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Vegane Jamaika Cookies ohne Zucker

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Hallo ihr Lieben,

momentan sind wir dabei immer mehr auf die Vegane Seite zu wechseln. Und ich kann es Euch sagen, es fällt mir in vielen Bereichen wahnsinnig schwer. Z.B. das Thema Süßigkeiten. Ja ich gebe es zu, ich bin ein Zucker- und Süßigkeiten Junkie. Nun kaufe ich schon seit geraumer Zeit keine fertigen Süßigkeiten mehr aufgrund der vielen tierischen Bestandteile, die darin enthalten sind und weil ich einfach meinen Zuckerkonsum drastisch senken möchte.

Nun war es so, das ich am Wochenende wie ein wildes Tier im Käfig umher geschlichen bin. Ich weiß nicht, WIE OFT ich das Süßigkeitenfach geöffnet habe, ja und es war natürlich auch nach mehrfachen Öffnen einfach nichts drin. Irgendwann habe ich es dann nicht mehr ausgehalten, und hab mich in die Küche begeben um Cookies zu backen. Es war schon ziemlich spät, aber es musste sein.

Ich wollte keinen Zucker benutzen und hatte nicht so viel Zuhause (ich habe keine Vorratslagerung) also habe ich mir das Rezept hier „ausgedacht“.

Die Cookies sind wirklich sehr gut geworden und deshalb möchte ich das Rezept gerne mit Euch teilen.

Ihr braucht dazu:

150 Gramm Margarine zum Backen
75 Gramm festes Pflanzenfett
1 Espressolöffel Vanille gemahlen
100 Gramm Aganvensüße (Agavendicksaft pulverisiert)
2-3 EL Wasser
1/2 reife Banane
400 Gramm Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
50 Gramm Kokosflocken
Rum oder Rumaroma (nach Geschmack, bei mir wars ein ganzes Röhrchen Aroma, weil ich den Geschmack so gerne mag)

Und so schnell werden sie gezaubert:

Agavensüße mit 2-3 EL Wasser flüssig anrühren. Banane mit einer Gabel zerquetschen und dazu geben. Ebenfalls Margarine, Fett, Vanille und Rum(aroma) dazu geben und mit einem Rührgerät alles gut miteinander verkneten (Knethaken). Dann das Mehl, Backpulver, Natron und die Kokosflocken dazugeben. Es sollte ein geschmeidiger Teig werden. Mit einem Eisportionierer bekommt ihr ca. 18 gleichgroße Kugeln, die ihr auf zwei Blechen mit Backpapier verteilen könnt. Cookies schon auf dem Blech leicht andrücken, da sie nicht auseinander laufen. Dann ein paar Kokosflocken darauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12-14 Minuten goldbraun backen. Wenn ihr größere Cookies haben wollt erhöht sich die Backzeit ein wenig. Ich hatte jeweils nur ein Blech im Ofen. Gleich nach dem Heraus nehmen schlagt ihr das Backblech ein paar mal auf die Arbeitsplatte so werden die Cookies flach und bekommen die gewünschte Konsistenz, wenn das nicht funktioniert einfach mit den Fingern etwas nachhelfen 😉 Kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann die Cookies vorsichtig mit dem Spatel auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Lasst sie Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

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Vegane Cookies wie bei Subway

…und mein Kampf mit dem ungeliebten Thermomix.

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Mit meinem Mann ist auch ein Thermomix in den gemeinsamen Haushalt gewandert. Jetzt werden sich sicher bei einigen von Euch die Nackenhaare aufstellen. Aber was soll ich sagen, ich habe das Ding bis letztes Jahr ganz hoch oben auf den Schrank verbannt. Für viele Jahre. Ja, ich mag ihn nicht! Ich habe in diesem Gerät keinen Sinn gesehen, ich brauche es nicht. Jedoch war meine bessere Hälfte ziemlich empört darüber und auch einige meiner Freundinnen. Nun ja, gut, dann stelle ich ihn in die Küche, ins Eck… vielleicht nehme ich ihn ja mal her. Soweit so gut. Ich habe ihn benutzt, schon mehrfach, aber was soll ich sagen: „Ich mag das Teil immer noch nicht!!!“.

Irgendwie stehe ich damit auf Kriegsfuß. Nichts, aber auch gar nichts, ist darin so geworden wie ich es mir vorstelle. Es ist eine schreckliche Batzerei, ein Gerühre und Gefummle. Bis jetzt habe ich jedes mal das Zeug wieder mühevoll heraus gekratzt. NEIN NEIN und nochmals NEIN. Heute hatte ich ihm nochmal eine Chance gegeben. Aber es kam wie es kommen mußte. Zum Schluß landete der Teig doch wieder in meiner Rührschüssel und wurde liebevoll von mir mit den Händen bearbeitet und siehe da, schon war alles gut und der Friede wieder hergestellt. Er steht jetzt total verschmiert und dreckig in der Küche und wartet auf meine bessere Hälfte, der kann ihn nämlich wieder sauber machen und zurück auf den Schrank stellen. Ihr merkt schon, ich war ziemlich sauer heute, am Liebsten hätte ich das Teil aus dem Fenster geworfen.

Jetzt aber zu den herrlichen, veganen Cookies, die denen von Subway verdammt ähnlich kommen. Auf den Fotos da oben, hatte ich nicht so viel Schokolade und habe daher noch ein paar Walnüsse hinzu gegeben. Das Rezept ist ohne, aber da kann man ja variieren. Ganz nach Geschmack!

Ich habe für mich das Originalrezept abgeändert, da mir 320 Gramm Zucker und 150 Gramm Schokolade definitiv zu viel war.

Hier also meine Variante:

150 Gramm Margarine zum Backen
75 Gramm festes Pflanzenfett
1 Espressolöffel Vanille gemahlen
80 Gramm Aganvensüße (Agavendicksaft pulverisiert)
20 Gramm Agavendicksaft flüssig
100 Gramm Rohrohrzucker
400 Gramm Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
3 TL Eiersatz mit 3 EL Wasser schaumig aufrühren – alternativ kann man eine halbe zermatschte, reife Banane nehmen schmeckt dann aber auch danach aber nicht schlechter ;)120 Gramm dunkle (vegane) Schokolade

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Und so schnell werden sie gezaubert:

Dunkle Schokolade grob hacken und zur Seite stellen. Margarine, Fett, Vanille, Agavensüße und Zucker gut miteinander verkneten. Wenn ihr ein Handrührgerät verwendet nehmt die Knethaken. Dann das Mehl, Backpulver, Natron und den angerührten Eiersatz dazu geben. Es sollte ein geschmeidiger Teig werden. Zum Schluß die Schokolade unterkneten. Mit einem Eisportionierer bekommt ihr ca. 18 gleichgroße Kugeln, die ihr auf zwei Blechen mit Backpapier verteilen könnt. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12-14 Minuten goldbraun backen. Wenn ihr größere Cookies haben wollt erhöht sich die Backzeit ein wenig. Ich hatte jeweils nur ein Blech im Ofen. Gleich nach dem Heraus nehmen schlagt ihr das Backblech ein paar mal auf die Arbeitsplatte so werden die Cookies flach und bekommen die gewünschte Konsistenz. Kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann die Cookies vorsichtig mit dem Spatel auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Lasst sie Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Weihnachtsschwammal

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Jetzt habe ich mich schon lange nicht mehr gemeldet hier auf meinem Blog. Der Weihnachtsstress in der Töpferei ist einfach zu groß. Heute möchte ich mal wieder etwas posten.

Weihnachtsschwammal, eine Kindheitserinnerung….

Oh wie lange gab es diese tollen, süßen Pilze nicht mehr bei meiner Mama. Wir Kinder bekommen immer noch, jedes Jahr, ihre TRAUM-Plätzchen vor Weihnachten. Nur leider nicht mehr diese kleinen Zuckerpilze. Da musste ich dieses Jahr selber Hand anlegen.

Sie sind nicht so klein und zierlich wie es gehört, aber ich hatte heute wieder mal fast keine Zeit für Küchenzaubereien, da der nächste Markt bevor steht, und ich in der Töpferei so viel zu tun habe. So wurden es eben größere und nicht so viele.

Wer die „Süßen Schwammal“ nachmachen möchte braucht dazu:

Für den Teig:
140 Gramm Puderzucker
120 Gramm geriebene Mandeln
1,5 Eiweiß
Kakaopulver ungesüßt (für die Köpfe)

Für den Überzug:
dunkle Kuvertüre / Schokolade (geschmolzen)
Zimt

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Und so werden sie gezaubert:

Eiweiß, Puderzucker und Mandeln zu einem Teig vermischen. Ca. die Hälfte davon mit Kakaopulver dunkel „färben“ (je nach Geschmack). Getrennt in Folie wickeln und ca. 1 Std. im Kühlschrank kühl stellen. Mit feuchten Händen die Stiele und dann die Kappen formen. Kappen mit etwas Eiweiß „ankleben“.

Ca. 1 Tag trocknen lassen (oder im Ofen bei 25 Grad und geöffneter Türe ca. 1 Std. Danach vor der weiteren Verarbeitung abkühlen lassen). Dunkle Kuvertüre oder Schoki schmelzen, etwas Zimt unter mischen. Pilzköpfe eintauchen und erneut trocknen lassen.

Lecker, fertig! Schmatz…..

Lasst sie Euch schmecken.

Eure Zaubermondin