backreste“ so ist das schnelle Rezept hier entstanden.

Wer diesen Traum (ja ich gebs zu, habe gleich ein Stück noch ganz warm gegessen) probieren will braucht dazu:

Teig
160 Gramm Mehl (ich hatte eine Mischung aus 100 Gramm Buchweizen, und 60 Gramm Dinkelmehl)
125 Gramm gemahlene Haselnüsse/Mandeln (ich hatte offene Tüten und habe es gemischt)
125 Gramm Butter
50 Gramm (Rohrohr)Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz

Belag
2 Birnen
1 Pkg. backfeste Puddingcreme
2 Nocken Schmand
1 Msp. gemahlene Vanille
Apfelgewürz (ich habe mir das selber aus Zimt, Kardamon, Piment, Vanille und Ingwer zusammen gemischt)
Agavendicksaft

Und so schnell wirds gezaubert:

Mehl, Nüsse, Zucker und Salz vermischen. Gewürfelte Butter und das Ei hinzu geben und zu einem glatten Teig verkneten. In Folie eingewickelt mind. 60 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Teig vorsichtig ausrollen und in die gefettete Tarte-Form geben. Das Rezept ergibt etwas mehr Teig, damit man ihn um”knicken” kann. Mit einer Gabel mehrfach den Boden ein stechen.

Pudding nach Anleitung zubereiten. Zum Schluß den Schmand und die Vanille unterrühren. Mischung gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Birnen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Auf den Pudding auflegen und Teig „umklappen“. Apfelgewürzmischung darüber streuen und etwas Agavendicksaft (ich tat dies, da meine Birnen noch sehr hart und irgendwie trocken waren).

Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit etwas Puderzucker bestreuen.

Es duftet und schmeckt köstlich 🙂 Und einen Klecks Sahne dazu, macht das Ganze einfach perfekt!

Viel Spaß beim Nachzaubern!

Liebste Grüße
Eure Zaubermondin

Süßkartoffel Tarte

Süßkartoffeltarte

Nomnomnomnomnom….. lekka lekka… diese Tarte war wirklich vorzüglich und der frische Endiviensalat dazu genau das passende Gegenstück zur doch recht süßlichen Tarte (obwohl ich wirklich viel Chilli drin hatte). Ich habe sie heute in einer Eckigen Form gebacken (wer sich über die Form des Stückes wundern sollte…) 🙂

Wer es versuchen will braucht dazu:

Teig:
200 Gramm Mehl
100 Gramm Butter
1 Prise Salz
1 Ei

Belag:
ca. 600 Gramm Süßkartoffeln
1 große Zwiebel
200 Gramm Creme Fraiche
3 Eier
1 TL Thymian
Salz, Pfeffer, Chilli, Muskat

Und so wirds gezaubert:
Mehl, Butter in Stücke geschnitten, Salz und das Ei rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Ausrollen und in die gefettete Tarteform einlegen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen. Im Kühlschrank für ca. 30 min. kalt stellen.
Süßkartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebel halbieren und in hauchdünne Scheiben schneiden. Beides mit etwas Öl in einer Pfanne ca. 5 min. andünsten. Mit Salz, Pfeffer, Chilli und Thymian würzen.

Boden im 200 Grad heißen Ofen (Ober/Unterhitze) 15 min. blindbacken. In der Zwischenzeit Creme Fraiche und Eier mit Salz, Pfeffer und Muskat verquirlen.

Vorgebackenen Boden mit den Süßkartoffeln und Zwiebeln belegen, Eierguss darüber gießen und ca. 30 min. weiterbacken.

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Orangentarte – ein Fiasko

Orangentarte

Gleich mal vorne weg… trotz Fiasko… geschmeckt hat sie zum Schluss dann doch noch 😉

Oh wie hatte ich mich auf diese Tarte an diesem trüben, verschneiten Wintertag gefreut. Hier ist das Original-Rezept: http://www.kuechengoetter.de/rezepte/Kuchen/Orangen-Tarte-1304.html

Die Zubereitung endete jedoch in einem Fiasko. Aufgepeppt habe ich den Teig mit 1 TL Zimt, da ich diesen so sehr liebe und er hervorragend zu den Orangen passt.

Schon beim Lesen des Rezeptes war ich sehr unschlüssig. Da ich aber noch zwei wunderbare Saftorangen da hatte, wollte ich es dennoch versuchen.

Leider ist der Versuch in ein Fiasko ausgeartet. In meinen Augen zumindest. Der Teig war viel zu weich und klebrig. Trotz 30-minütiger Kühlung (die ja im Rezept auch nicht angegeben wird).

