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Himbeer Tiramisu ohne Alkohol

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Hallo meine Lieben,

leider leider leider gab es dieses Tiramisu heute nicht (dafür wurde ich von meiner lieben Schwester mit einem vorzüglichen Rhabarber-Streuselkuchen verwöhnt), aber es ist eines dieser Rezepte das noch auf Veröffentlichung gewartet hat – wie so Einige, die hier noch in der Warteschlange hängen, weil ich bis dato dafür noch nicht die Zeit gefunden habe…. wie auch immer… hier ist es nun also – ein frisches, fruchtiges Tiramisu, herrlich um an frühsommerlichen Tagen genüsslich verspeist zu werden.

Ihr braucht dazu:

Löffelbiscuit
250 Gramm Mascarpone
1 großes und vor allem FRISCHES Ei!
50 Gramm brauner Zucker
ger. Tonka Bohne, pulv. Vanilleschote
1 doppelter Espresso
200 Gramm Himbeeren (meine waren gefroren)
etwas Agavendicksaft oder Zucker
Ein paar frische Himbeeren, ungesüßtes Kakaopulver und etwas Schokolade für das Topping

Und so schnell wird es gezaubert:
Ich mache als erstes meinen Espresso. So kann er in der Zwischenzeit abkühlen.

Ei trennen. Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Danach das Eigelb mit dem Zucker und etwas geriebener Tonka Bohne und Vanille schaumig rühren. Mascarpone unterrühren. Danach den Eischnee vorsichtig unterheben.

Zu den Himbeeren etwas Agavendicksaft (ich hatte 3 Esslöffel) oder nach Geschmack Zucker hinzufügen und pürieren. Ich habe die Körnchen der Himbeeren drin gelassen. Mich stört das nicht und ich empfinde es irgendwie „natürlicher“.

Löffelbiscuit auf oder in eine Form legen. Jetzt kommt mein Tip: ich nehme einen Teelöffel und gebe auf jede Stange drei Löffel von dem Kaffee darauf. So wird der Löffelbiscuit butterweich und fluffig aber nicht “nass” und “matschig”. Danach folgt eine Schicht Mascarponecreme. Darauf dann eine Schicht Himbeerpüree. Das wiederholt ihr, bis ihr alle Zutaten verarbeitet habt. Jetzt zugedeckt ab damit in den Kühlschrank. Ich lasse meine Tiramisu immer über Nacht ziehen. So werden sie perfekt.

Erst vor dem Verzehr mit dem Kakaopulver bestreuen und mit frischen Himbeeren und geschnittener Schokolade verzieren. Fertig!

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Vegane Cookies wie bei Subway

…und mein Kampf mit dem ungeliebten Thermomix.

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Mit meinem Mann ist auch ein Thermomix in den gemeinsamen Haushalt gewandert. Jetzt werden sich sicher bei einigen von Euch die Nackenhaare aufstellen. Aber was soll ich sagen, ich habe das Ding bis letztes Jahr ganz hoch oben auf den Schrank verbannt. Für viele Jahre. Ja, ich mag ihn nicht! Ich habe in diesem Gerät keinen Sinn gesehen, ich brauche es nicht. Jedoch war meine bessere Hälfte ziemlich empört darüber und auch einige meiner Freundinnen. Nun ja, gut, dann stelle ich ihn in die Küche, ins Eck… vielleicht nehme ich ihn ja mal her. Soweit so gut. Ich habe ihn benutzt, schon mehrfach, aber was soll ich sagen: „Ich mag das Teil immer noch nicht!!!“.

Irgendwie stehe ich damit auf Kriegsfuß. Nichts, aber auch gar nichts, ist darin so geworden wie ich es mir vorstelle. Es ist eine schreckliche Batzerei, ein Gerühre und Gefummle. Bis jetzt habe ich jedes mal das Zeug wieder mühevoll heraus gekratzt. NEIN NEIN und nochmals NEIN. Heute hatte ich ihm nochmal eine Chance gegeben. Aber es kam wie es kommen mußte. Zum Schluß landete der Teig doch wieder in meiner Rührschüssel und wurde liebevoll von mir mit den Händen bearbeitet und siehe da, schon war alles gut und der Friede wieder hergestellt. Er steht jetzt total verschmiert und dreckig in der Küche und wartet auf meine bessere Hälfte, der kann ihn nämlich wieder sauber machen und zurück auf den Schrank stellen. Ihr merkt schon, ich war ziemlich sauer heute, am Liebsten hätte ich das Teil aus dem Fenster geworfen.

