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Gebratener Broccoli mit Mandeln und weißem Granatapfel

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Hallo meine Lieben,

was war das für ein tolles Wetter heute morgen. Die Sonne strahlte durchs Fenster und es war für die Jahreszeit noch wunderbar warm.

Ich hatte so richtig Lust auf etwas Leichtes. Ich hatte noch Broccoli im Kühlschrank der unbedingt gegessen werden wollte und so kam ich zu diesem Gericht.

Der Basmatireis war schnell gemacht und der Broccoli schnell knackig gebraten. Zusammen mit den Mandeln und dem Granatapfel eine tolle Kombination.

Wer es auch versuchen möchte braucht dazu:

1 schönen großen Broccoli
2 rote Zwiebeln
Mandeln gehackt
Koriander
Sojasauce
Salz, Pfeffer, Chilly
Hefeflocken

Basmatireis
1 Granatapfel

Und so schnell wirds gezaubert:

Basmatireis kochen.

Broccoli waschen und säubern. Stiel abschneiden, den essen wir geschält als Snack während dem Kochen 😉 Röschen trennen ggf etwas kleiner schneiden. Zwiebeln grob schneiden. Beides mit gehackten Mandeln in Öl scharf anbraten dann mit etwas Wasser ablöschen und knackig dünsten. Mit Salz, Pfeffer, Chilly und Koriander würzen. Zum Schluß einen guten Schuss Sojasauce dazu geben und mit Hefeflocken den Geschmack abrunden.

Broccoli & Reis auf einen Teller geben und mit frischen Granatapfelkernen garnieren.

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

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Birnen-Pudding-Tarte

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Hallo ihr lieben,

für heute Nachmittag brauche ich DRINGEND mal wieder etwas zum Kaffee. So viel harte Arbeit muss belohnt werden 😉

Ich hatte noch Birnen im Haus und so einige „Backreste“ so ist das schnelle Rezept hier entstanden.

Wer diesen Traum (ja ich gebs zu, habe gleich ein Stück noch ganz warm gegessen) probieren will braucht dazu:

Teig
160 Gramm Mehl (ich hatte eine Mischung aus 100 Gramm Buchweizen, und 60 Gramm Dinkelmehl)
125 Gramm gemahlene Haselnüsse/Mandeln (ich hatte offene Tüten und habe es gemischt)
125 Gramm Butter
50 Gramm (Rohrohr)Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz

Belag
2 Birnen
1 Pkg. backfeste Puddingcreme
2 Nocken Schmand
1 Msp. gemahlene Vanille
Apfelgewürz (ich habe mir das selber aus Zimt, Kardamon, Piment, Vanille und Ingwer zusammen gemischt)
Agavendicksaft

Und so schnell wirds gezaubert:

Mehl, Nüsse, Zucker und Salz vermischen. Gewürfelte Butter und das Ei hinzu geben und zu einem glatten Teig verkneten. In Folie eingewickelt mind. 60 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Teig vorsichtig ausrollen und in die gefettete Tarte-Form geben. Das Rezept ergibt etwas mehr Teig, damit man ihn um”knicken” kann. Mit einer Gabel mehrfach den Boden ein stechen.

Pudding nach Anleitung zubereiten. Zum Schluß den Schmand und die Vanille unterrühren. Mischung gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Birnen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Auf den Pudding auflegen und Teig „umklappen“. Apfelgewürzmischung darüber streuen und etwas Agavendicksaft (ich tat dies, da meine Birnen noch sehr hart und irgendwie trocken waren).

Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit etwas Puderzucker bestreuen.

Es duftet und schmeckt köstlich 🙂 Und einen Klecks Sahne dazu, macht das Ganze einfach perfekt!

Viel Spaß beim Nachzaubern!

Liebste Grüße
Eure Zaubermondin

Blumenkohlcurry

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Hallo meine Lieben,

stressig ist es momentan wieder, die Gartensaison beginnt und so vieles will getöpfert sein was in meinem Kopf herum spukt. Wie auch immer heute habe ich wieder ein leckeres veganes Rezept für Euch. Gegessen habe ich das jedoch schon vor ein paar Tagen …. ja ja die liebe Zeit…. wenn man sich doch nur ein paar Extra-Stunden für den Tag backen könnte  😉

Aus der anderen Hälfte des Blumenkohls gab es am nächsten Tag eine Blumenkohlsuppe Pink Panther.