Und die Füllung…. die ganze Masse war um ein Vielfaches (fast das Doppelte) zu viel. War flüssig wie Wasser, die unter gehobene, geschlagene Sahne schwamm in Flocken darin umher.

Der Teig wird ohne Hülsenfrüchte blind gebacken, d. h. er wölbte sich trotz Einstechen stark und zog sich zusammen (was ja eigentlich schon im vornherein klar war). So war das Einfüllen der flüssigen Masse noch um einiges schwieriger (ich habe ein sehr niedrige Tarteform). Natürlich schwabbte dann beim Einschieben in den Ofen ein Teil davon gleich wieder heraus.

Da nirgendwo in dem Rezept angegeben ist, wann man die Orangenscheiben auflegt (die ja auf dem Rezeptbild zu sehen sind) habe ich mich dazu entschieden sie nach 30 minütiger Backzeit aufzulegen. Ich habe die Schale entfernt, da ich keine unbehandelten Orangen hatte. Was damit passiert ist sehr ihr ja selber. Sie wurden nur warm, mehr nicht.

Aus der restlichen Füllmasse habe ich versucht einen Pudding zu kochen und konnte damit noch zwei Gläser füllen. Oben drauf kam dann noch eine frische Orangenscheibe. So war es nicht ganz umsonst… wie das geschmeckt hat, kann ich euch zu diesem Zeitpunkt leider nicht verraten, da das Dessert noch im Kühlschrank steht.

DSCN2500DSCN2502

Da die Tarte rein optisch wirklich nicht ansprechend aussah, habe ich sie mit braunem Zucker (auch die Orangen) bestreut und mit einem Brenner karamellisiert. Jetzt war ich einigermaßen zufrieden.

Nach dem Abkühlen dann der Geschmackstest, den sie dann doch noch bestanden hat 😉 Das knusprige Karamell und die frischen Orangen machen sie wirklich sehr lecker und saftig.

Das nächste mal werde ich einen Tarteteig verwenden den ich immer nehme und eine höhere Form. Die Sahne nicht vorher steif schlagen und das blind backen spare ich mir ganz und fülle die Masse vor dem Backen ein. Ich werde berichten.

Habt einen schönen Sonntag!

Eure Zaubermondin

Haselnusstarte mit Pflaumen

wpid-20141015_125905.jpg

Ich habe mich schon seit dem Wochenende auf diese Tarte gefreut. Heute hatte ich endlich Zeit sie zu backen. Das Rezept ist eine eigene Kreation (die es sicher so ähnlich schon mehrfach im Netz gibt). Ich habe dazu als Grundlage mein Traubentarte Rezept verwendet.

Wer sie nach backen möchte findet hier die Anleitung dazu:

Für den Teig benötigt ihr:
150 Gramm Dinkelmehl
125 Gramm gemahlene Haselnüsse
125 Gramm Butter
50 Gramm (Rohrohr)Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz

Für den Belag:
Frische Pflaumen (sollten nicht zu weich sein)
150 Gramm Schmand
50 Gramm gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
1 Ei
1 Msp. gemahlene Vanille
Zwetschgengewürz (ich habe mir das selber aus Zimt, Kardamon, Piment, Vanille und Ingwer zusammen gemischt)

wpid-20141015_125914.jpg wpid-20141015_135104.jpg

Und so wird sie gezaubert:
Mehl, Nüsse, Zucker und Salz vermischen. Gewürfelte Butter und das Ei hinzu geben und zu einem glatten Teig verkneten. In Folie eingewickelt mind. 60 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Inzwischen Schmand, gezuckerte Kondensmilch, Ei, und Gewürze zu einer Masse verrühren. Pflaumen waschen und in Viertel schneiden.

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Teig ausrollen und in die gefettete Tarte-Form geben. Das Rezept ergibt etwas mehr Teig, damit man ihn etwas um“knicken“ kann. Mit einer Gabel mehrfach ein stechen. Schmandmischung aufschütten und gleichmäßig verteilen. Pflaumen auflegen und nochmals von der Zwetschgengewürzmischung darüber streuen und etwas braunen Zucker.

Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit etwas Puderzucker bestreuen.

Es duftet und schmeckt köstlich 🙂 Und einen Klecks Sahne dazu, macht das Ganze einfach perfekt!

Viel Spaß beim Nachzaubern!