Jetzt aber zu den herrlichen, veganen Cookies, die denen von Subway verdammt ähnlich kommen. Auf den Fotos da oben, hatte ich nicht so viel Schokolade und habe daher noch ein paar Walnüsse hinzu gegeben. Das Rezept ist ohne, aber da kann man ja variieren. Ganz nach Geschmack!

Ich habe für mich das Originalrezept abgeändert, da mir 320 Gramm Zucker und 150 Gramm Schokolade definitiv zu viel war.

Hier also meine Variante:

150 Gramm Margarine zum Backen
75 Gramm festes Pflanzenfett
1 Espressolöffel Vanille gemahlen
80 Gramm Aganvensüße (Agavendicksaft pulverisiert)
20 Gramm Agavendicksaft flüssig
100 Gramm Rohrohrzucker
400 Gramm Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
3 TL Eiersatz mit 3 EL Wasser schaumig aufrühren – alternativ kann man eine halbe zermatschte, reife Banane nehmen schmeckt dann aber auch danach aber nicht schlechter ;)120 Gramm dunkle (vegane) Schokolade

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Und so schnell werden sie gezaubert:

Dunkle Schokolade grob hacken und zur Seite stellen. Margarine, Fett, Vanille, Agavensüße und Zucker gut miteinander verkneten. Wenn ihr ein Handrührgerät verwendet nehmt die Knethaken. Dann das Mehl, Backpulver, Natron und den angerührten Eiersatz dazu geben. Es sollte ein geschmeidiger Teig werden. Zum Schluß die Schokolade unterkneten. Mit einem Eisportionierer bekommt ihr ca. 18 gleichgroße Kugeln, die ihr auf zwei Blechen mit Backpapier verteilen könnt. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12-14 Minuten goldbraun backen. Wenn ihr größere Cookies haben wollt erhöht sich die Backzeit ein wenig. Ich hatte jeweils nur ein Blech im Ofen. Gleich nach dem Heraus nehmen schlagt ihr das Backblech ein paar mal auf die Arbeitsplatte so werden die Cookies flach und bekommen die gewünschte Konsistenz. Kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann die Cookies vorsichtig mit dem Spatel auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Lasst sie Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Weihnachtsschwammal

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Jetzt habe ich mich schon lange nicht mehr gemeldet hier auf meinem Blog. Der Weihnachtsstress in der Töpferei ist einfach zu groß. Heute möchte ich mal wieder etwas posten.

Weihnachtsschwammal, eine Kindheitserinnerung….

Oh wie lange gab es diese tollen, süßen Pilze nicht mehr bei meiner Mama. Wir Kinder bekommen immer noch, jedes Jahr, ihre TRAUM-Plätzchen vor Weihnachten. Nur leider nicht mehr diese kleinen Zuckerpilze. Da musste ich dieses Jahr selber Hand anlegen.

Sie sind nicht so klein und zierlich wie es gehört, aber ich hatte heute wieder mal fast keine Zeit für Küchenzaubereien, da der nächste Markt bevor steht, und ich in der Töpferei so viel zu tun habe. So wurden es eben größere und nicht so viele.

Wer die „Süßen Schwammal“ nachmachen möchte braucht dazu:

Für den Teig:
140 Gramm Puderzucker
120 Gramm geriebene Mandeln
1,5 Eiweiß
Kakaopulver ungesüßt (für die Köpfe)

Für den Überzug:
dunkle Kuvertüre / Schokolade (geschmolzen)
Zimt

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Und so werden sie gezaubert:

Eiweiß, Puderzucker und Mandeln zu einem Teig vermischen. Ca. die Hälfte davon mit Kakaopulver dunkel „färben“ (je nach Geschmack). Getrennt in Folie wickeln und ca. 1 Std. im Kühlschrank kühl stellen. Mit feuchten Händen die Stiele und dann die Kappen formen. Kappen mit etwas Eiweiß „ankleben“.