Jetzt aber zum Curry. Ihr braucht dazu:

1/2 Blumenkohl (bei mir waren es ca. 450 Gramm)
2 Schalotten
1 Karotte
3-4 EL Kokosflocken
1 Dose Kokosmilch
ca. 150 ml Brühe (bei Bedarf etwas mehr)
1 TL gelber Curry
Etwas Weißer Pfeffer
5 Gramm Shantis Tandoori Masala (Gewürz von Sonnentor) oder eine andere Gewürzmischung
Chillyflocken, Koranderkraut nach Geschmack

Als Beilage Reis.

So schnell wirds gezaubert:

Blumenkohl in kleine Röschen schneiden. Schalotten in Streifen schneiden, Karotte schälen und ebenfalls klein schneiden. Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Zwiebeln andünsten. Kokosflocken dazu geben und anrösten. Die Gewürze dazu geben (bis auf den Chilly und das Koreanderkraut) und mit anrösten. Aufpassen das die ganze Sache nicht anbrennt (schmeckt dann sehr bitter). Mit der Kokosmilch und der Brühe aufgießen. Karotten und Blumenkohl dazu geben und auf mittlerer Stufe garen lassen (ca. 20 Minuten). Mit Chilly und Koreanderkraut verfeinern.

Mit Reis servieren.

Laßt es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Hier noch das Bild vom leeren Teller – für Schnippelboy 🙂

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Buchweizen Schoko-Cookies mit Berberitzen (zuckerreduziert)

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Hallo meine Lieben,

heute mal wieder ein zuckerreduziertes Cookie Rezept mit Buchweizenmehl. Das Mehl hat einen ganz eigenen Geschmack und ist sicher nicht Jedermanns Sache. Aber einen Versuch auf jeden Fall wert. Ich hatte ein sehr gutes Mehl von „Chiemgau Korn„, die hier gleich ums Eck ihre Bio-Produkte herstellen und auch im Hofladen dort verkaufen.

Mir haben die Buchweizen-Cookies mit den sauren Berberitzen und der dunklen Schokolade sehr gut geschmeckt. Es hatte etwas von Sandgebäck, daß es früher bei unserem Bäcker ums Eck gegeben hat. Es waren meine ersten Gebäcke mit Buchweizenmehl aber nicht die letzten.

Wer  sie nachbacken will braucht dazu:

400 Gramm Buchweizen Vollkornmehl
1 TL Natron
1 TL Weinstein-Backpulver
3 gestr. EL Kakaopulver

150 Gramm Margarine
75 Gramm Pflanzenfett
100 Gramm Zucker
Vanille pulverisiert
1 Ei (oder Eiersatz)
20 g Agavendicksaft

100 Gramm Berberitzen
60 Gramm Zartbitterschokolade

Und so schnell werden sie gezaubert:

Berberitzen ca. 2 Std. in Wasser einweichen.

Margarine, Fett, Zucker, Agavendicksaft, Vanille und Ei in einer Schüssel weich rühren. Mehl, Natron, Backpulver, Kakao dazu geben und mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Schokolade grob hacken. Zusammen mit den abgetropften Berberitzen zum Teig dazu geben und mit den Händen unterkneten.

Mit einem Eisportionierer bekommt ihr ca. 18 gleichgroße Kugeln, die ihr auf zwei Blechen mit Backpapier verteilen könnt. Cookies schon auf dem Blech andrücken, da sie nicht auseinander laufen. Ich habe das mit einem Keksstempel gemacht.  😉

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12-14 Minuten goldbraun backen. Wenn ihr größere Cookies haben wollt erhöht sich die Backzeit ein wenig. Ich hatte jeweils nur ein Blech im Ofen. Kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann die Cookies vorsichtig mit dem Spatel auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Lasst sie Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Himbeer Tiramisu ohne Alkohol

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Hallo meine Lieben,

leider leider leider gab es dieses Tiramisu heute nicht (dafür wurde ich von meiner lieben Schwester mit einem vorzüglichen Rhabarber-Streuselkuchen verwöhnt), aber es ist eines dieser Rezepte das noch auf Veröffentlichung gewartet hat – wie so Einige, die hier noch in der Warteschlange hängen, weil ich bis dato dafür noch nicht die Zeit gefunden habe…. wie auch immer… hier ist es nun also – ein frisches, fruchtiges Tiramisu, herrlich um an frühsommerlichen Tagen genüsslich verspeist zu werden.