Herbstliche Grüße
Eure Zaubermondin

Russian-Mini-Tartes

wpid-20141013_134506.jpg

Heute hab ich wieder mal ein eigenes Rezept von mir für Euch. Vor einigen Tagen habe ich eine Russische Waffeltorte „gebacken“ (das Rezept folgt auch irgendwann). Ich dachte mir, dass eine abgewandelte Form der Füllcreme auch wunderbar auf eine Tarte passen würde. Daher auch der Name für diese süsse Köstlichkeit. Man kann sie am Vortag machen und gut durchziehen lassen, damit der Mürbteig auch mürbe wird oder sie aber auch frisch und knusprig essen. Daher habe ich kleine Mini-Tartes in Muffin-Papier-Backförmchen gebacken. So kann man sie fast auf einen Haps (wenn man einen großen Mund hat *kicher*) essen. 🙂

wpid-20141013_134351.jpg wpid-20141013_134430.jpg

Ich hatte mir vor Kurzem eine neue Plätzchen-Ausstecher-Form gekauft, daher gab es vom „Restteig“ noch ein paar lustige Fledermäuse dazu.

wpid-20141013_131027.jpg wpid-20141013_131221.jpg

Jetzt aber endlich zum Rezept. Für ca. 12-14 Mini-Tartes.

Für den Teig braucht ihr:
250 Gramm Mehl
125 Gramm Butter
1 Prise Salz
1 Ei
50 Gramm Zucker
1 Pkg. Vanillezucker

Für den Belag benötigt ihr:
200 Gramm Mascarpone
100 Gramm Karamellisierte Kondensmilch (kann man auch ganz einfach selber herstellen)
1 getrenntes (großes) Ei
40 Gramm gemahlene Walnüsse
Zimt und gemahlene Vanille

Und so werden sie gezaubert:
Mürbteig herstellen und mind. 30 Minuten kalt stellen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig ausrollen und runde Formen ausstechen. In Muffins-Papierbackformen einlegen. Mit einer Gabel einstechen und ca. 15 – 20 Minuten goldgelb backen. Nach dem Backen abkühlen lassen.

Ei Trennen. Eischnee steif schlagen. Eigelb mit Karamellisierter Kondensmilch, Zimt und Vanille cremig schlagen. Mascarpone dazu geben und weiter rühren. Gemahlene Walnüsse und Eischnee unterheben. Creme mit einem Spritzbeutel einfüllen und mit Kakao bestreuen. Fertig!

Kühl stellen oder gleich alle aufessen 😉

Ich hoffe sie schmecken euch so gut wie uns und unseren Gästen.
Eure Zaubermondin

Traubentarte mit Marzipancroutons

wpid-picsart_1411553223659.jpg

Ich bin entzückt. Lecker-schmecker ist diese Tarte mit Trauben geworden. Es war wieder eine gelungene Resteverwertung 🙂 Da ich mir das selbst ausgedacht habe, gibt es kein sehr ausführliches Rezept dazu. Ihr bekommt das aber locker hin!

Ich habe dazu verwendet:

Für den Teig:
250 Gramm Weizenmehl (Typ 550)
50 Gramm Rohrohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
125 Gramm kalte Süßrahmbutter
1 Ei
1 Prise Salz

Für den Belag:
Kernlose Trauben
Sauerrahm
Sahne
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
Amaretto
Marzipan
Puderzucker

So wirds gezaubert:

Mehl, Zucker und Salz vermischen. Gewürfelte Butter und das Ei hinzu geben und zu einem glatten Teig verkneten. In Folie eingewickelt mind. 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Inzwischen Sauerrahm, Sahne, Vanillezucker, Ei, Amaretto zu einer Masse verrühren. Sollte insg. ca. 100-150 ml ergeben. Trauben waschen und halbieren (da braucht man wirklich viele) und Marzipan in kleine Würfel (Croutons) schneiden.

Den Teig ausrollen und in die gefettete Tarte-Form geben. Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Da dies ein Erstversuch war und ich nicht wußte, wie sich die Trauben bei einer Backzeit von ca. 30 Minuten verhalten würden (ich wollte keine schrumpeligenTrauben im Traubensaftsee haben) habe ich die Sauerrahm/Sahne-Masse auf den Teig gegeben und 15 Minuten vorgebacken. Dann die Trauben  und die Marzipanwürfel aufgeschichtet und den Kuchen die letzten 15 Minuten backen lassen.

Beim nächsten mal werde ich die Trauben gleich darauf geben und die Marzipanwürfel nur die letzten 10 Minuten mit backen lassen. Denn die sind nach meinem Geschmack etwas zu dunkel geworden. Ich werde berichten und das Rezept ggf. abändern.

Nach dem Backen die Tarte mit Puderzucker bestäuben.

Viel Spaß beim Nachzaubern!

Eure Zaubermondin