Ca. 1 Tag trocknen lassen (oder im Ofen bei 25 Grad und geöffneter Türe ca. 1 Std. Danach vor der weiteren Verarbeitung abkühlen lassen). Dunkle Kuvertüre oder Schoki schmelzen, etwas Zimt unter mischen. Pilzköpfe eintauchen und erneut trocknen lassen.

Lecker, fertig! Schmatz…..

Lasst sie Euch schmecken.

Eure Zaubermondin

Zauberkringel (Matcha-Schoko-Kekse)

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Ich habe nun schon seit Wochen dieses tolle Matcha-Pulver Zuhause. Und schon lange wollte ich etwas daraus backen. In einem Buch habe ich heute ein Rezept für Matcha-Kekse gefunden. Ich wollte aber noch den Schoko-Geschmack mit dazu, denn reine Matcha-Kekse wollte ich nicht.

Daher habe ich das Rezept etwas abgewandelt (natürlich wieder Zucker reduziert) und einen Halb-Halb Teig daraus gemacht. Ebenso habe ich die große Menge Backpulver (ich mag den Geschmack einfach nicht) durch ein Ei „ausgetauscht“.

Das Zusammenkleben der Teige mit dem Eischnee kommt von der Herstellung von S/W-Gebäck, welches ich erst kürzlich gebacken habe, und mir die Idee für diese Kekse gegeben hat. 🙂

Wenn ihr also diese wirklich schönen, und äußerst schmackhaften Kekse nach backen wollt benötigt ihr dazu:
250 Gramm Butter
100 Gramm Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
½ TL Salz
1 Ei (getrennt)
1 Msp. Backpulver
400 Gramm Mehl

Für die getrennten Teige:
2 gehäufte TL Matcha-Pulver (grüner Teig)
3 gehäufte TL Kakaopulver (schwarzer Teig) Kristallzucker

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Und so werden sie gezaubert:
Ei trennen. Eiweiß für später in den Kühlschrank stellen. Aus den restlichen Zutaten (Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz, Eigelb, Backpulver, Mehl) einen geschmeidigen Teig herstellen. Anschließend den Teig teilen.

Ich habe den Grünanteil etwas größer gemacht (460 Gramm). Der Schokoteil war 348 Gramm schwer. Für den grünen Teig 2 gehäufte TL Matcha-Pulver einkneten. In den schwarzen Teil 3 gehäufte TL Kakaopulver (ungesüßt) einkneten. Beide Teige getrennt in Folie packen und mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eiweiß zu Eischnee schlagen. Beide Teige dünn ausrollen. Auf den grünen Teig den Eischnee verstreichen und den schwarzen Teig auflegen. Eng zusammen rollen.

Rolle im Anschluss in Kristallzucker wälzen (bei mir hat das heute nicht so schön geklappt, aber Zucker war auf jeden Fall genug dran, man sieht ihn nur leider nicht) und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ca. 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Das Rezept ergibt ca. 2 Bleche.

Viel Spaß beim Zaubern!

Eure Zaubermondin 🙂

Lebkuchenmänner

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Heute hab ich ein paar Männer gebacken 😉

Wer auch welche haben will braucht dazu:
50 Gramm Butter
175 Gramm Honig
50 Gramm Zucker
1 Eigelb
250 Gramm Mehl
1 TL Kakaopulver
2 EL Lebkuchengewürz
1/2 TL Pottasche
1/2 TL Hirschhornsalz

Und so werden sie gezaubert:
Butter mit Honig und Zucker unter Rühren in einem Topf erwärmen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Mischung in eine Rührschüssel geben und abkühlen lassen. Eigelb, Kakao und Lebkuchengewürz dazu geben. Pottasche und Hirschhornsalz in 1 TL Wasser auflösen und zusammen mit dem Mehl zur Mischung hinzufügen und alles zu einem Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und mind. 1 Tag im Kühlschrank ruhen lassen. Je länger er liegt, desto besser geht er auf.