Ihr braucht dazu:

Löffelbiscuit
250 Gramm Mascarpone
1 großes und vor allem FRISCHES Ei!
50 Gramm brauner Zucker
ger. Tonka Bohne, pulv. Vanilleschote
1 doppelter Espresso
200 Gramm Himbeeren (meine waren gefroren)
etwas Agavendicksaft oder Zucker
Ein paar frische Himbeeren, ungesüßtes Kakaopulver und etwas Schokolade für das Topping

Und so schnell wird es gezaubert:
Ich mache als erstes meinen Espresso. So kann er in der Zwischenzeit abkühlen.

Ei trennen. Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Danach das Eigelb mit dem Zucker und etwas geriebener Tonka Bohne und Vanille schaumig rühren. Mascarpone unterrühren. Danach den Eischnee vorsichtig unterheben.

Zu den Himbeeren etwas Agavendicksaft (ich hatte 3 Esslöffel) oder nach Geschmack Zucker hinzufügen und pürieren. Ich habe die Körnchen der Himbeeren drin gelassen. Mich stört das nicht und ich empfinde es irgendwie „natürlicher“.

Löffelbiscuit auf oder in eine Form legen. Jetzt kommt mein Tip: ich nehme einen Teelöffel und gebe auf jede Stange drei Löffel von dem Kaffee darauf. So wird der Löffelbiscuit butterweich und fluffig aber nicht “nass” und “matschig”. Danach folgt eine Schicht Mascarponecreme. Darauf dann eine Schicht Himbeerpüree. Das wiederholt ihr, bis ihr alle Zutaten verarbeitet habt. Jetzt zugedeckt ab damit in den Kühlschrank. Ich lasse meine Tiramisu immer über Nacht ziehen. So werden sie perfekt.

Erst vor dem Verzehr mit dem Kakaopulver bestreuen und mit frischen Himbeeren und geschnittener Schokolade verzieren. Fertig!

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Bärlauchrezepte – mein erster Blogevent

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Hallo meine Lieben,

das hier war mein erster Blogevent bei dem ich gerne, ziemlich spontan und auf den letzten Drücker mitgemacht habe. Es sind viele tolle Bärlauchrezepte auf der Seite von Melissa zusammen gekommen.

Durch Klick auf das Blogevent-Bild kommt ihr auf ihre Rezepte-Zuammenfassung.

Über die Erwähnung meines „Mediterranes Semmelknödelcarpaccio mit Bärlauchpesto“ freue ich mich natürlich sehr 🙂

Danke Melissa!

Viel Spaß beim Nachkochen.

Eure Zaubermondin

Red Bread (Rote Bete Brot)

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Guten Morgen ihr Lieben,

Geduld gehört nicht gerade zu meinen Tugenden. Normalerweise wollte ich, wie jedes Brot das ich backe, auch dieses hier mind. 18 Stunden gehen lassen. Ich gebe es zu: ich habe es nur 9 Std. ausgehalten. Ich wollte unbedingt wissen wie es nach dem Backen aussieht. Denn vor dem Backen war der Teig lila/pink….

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Leider sieht man es auf den Fotos nicht so toll, da es bei mir in der Küche nicht so hell ist (es war schon 22:00 Uhr). Ich werde beim nächsten Red Bread nochmals neue Fotos machen.

Nach dem Backen hat es etwas an seiner Spektakularität verloren, war aber trotzdem noch aufregend genug um bei meinem Geburtstagsbuffet in ein paar Tagen am Start sein zu dürfen.

