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Mediterranes Semmelknödelcarpaccio mit Bärlauchpesto

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Hallo ihr Lieben!

Was war das gestern fein. Ich hatte noch ein paar alte Semmeln, Weißbrot und Brezen im Schrank. Frisches Gemüse habe ich immer da. Also hab ich mir diese Köstlichkeit hier überlegt.

Ich hatte auch einen spontanen lieben Gast an diesem Abend der ebenfalls begeistert war. Da freut man sich natürlich und ich möchte daher dieses tolle Rezept, welches wir lauwarm gegessen haben und das schon so nach Sommer geschmeckt hat, gerne mit Euch teilen.

Für den Knödelteig hatte ich:

260 Gramm geschnittenes Knödelbrot
250 ml warme Milch (oder Sojamilch)1 EL Butter (oder Pflanzenmargarine)
1 Schalotte
2 Eier (oder Eiersatzmittel)
Salz, Pfeffer, Majoran, Petersilie, Senf

Für das Gemüse:

frische Rispentomaten und Chillyflocken zum Garnieren
1 Zucchini
1 Aubergine
Olivenöl
Mediterane Kräuter

Natürlich kann man es auch ohne Pesto genießen oder ein anderes Pesto verwenden. Aber die Balsamicocreme darf auf keinen Fall fehlen! 😉

Und so wirds gezaubert:

Knödelbrot fein schneiden. Milch mit Butter erhitzen und über die geschnittenen Semmeln geben. Gut durchweichen lassen. In der Zwischenzeit Zwiebeln klein schneiden und mit wenig Öl andünsten. Ebenfalls über die Semmeln geben. Würzen. Zum Schluß die Eier dazu geben und gut mit den Händen durch kneten. Dann nochmals ziehen lassen.

Da ich den Buttergeschmack so gerne mag, aber immer öfter auf Butter verzichten möchte, habe ich ein Pflanzliches Fett verwendet auf dem „mit tollem Butteraroma“ stand. 😉 Ordentlich Fett in die Pfanne geben. Knödelteig zu mehreren Würsten formen (wir wollen ja später schöne Scheiben davon abschneiden) und in dem Fett knusprig ausbacken.

Zeitgleich die Zucchini und die Aubergine in Scheiben schneiden und mit mediteranen Gewürzen und Olivenöl braten.

Gebratene Semmelknödel in Scheiben schneiden und mit dem Gemüse auf einen Teller anrichten. Chillyflocken darüber streuen. Mit frischen Tomaten garnieren. Zum Schluß das Bärlauchpesto auftropfen und Balsamicocreme darüber geben.

Fertig!

Lasst es Euch gut schmecken und genießt noch diesen wunderbaren ersten Frühsommertag!

Eure Zaubermondin

Mit diesem Rezept habe ich bei diesem „Bloggerevent“ teilgenommen:

Knödelgröstl mit Soß

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Als ehemaliger Nicht-Vegetarier und Liebhaber der bayrischen Küche muss ich offen gestehen, dass ich regelmäßig nach einem Braten mit Knödel schmachte der am Nebentisch serviert wird. Nicht wegen dem Fleisch, aber wegen den Knödeln mit Soß… oh wie läuft mir da das Wasser im Munde zusammen. Natürlich hab ich aus Verzweiflung schon mal die ein oder andere Fertigsoße angerührt um sie dann wieder in den Abguss zu schütten. Nein nein, das ist nichts für mich und ein Braten kommt mir auch nicht in die Röhre 😉  … also habe ich mich heute ein wenig experimentell in der Küche herum getrieben.

Die Knödel aus 500 Gramm Knödelbrot waren schnell gemacht und bedürfen hier sicher keiner Anleitung. Dann ging es an die „Braten“Soße. Die, wenn ich es hier nun zugeben darf, wirklich köstlich zu den Knödeln geschmeckt hat. Sie sieht farblich auch sehr ansprechend aus wie ich finde und sie war wirklich schnell gezaubert.

Ich habe dazu verwendet:

3 mittelgroße Zwiebeln
200 g Kürbisfleisch
3-4 EL Tomatenmark mit Würzgemüse
250 ml Gemüsefond (ich habe einen aus dem Glas genommen der schon fertig ist)
1 Glas Rotwein
Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt
(das sind hier Ca.-Angaben, denn ich habe leider nichts abgewogen bei der Herstellung sondern nach Gusto gekocht)

Zwiebeln und Kürbis klein schneiden und mit dem Lorbeerblatt im Öl andünsten. Salzen und pfeffern. Das Tomatenmark dazu geben und kurz anrösten. Mit dem Gemüsefond und dem Rotwein aufgießen. Und ca. 1 Std. auf kleiner Flamme einkochen. Mit dem Zauberstab pürieren (Lorbeerblatt vorher natürlich entfernen) und ggf. noch mit etwas Sahne und Rotwein verfeinern. Sollte die Soße zu dickflüssig sein (was bei mir nicht der Fall war) mit Brühe verdünnen.

Die fertigen Knödel in Scheiben schneiden mit Butter und Öl resch anbraten und mit der Soße servieren. Dazu gab es bei uns noch Blaukraut.

Lasst es Euch schmecken!

Eure Zaubermondin

Käsknödel auf Rahmkürbis

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Bei dem nassen Wetter da draußen (es schüttet wie aus Kübeln) braucht es heute eine deftige und herbstliche Speise. Ich entscheide mich für Knödel und Kürbis. Das Gericht ist nicht nur ein Augenschmauß, sondern auch sehr lecker und extrem sättigend.

Ihr benötigt dafür:

Für die Knödel:
300 Gramm Knödelbrot
200 ml (Soja-)Milch
1 Zwiebel
300 Gramm würziger Käse
3 Eier
30 Gramm Mehl
Petersilie, Schnittlauch
Salz

Für den Rahmkürbis:
750 Gramm Kürbis
250 Gramm Möhren
1 Zwiebel
1 EL Gemüsebrühe
100 Gramm Schlagsahne (Sojasahne)
Salz und Pfeffer
Stärke nach Bedarf (zum Soße eindicken)

Und so wirds gezaubert:

Knödelbrot mit warmer Milch übergießen und ziehen lassen. Die halbe Menge Zwiebeln würfeln und mit Öl oder Butter andünsten und etwas abkühlen lassen. Käse in kleine Würfel schneiden.  Kräuter waschen und klein schneiden.

Abgekühlte Zwiebeln, Eier, Kräuter, Salz und Mehl zu der Brotmasse geben und alles gut verkneten. Käsewürfel unterkneten. Mit feuchten Händen zu kleinen Knödeln formen (ich finde kleine schöner als so MegaDinger).

Kürbis und Möhren schälen und klein schneiden. Die andere Hälte der Zwiebeln, Möhren und Kürbis andünsten. Anschließend mit 3/8 Liter Wasser ablöschen, aufkochen und Brühe einrühren. Zugedeckt ca. 15 Minuten garen lassen.

Zwischenzeitlich Knödel in reichlich Salzwasser bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten gar ziehen lassen.

Sahne zum Gemüse geben, aufkochen, binden und mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken.

Lasst es Euch schmecken!
Eure Zaubermondin