Am nächsten Tag den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier vorbereiten. Teig nochmals durchkneten und auf einer leicht gemehlten Unterlage ausrollen (ca. 1 cm dick). Formen ausstechen und im Backofen ca. 15-20 Minuten backen.

Lebkuchenmänner abkühlen lassen und mit Zuckerguss verzieren.

Viel Spaß beim Backen!

Eure Zaubermondin

Schwarz-weiße Kekskringel

 

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Ok, ich gebe es zu. Es hat mich erwischt… die Weihnachtsbäckerei ist für dieses Jahr gestartet. Etwas früh, auch das gebe ich zu, aber dann bleibt eben genügend Zeit ein paar mehr Sorten zu backen 🙂

Heute habe ich zwei Sorten geschafft. Eine davon, sind diese tollen S/W-Kekskringel, das Rezept folgt hier:

Ihr braut dazu:
1 getrenntes Ei
100 Gramm Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
250 Gramm weiche Butter
400 Gramm Mehl
1 Prise Salz
30 Gramm Kakaopulver
1 TL Lebkuchengewürz
35 Gramm grob gehackte Walnüsse

So werden sie gezaubert:
Ei trennen und Eiweiß zum Schlagen für später kalt stellen. Gesiebten Puderzucker, Vanillezucker, Eigelb, Butter, Salz und Mehl zuerst mit dem Knethaken, dann mit den Händen zu einem glatten Teig vermengen.

Ca. 470 Gramm Teig abwiegen und in Folie gewickelt im Kühlschrank kalt ruhen lassen. Den Rest des Teiges mit Kakaopulver und Lebkuchengewürz verkneten und anschließend ebenfalls in Folie gewickelt im Kühlschrank ruhen lassen für mind. 1 Stunde.

Ofen auf 175 Grad vorheizen.

Hellen Teig halbieren und dünn ausrollen. Eiweiß steif schlagen und die Hälfte davon auf den Teig streichen. Gehackte Walnüsse darauf verteilen. Schwarzen Teig halbieren. Ein etwas kleineres Rechteck ausrollen und auf den ausgerollten hellen Teig legen und etwas andrücken. Anschließend zusammen rollen und ca. 1 cm dicke Scheiben abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Mit der anderen Hälte des Teiges gleich verfahren.

Im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 10-15 Minuten backen.

Lasst sie Euch gut schmecken.

Die zweite Sorte sollten Plätzchen einer Freundin werden. Das Rezept hatte aber irgendwo einen Fehler, der Teig war so weich das ich mind. nochmal das doppelte an Mehl hinzu gegeben habe, die Plätzchen sind toll geworden aber etwas ganz anderes als geplant, leider gibt es daher nur ein Foto und kein Rezept.

Hier sind also meine improvisierten Zitronen-Sterne:

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Ich wünsche Euch noch einen schönen sonnigen Sonntag 🙂

 

Green & Salty Chocolate-Cookies

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Das Geschmacks-Motto dieser Kekse:
„Extrem schokoladig, leicht salzig und trotzdem süß mit einem Hauch Pistazien….“

Mit Schokolade habe ich schon lange nichts mehr gebacken. Irgendwie hatte ich keinen „Schoko-Hunger“. Heute wars dann mal wieder soweit. Ich bin schon in Weihnachtsbackstimmung und hab einfach mal mit etwas nicht weihnachtlichem angefangen, so für die nächsten Tage zum Kaffee…

Wer diese SchokoSünden nachbacken will braucht dazu:

100 Gramm salzige Pistazien (geröstet und gesalzen)
100 Gramm grob gehackte Schokolade (mind. 60 %)
30 Gramm Haferflocken
1 Ei
125 Gramm Butter
70 Gramm brauner Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 EL Zuckerrübensirup
150 Gramm Dinkelmehl
1 Prise Salz
1 EL Kakaopulver
100 Gramm gemahlene dunkle Schokolade oder Blockschokolade
1/4 TL Natron
1/2 TL Backpulver

Zur Deko: Grobes Meersalz

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Und so werden sie gezaubert:

Pistazien schälen und wie die dunkle Schokolade (100 Gramm) grob hacken.