Die Inspiration kam von „Emmanuel Hadjiandreou aus seinem Buch Gutes Brot selber backen“. Ich habe es aber auf mein „altbewährtes“ Brotrezept adaptiert (auch weil ich kein Sauerteigbrot machen wollte) und mein Rezept entsprechend abgeändert.

Wer es nachbacken will braucht dazu:

450 Gramm Mehl
2 TL Salz
2 TL Trockenhefe
180 Gramm Rote Bete (roh)
340 ml Wasser
1 EL Olivenöl
1 Prise Ascorbinsäure (Vitamin C)

Und so schnell wirds gezaubert:
Rote Bete putzen und mit Handschuhen (sonst habt ihr lila Hände) grob reiben.

Mehl mit Salz, Hefe und Ascorbinsäure vermischen. Wasser, Öl und Rote Bete dazu geben und mit der Hand leicht durchmischen bis keine trockenen Stellen mehr vorhanden sind. Je nachdem wie wässrig Eure Rote Bete sind evtl. noch etwas Mehl dazu geben. Schüssel zugedeckt ca. 9 Std. kühl lagern.

Ofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nach der Ruhezeit den aufgegangenen Teig (war sehr flüssig bei mir) auf eine sehr gut bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen evtl. Teigschaber zu Hilfe nehmen. Teig nicht mehr kneten!! Ecken nach innen einschlagen und mit der eingeschlagenen Seite nach unten in den mit Backpapier ausgelegten Topf/Glasbräter etc. legen. Deckel drauf geben und 5 Minuten bei 250 Grad backen. Danach Temperatur auf 230 Grad reduzieren und 35 Minuten weiter backen. Dann den Deckel entfernen und weitere 25 Minuten backen (je nach gewünschten Bräunungsgrad). Das Brot ist fertig, wenn es hohl klingt wenn man auf die Unterseite klopft.

Das Brot war außen knusprig und innen herrlich fluffig und saftig.

Lasst Euch dieses Traum-Brot gut schmecken und habt einen schönen 1. Mai!

Eure Zaubermondin

Auenlandwürze (Bärlauchsalz)

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Hallo ihr Lieben,
ich war wieder im Auwald unterwegs und es stand immer noch so viel toller Bärlauch da. Da konnte ich einfach nicht widerstehen. Es sind ja jetzt die letzten Tage für die Ernte. Zuhause dann die Entscheidung daraus Auenlandwürze zu machen. Hört sich doch viel schöner an als schnödes Bärlauchsalz  😉

Zum Einsatz kam es heute in einem frischen Nudelsalat mit Rucola, dazu gab es  Veggie-Bällchen (von ALDI).

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Man kann Bärlauchsalz so vielfältig verwenden. In Dips eingerührt, als Kräuterbutter, für Bratgemüse etc. eigentlich überall da, wo auch Knoblauch passen würde. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wer sich den Bärlauchgeschmack auch für den Sommer ¨sichern¨ will braucht dazu:
500 Gramm Meersalz
Eine gute Hand voll Bärlauch

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Und so schnell wirds gezaubert:
Den Bärlauch gründlich waschen und trocken tupfen. Grob zupfen und mit etwas Salz in einem Mixer zerkleinern. Restliches Salz mit einem Löffel gründlich untermischen und ca. 1 Tag in einem geschlossenen Behälter ziehen lassen. Das Ganze hat am Anfang einen etwas seltsamen Geruch und erinnert eher an frisch gemähte Wiese aber das ändert sich.
Am Nächsten Tag das Salz auf ein Backblech mit Backpapier verteilen (jetzt werdet ihr mit einem tollen Bärlauchduft verwöhnt) und im Ofen bei 50 Grad (Ober/Unterhitze) und leicht geöffneter Ofentür (Handtuch einklemmen) ca. 1,5 – 2 Std. austrocknen lassen. Danach das Salz „entklumpen“ (ich habe das gemacht, indem ich es in einer geschlossenen Tupperschüssel stark geschüttelt habe) dann könnt ihr es in schöne Gläser abfüllen.

