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Vegane Cookies wie bei Subway

…und mein Kampf mit dem ungeliebten Thermomix.

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Mit meinem Mann ist auch ein Thermomix in den gemeinsamen Haushalt gewandert. Jetzt werden sich sicher bei einigen von Euch die Nackenhaare aufstellen. Aber was soll ich sagen, ich habe das Ding bis letztes Jahr ganz hoch oben auf den Schrank verbannt. Für viele Jahre. Ja, ich mag ihn nicht! Ich habe in diesem Gerät keinen Sinn gesehen, ich brauche es nicht. Jedoch war meine bessere Hälfte ziemlich empört darüber und auch einige meiner Freundinnen. Nun ja, gut, dann stelle ich ihn in die Küche, ins Eck… vielleicht nehme ich ihn ja mal her. Soweit so gut. Ich habe ihn benutzt, schon mehrfach, aber was soll ich sagen: „Ich mag das Teil immer noch nicht!!!“.

Irgendwie stehe ich damit auf Kriegsfuß. Nichts, aber auch gar nichts, ist darin so geworden wie ich es mir vorstelle. Es ist eine schreckliche Batzerei, ein Gerühre und Gefummle. Bis jetzt habe ich jedes mal das Zeug wieder mühevoll heraus gekratzt. NEIN NEIN und nochmals NEIN. Heute hatte ich ihm nochmal eine Chance gegeben. Aber es kam wie es kommen mußte. Zum Schluß landete der Teig doch wieder in meiner Rührschüssel und wurde liebevoll von mir mit den Händen bearbeitet und siehe da, schon war alles gut und der Friede wieder hergestellt. Er steht jetzt total verschmiert und dreckig in der Küche und wartet auf meine bessere Hälfte, der kann ihn nämlich wieder sauber machen und zurück auf den Schrank stellen. Ihr merkt schon, ich war ziemlich sauer heute, am Liebsten hätte ich das Teil aus dem Fenster geworfen.

Jetzt aber zu den herrlichen, veganen Cookies, die denen von Subway verdammt ähnlich kommen. Auf den Fotos da oben, hatte ich nicht so viel Schokolade und habe daher noch ein paar Walnüsse hinzu gegeben. Das Rezept ist ohne, aber da kann man ja variieren. Ganz nach Geschmack!

Ich habe für mich das Originalrezept abgeändert, da mir 320 Gramm Zucker und 150 Gramm Schokolade definitiv zu viel war.

Hier also meine Variante:

150 Gramm Margarine zum Backen
75 Gramm festes Pflanzenfett
1 Espressolöffel Vanille gemahlen
80 Gramm Aganvensüße (Agavendicksaft pulverisiert)
20 Gramm Agavendicksaft flüssig
100 Gramm Rohrohrzucker
400 Gramm Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
3 TL Eiersatz mit 3 EL Wasser schaumig aufrühren – alternativ kann man eine halbe zermatschte, reife Banane nehmen schmeckt dann aber auch danach aber nicht schlechter ;)120 Gramm dunkle (vegane) Schokolade

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Und so schnell werden sie gezaubert:

Dunkle Schokolade grob hacken und zur Seite stellen. Margarine, Fett, Vanille, Agavensüße und Zucker gut miteinander verkneten. Wenn ihr ein Handrührgerät verwendet nehmt die Knethaken. Dann das Mehl, Backpulver, Natron und den angerührten Eiersatz dazu geben. Es sollte ein geschmeidiger Teig werden. Zum Schluß die Schokolade unterkneten. Mit einem Eisportionierer bekommt ihr ca. 18 gleichgroße Kugeln, die ihr auf zwei Blechen mit Backpapier verteilen könnt. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12-14 Minuten goldbraun backen. Wenn ihr größere Cookies haben wollt erhöht sich die Backzeit ein wenig. Ich hatte jeweils nur ein Blech im Ofen. Gleich nach dem Heraus nehmen schlagt ihr das Backblech ein paar mal auf die Arbeitsplatte so werden die Cookies flach und bekommen die gewünschte Konsistenz. Kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann die Cookies vorsichtig mit dem Spatel auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Lasst sie Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

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Matcha-Power-Balls

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Als zusätzliches kleines Mitbringsel zum Geburtstag meiner lieben Schwester habe ich diese Kugeln in einem Kochbuch gefunden. Ich gebe Euch das Originalrezept. Bei mir allerdings waren jede Menge weitere Zutaten nötig damit die Kugeln formbar waren. Leider habe ich mir nicht notiert wie viel ich noch dazu gegeben habe.

Das nächste mal allerdings werde ich vor der Zubereitung die Kokosflocken, die in den Teig kommen, auf jeden Fall etwas mahlen. Mir gefällt die Konsistenz nicht so gut. Und auch am Geschmack und der ¨Panade¨ noch etwas tüfteln. Ich werde berichten!

Sie schmecken trotzdem so schon sehr lecker und sind ein toller, gesunder Power-Snack den man auch mit in die Arbeit nehmen kann.

Das braucht ihr dafür:
350 g getrocknete Aprikosen
100 g gemahlene Mandeln
100 g Kokosflocken
2 TL Matcha
Ich gab noch geriebene Vanilleschote dazu.

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Und so werden sie gezaubert:

Aprikosen grob hacken und in einer Schüssel mit Wasser ca. 3 Std. einweichen. Danach in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Aprikosen mit einem Pürierstab sehr fein pürieren. Vanille, Mandeln, 50 g Kokosflocken und Matcha-Pulver dazugeben und alles gut miteinander vermischen. Wenn die Masse so wie bei mir zu weich ist, die Menge der Mandeln und Kokosflocken erhöhen.

Die Masse im Kühlschrank für ca. 30 min. kalt stellen. Mit einem Espressolöffel kleine Portionen abteilen und mit trockenen Händen zu kleinen Kugeln formen. Anschließend in den restlichen Kokosflocken wälzen.
In einem verschließbaren Gefäß im Kühlschrank aufbewahren.

Laßt sie Euch gut schmecken!
Eure Zaubermondin

Vegetarische Bounty

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Hier ein super LEKKA-Rezept für alle Naschkatzen. Sind nicht so süss – einfach ein Kokostraum!

Das braucht ihr dazu:

60 g Puderzucker
400 ml Kokosmilch
3 EL Grieß
200 g Kokosflocken
250 g Zartbitterschokolade oder Kuvertüre
(Vanilleschote)

So wirds gezaubert:

Kokosmilch und Zucker unter rühren aufkochen. Den Grieß und die Kokosflocken dazu geben verrühren,  gut aufquellen und abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen die Masse zu kleinen Haufen formen (ich habe das wie bei der Herstellung von Grießnockerln mit zwei Löffel gemacht) und auf ein Tablett o. ä. legen (Backpapier drunter dann hat man kein Gebatze mit der geschmolzenen Schoki). Wieder kalt stellen, damit die Masse härter wird. Anschließend mit geschmolzener Schokolade überziehen. Wieder kalt stellen – Fertig.

Wer mag, kann die Masse mit dem Mark einer Vanilleschote verfeinern.

Sie gewinnen zwar keinen Schönheitspreis (die Masse lässt sich schwer verarbeiten) schmecken dafür umso besser!

Viel Vergnügen beim Schlemmen…

Eure Zaubermondin

Dattel Pralinen

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Schnell zubereitet und extrem lecker sind diese kleinen Kalorienbomben.

Als schnelle Nachspeise nach einem orientalischem Essen oder als Köstlichkeit zu einem guten Tässchen Kaffee.

Ihr braucht dazu:

Entkernte Datteln (ich nehme die vom Lidl sind schon entkernt und nicht zu batzig)

Walnüsse

Marzipan

So wirds gemacht:

Datteln mit einem Stückchen Marzipan bestücken und eine halbe Walnuss hinein stecken. Fertig!

Schnell gezaubert. Lasst es Euch schmecken!

Eure Zaubermondin