Ei, Zucker, Vanillezucker, Sirup und weiche Butter schaumig schlagen.

Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Mehl mit Backpulver, Salz, Natron, Kakaopulver und der gemahlenen Schokolade vermischen und unter die cremige Masse rühren. Pistazien, Haferflocken und gehackte Schokolade unterheben.

Häufchen auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech mit zwei Esslöffel formen und etwas flach drücken. Mit ein paar Körnern groben Meerzalz belegen. Platz dazwischen großzügig belassen, da sie etwas „auslaufen“.

Auf mittlerer Schiene ca. 10-15 Minuten backen.

Eignen sich auch als Weihnachtsgebäck. Einfach kleinere Häufchen / Kugeln machen und mit etwas Weihnachtlichen Gewürzen verfeinern.

Lasst Euch diese Sünde gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Apfelkuchen Pippilotta

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Heute war wieder einer dieser Tage an denen ich schon sehr früh aus dem „Bett gefallen“ bin. Da ich wunderschöne Äpfel frisch vom Baum geschenkt bekommen habe, kam mir die Idee von einem Apfelkuchen.

Da ich ein totaler Mürbteigfan bin, habe ich nach Mürbteigapfelkuchen im Netz gesucht. Es sollte irgendetwas neues sein. Bei Chefkoch habe ich dann einen Maurischen Apfelkuchen gefunden. Der sollte es sein, ich habe ihn jedoch natürlich wieder mit ein paar kleinen Änderungen nachgebacken.

Das ist nun also meine Variante. Ich hatte beim Backen ständig das Lied von Pippi Langstrumpf im Kopf daher der Name 😉

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Wer diesen extrem leckeren Kuchen nachbacken will benötigt dazu:

Für den Teig:
125 Gramm Weizenmehl
125 Gramm Dinkelmehl
50 Gramm Rohrohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
125 Gramm kalte Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Für den Belag:
5 Äpfel
50 Gramm Rohrohrzucker
3 Eier (getrennt)
100 Gramm Kokosflocken
2 EL Schmand
Rum(aroma), Prise Tonkabohne
Zitronensaft

Und so wird er gezaubert:

Mehl, Zucker und Salz vermischen. Gewürfelte Butter und das Ei hinzu geben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. In Folie eingewickelt mind. 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Äpfel schälen und in scheiben schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.

Eier trennen. Eischnee steif schlagen. Eigelb mit Zucker schaumig rühren. Kokosflocken, Schmand, Rum und Tonka dazu geben und durchrühren. Eischnee unterheben.

Den Teig ausrollen und in die gefettete (Tarte)-Form geben. Mit einer Gabel mehrfach einstechen. Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Apfelscheiben gefächert auflegen. Anschließend den Kokosguss aufstreichen. Auf mittlerer Schiene ca. 40-45 Minuten goldbraun backen.

Lasst ihn euch so gut schmecken wie wir!

Eure Zaubermondin

Engadinger Nusstorte – was für eine Sünde

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Heute ganz Früh am Morgen machten wir uns schon auf zum Flohmarkt. Aber als wir ankamen mussten wir entsetzt feststellen, dass der Flohmarkt abgesagt war. Enttäuscht sind wir wieder nach Hause gefahren.

Ich habe dann kurzerhand entschlossen doch noch einen Kuchen zu backen. Im Alnatura Kochbuch wurde ich fündig, jedoch habe ich das Rezept (wie eigentlich immer) etwas abgewandelt. Mir waren die Zuckerangaben definitiv zu hoch. Beim Reduzieren von Zucker muss man immer aufpassen, mir ist es leider schon passiert, dass dann der Teig nichts geworden ist. In diesem Fall aber war es noch ausreichend und es hat alles gut geklappt.