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Viel Spaß im Wald!
Eure Zaubermondin

Vegane Cookies wie bei Subway

…und mein Kampf mit dem ungeliebten Thermomix.

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Mit meinem Mann ist auch ein Thermomix in den gemeinsamen Haushalt gewandert. Jetzt werden sich sicher bei einigen von Euch die Nackenhaare aufstellen. Aber was soll ich sagen, ich habe das Ding bis letztes Jahr ganz hoch oben auf den Schrank verbannt. Für viele Jahre. Ja, ich mag ihn nicht! Ich habe in diesem Gerät keinen Sinn gesehen, ich brauche es nicht. Jedoch war meine bessere Hälfte ziemlich empört darüber und auch einige meiner Freundinnen. Nun ja, gut, dann stelle ich ihn in die Küche, ins Eck… vielleicht nehme ich ihn ja mal her. Soweit so gut. Ich habe ihn benutzt, schon mehrfach, aber was soll ich sagen: „Ich mag das Teil immer noch nicht!!!“.

Irgendwie stehe ich damit auf Kriegsfuß. Nichts, aber auch gar nichts, ist darin so geworden wie ich es mir vorstelle. Es ist eine schreckliche Batzerei, ein Gerühre und Gefummle. Bis jetzt habe ich jedes mal das Zeug wieder mühevoll heraus gekratzt. NEIN NEIN und nochmals NEIN. Heute hatte ich ihm nochmal eine Chance gegeben. Aber es kam wie es kommen mußte. Zum Schluß landete der Teig doch wieder in meiner Rührschüssel und wurde liebevoll von mir mit den Händen bearbeitet und siehe da, schon war alles gut und der Friede wieder hergestellt. Er steht jetzt total verschmiert und dreckig in der Küche und wartet auf meine bessere Hälfte, der kann ihn nämlich wieder sauber machen und zurück auf den Schrank stellen. Ihr merkt schon, ich war ziemlich sauer heute, am Liebsten hätte ich das Teil aus dem Fenster geworfen.

Jetzt aber zu den herrlichen, veganen Cookies, die denen von Subway verdammt ähnlich kommen. Auf den Fotos da oben, hatte ich nicht so viel Schokolade und habe daher noch ein paar Walnüsse hinzu gegeben. Das Rezept ist ohne, aber da kann man ja variieren. Ganz nach Geschmack!

Ich habe für mich das Originalrezept abgeändert, da mir 320 Gramm Zucker und 150 Gramm Schokolade definitiv zu viel war.

Hier also meine Variante:

150 Gramm Margarine zum Backen
75 Gramm festes Pflanzenfett
1 Espressolöffel Vanille gemahlen
80 Gramm Aganvensüße (Agavendicksaft pulverisiert)
20 Gramm Agavendicksaft flüssig
100 Gramm Rohrohrzucker
400 Gramm Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
3 TL Eiersatz mit 3 EL Wasser schaumig aufrühren – alternativ kann man eine halbe zermatschte, reife Banane nehmen schmeckt dann aber auch danach aber nicht schlechter ;)120 Gramm dunkle (vegane) Schokolade

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Und so schnell werden sie gezaubert:

Dunkle Schokolade grob hacken und zur Seite stellen. Margarine, Fett, Vanille, Agavensüße und Zucker gut miteinander verkneten. Wenn ihr ein Handrührgerät verwendet nehmt die Knethaken. Dann das Mehl, Backpulver, Natron und den angerührten Eiersatz dazu geben. Es sollte ein geschmeidiger Teig werden. Zum Schluß die Schokolade unterkneten. Mit einem Eisportionierer bekommt ihr ca. 18 gleichgroße Kugeln, die ihr auf zwei Blechen mit Backpapier verteilen könnt. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12-14 Minuten goldbraun backen. Wenn ihr größere Cookies haben wollt erhöht sich die Backzeit ein wenig. Ich hatte jeweils nur ein Blech im Ofen. Gleich nach dem Heraus nehmen schlagt ihr das Backblech ein paar mal auf die Arbeitsplatte so werden die Cookies flach und bekommen die gewünschte Konsistenz. Kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann die Cookies vorsichtig mit dem Spatel auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Lasst sie Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin