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Schwäbisches Kartoffelgratin

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Ich hatte mal wieder keine Zeit zum Einkaufen. Daher musste ich mir aus dem was da war etwas Zaubern. Geworden ist daraus dieses Schwäbische Kartoffelgratin.

Da es wirklich vorzüglich geschmeckt hat, möchte ich Euch dieses Eigen-Rezept nicht vorenthalten. Es ist ganz schnell gemacht und an stürmischen und kalten Tagen genau das Richtige. Dazu gab es bei uns einen frischen Endiviensalat und Tomaten.

Für das Kartoffelgericht braucht ihr:

1 kg festkochende Kartoffeln
250 g Pilze
2 Zwiebeln
1 Becher Sauerrahm oder Schmand
1 Pack geriebener Käse
Petersilie, Salz, Pfeffer, Chilliflocken
Weißwein

Und so schnell wird es gezaubert:

Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen. Zwiebeln und Pilze schneiden. Zwiebeln in einer Pfanne mit Öl andünsten, in Scheiben geschnittene Pilze dazu geben und mit anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen. Mit Weißwein ablöschen und den Sauerrahm ein rühren.

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Ofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Fertig gekochte Kartoffeln in Scheiben schneiden und in eine Auflaufform schichten. Pilzmischung darüber geben und gleichmäßig verteilen. Chilliflocken darüber streuen. Geriebenen Käse ebenfalls verteilen und ab damit in den Ofen. Bei mir waren es 20 Minuten bei 220 Grad, dann 7 Minuten zum Überbacken auf 250 Grad. Eigentlich würde es auch reichen nur mit dem Grill zu Überbacken, denn alle Zutaten sind ja schon fertig gegart.

Lasst es Euch schmecken!

Eure Zaubermondin

Weihnachtsschwammal

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Jetzt habe ich mich schon lange nicht mehr gemeldet hier auf meinem Blog. Der Weihnachtsstress in der Töpferei ist einfach zu groß. Heute möchte ich mal wieder etwas posten.

Weihnachtsschwammal, eine Kindheitserinnerung….

Oh wie lange gab es diese tollen, süßen Pilze nicht mehr bei meiner Mama. Wir Kinder bekommen immer noch, jedes Jahr, ihre TRAUM-Plätzchen vor Weihnachten. Nur leider nicht mehr diese kleinen Zuckerpilze. Da musste ich dieses Jahr selber Hand anlegen.

Sie sind nicht so klein und zierlich wie es gehört, aber ich hatte heute wieder mal fast keine Zeit für Küchenzaubereien, da der nächste Markt bevor steht, und ich in der Töpferei so viel zu tun habe. So wurden es eben größere und nicht so viele.

Wer die „Süßen Schwammal“ nachmachen möchte braucht dazu:

Für den Teig:
140 Gramm Puderzucker
120 Gramm geriebene Mandeln
1,5 Eiweiß
Kakaopulver ungesüßt (für die Köpfe)

Für den Überzug:
dunkle Kuvertüre / Schokolade (geschmolzen)
Zimt

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Und so werden sie gezaubert:

Eiweiß, Puderzucker und Mandeln zu einem Teig vermischen. Ca. die Hälfte davon mit Kakaopulver dunkel „färben“ (je nach Geschmack). Getrennt in Folie wickeln und ca. 1 Std. im Kühlschrank kühl stellen. Mit feuchten Händen die Stiele und dann die Kappen formen. Kappen mit etwas Eiweiß „ankleben“.

Ca. 1 Tag trocknen lassen (oder im Ofen bei 25 Grad und geöffneter Türe ca. 1 Std. Danach vor der weiteren Verarbeitung abkühlen lassen). Dunkle Kuvertüre oder Schoki schmelzen, etwas Zimt unter mischen. Pilzköpfe eintauchen und erneut trocknen lassen.

Lecker, fertig! Schmatz…..

Lasst sie Euch schmecken.

Eure Zaubermondin

Jiri’s Austernpilze

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Mit Pilzen stehe ich ein wenig auf Kriegsfuß. Genauer gesagt mit Waldpilzen. In meiner Kindheit bin ich liebend gerne mit meinem Papa durch die Wälder gestreift. Bei uns hieß das „Schwammal fanga“. „Gefangen“ hab ich sie gerne und habe mich über jeden Schwammal gefreut den ich gefunden hatte.  Zuhause bei Mama in der Küche habe ich immer gern geholfen, die reiche Beute zu Putzen. Doch genau darin lag dann das Problem sie später noch essen zu können. Bei all dem Krabbelgetier was wir da „weg geputzt“ haben. Irgendwie ist es mir dann immer vergangen und ich habe die Semmelknödel ohne Schwammal gegessen. Pilze waren dann für mich erst einmal tabu.

Vor vielen Jahren durfte ich dann eine neue Art von Pilzen kennenlernen. Ich wurde französisch bekocht und bekam Austernpilze vorgesetzt. Ich war zuerst skeptisch aber nach dem ersten Bissen mehr als begeistert. Mir gefiel die Konsistenz dieser Pilze, der Geschmack und die einfache aber trotzdem vorzügliche „Soße“ – einfach super lecker. Daher möchte ich Euch dieses 5 Minuten „Rezept“ gerne weitergeben.

Das braucht ihr dazu:
Austernpilze
Creme Fraiche
Weißwein
Salz, Pfeffer, Petersilie

Und so schnell wird es gezaubert:
Austernpilze in Streifen schneiden. In einer Pfanne andünsten. Creme Fraiche dazu geben mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen. Mit Weißwein ablöschen und ein wenig reduzieren lassen. Fertig!
Schmeckt wunderbar mit Salat und frischem Baguette.

Bon Appetit!

Eure Zaubermondin