Er ist trotz Zuckerreduktion immer noch eine kleine Todsünde und schmeckt auch entsprechend! Teilt ihn am Besten mit Freunden und Nachbarn – dem Hüftspeck zuliebe 😀

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Für den Teig braucht ihr:
300 Gramm Mehl (ich habe 550 Weizenmehl verwendet)
160 Gramm Butter
85 Gramm Zucker
1 Pgk. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 gestr. Teelöffel Zimt

Für die Füllung:
150 Gramm Rohrohrzucker
20 Gramm Butter
150 Gramm grob gehackte Walnüsse
100 Gramm grob gehackte Mandeln
1 Msp. ger. Vanille
1/4 Liter Sahne

Zusätzlich 1 Eigelb zum Bepinseln

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Und so wird er gezaubert:
Zimt-Mürbteig herstellen und mind. 1 Std. im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung Zucker und Vanillepulver in einem Topf karamellisieren lassen. Butter dazu geben und rühren bis sie geschmolzen ist. Nüsse und Mandeln einrühren und mit der flüssigen Sahne ablöschen. Auf niedriger Stufe ca. 5 Minuten köcheln lassen. Immer wieder rühren. Danach Masse abkühlen lassen.

Backofen auf 175 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen.

2/3 des Teiges dünn ausrollen und in die gefettete (Tarte)-Form legen. Mit einer Gabel den Boden des Teiges mehrfach einstechen. Ich habe wirklich eine gute Form in der noch nie etwas hängen blieb. Dieser Teig jedoch leider schon ein wenig. Das nächste mal nehme ich Backpapier zu Hilfe 🙂

Nuss-Mandelmasse einfüllen und glatt streichen. Aus dem Rest des Teiges Kreise, Stege oder andere Formen (bei mir waren es Herzen) ausstechen und überlappend auflegen. Mit Eigelb bestreichen und ca. 35-40 Minuten goldgelb backen.

Ein zauberhaftes Rezept zum Verlieben….

Lasst es Euch schmecken!

Eure Zaubermondin

Haselnusstarte mit Pflaumen

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Ich habe mich schon seit dem Wochenende auf diese Tarte gefreut. Heute hatte ich endlich Zeit sie zu backen. Das Rezept ist eine eigene Kreation (die es sicher so ähnlich schon mehrfach im Netz gibt). Ich habe dazu als Grundlage mein Traubentarte Rezept verwendet.

Wer sie nach backen möchte findet hier die Anleitung dazu:

Für den Teig benötigt ihr:
150 Gramm Dinkelmehl
125 Gramm gemahlene Haselnüsse
125 Gramm Butter
50 Gramm (Rohrohr)Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz

Für den Belag:
Frische Pflaumen (sollten nicht zu weich sein)
150 Gramm Schmand
50 Gramm gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
1 Ei
1 Msp. gemahlene Vanille
Zwetschgengewürz (ich habe mir das selber aus Zimt, Kardamon, Piment, Vanille und Ingwer zusammen gemischt)

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Und so wird sie gezaubert:
Mehl, Nüsse, Zucker und Salz vermischen. Gewürfelte Butter und das Ei hinzu geben und zu einem glatten Teig verkneten. In Folie eingewickelt mind. 60 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Inzwischen Schmand, gezuckerte Kondensmilch, Ei, und Gewürze zu einer Masse verrühren. Pflaumen waschen und in Viertel schneiden.

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Teig ausrollen und in die gefettete Tarte-Form geben. Das Rezept ergibt etwas mehr Teig, damit man ihn etwas um“knicken“ kann. Mit einer Gabel mehrfach ein stechen. Schmandmischung aufschütten und gleichmäßig verteilen. Pflaumen auflegen und nochmals von der Zwetschgengewürzmischung darüber streuen und etwas braunen Zucker.

Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit etwas Puderzucker bestreuen.

Es duftet und schmeckt köstlich 🙂 Und einen Klecks Sahne dazu, macht das Ganze einfach perfekt!

Viel Spaß beim Nachzaubern!

Herbstliche Grüße
Eure Zaubermondin