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Tiramisu originale

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Hallo meine Lieben,

heute möchte ich Euch mein bisher streng gehütetes Rezeptgeheimnis verraten 😉 Natürlich alles Quatsch mit Soße…

Es gibt viele Varianten ein Tiramisu herzustellen. Diese hier habe ich von einer italienischen Mama, die sich immer darüber aufgeregt hat, wir Deutschen würden unser Tiramisu in einer Schüssel mit Kaffee und Mascarpone ertränken.

Ich musste ihr leider damit Recht geben, dass ihr Tiramisu lange nicht so üppig war und nicht so schwer im Magen lag. Es war viel zarter und harmonischer, schmeckte phantastisch und glich eher einer feinen Torte, als das was ich bis dato kannte.

Dieses Rezept hier ist eine kleinere Portion. Als Nachspeise würde ich sagen reicht es für 7 Personen. Jeder bekommt eine Löffelbiscuitreihe 😉

Ich habe dieses hier für eine liebe Freundin zum Geburtstag gemacht und es war so schnell weg wie ich es hin gestellt hatte. Jeder ist von der Leichtigkeit begeistert.

Gefertigt habe ich es am Vorabend um es dann am nächsten Tag mit zur Feier zu nehmen. So zieht es perfekt durch und ist fluffig, locker, leicht….

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Wer es versuchen möchte benötigt dafür:

21 Stangen Löffelbiscuit
250 Gramm Mascarpone
1 großes und vor allem FRISCHES Ei!
50 Gramm brauner Zucker
ger. Tonka Bohne, pulv. Vanilleschote
1 Espresso, Amaretto (oder Marsala)
ungesüßtes Kakaopulver

Und so schnell wird es gezaubert:
Ich mache als erstes meinen Espresso und verlängere ihn mit einem guten Schuß Amaretto (das ganz nach Geschmack). So kann er in der Zwischenzeit abkühlen.

Ei trennen. Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Danach das Eigelb mit dem Zucker und etwas geriebener Tonka Bohne und Vanille schaumig rühren. Mascarpone unterrühren. Danach den Eischnee vorsichtig unterheben.

Löffelbiscuit (7 Stangen) auf eine Form auflegen. Jetzt kommt mein Tip: ich nehme einen Teelöffel und gebe auf jede Stange drei Löffel von der Kaffee/Amaretto Mischung darauf. So wird der Löffelbiscuit butterweich und fluffig aber nicht „nass“ und „matschig“.

Danach folgt eine Schicht Mascarponecreme. Das wiederholt ihr, bis ihr die 21 Löffelbiscuit verarbeitet habt. Zum Schluß sollte eine letzte Schicht Mascarponecreme aufgestrichen sein. Jetzt ab damit in den Kühlschrank.

Wichtig ist es, das Tiramisu, aufgrund des Frischeis, durchgehend zu kühlen! Auch solltet ihr dafür unbedingt ganz frische Eier verwenden.

Meines hatte ich von glücklichen Hühnern, die nebenan wohnen und ab und zu auch in meinem Vorgarten scharren dürfen.

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Vor dem Verzehr mit dem Kakaopulver bestreuen. Fertig!

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Löffeleis – eine Kindheitserinnerung

…und eine super leckere Sünde.

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Ihr Lieben,

ich kann es euch nur ans Herz legen das einmal zu probieren. Ihr braucht dazu nur geschlagene Sahne und Vanille Eis. Beides in ein hohes Glas geben und vor dem Verzehr mit dem  Löffel gut verrühren. Mehr ist es nicht aber ich schmelze dabei selbst dahin.

Ich verbinde damit schöne Erinnerungen an meine Kindheit. Das war der Eisbecher, den wir uns vom Taschengeld selbst kaufen konnten. In der einzigen Eisdiele, die es damals in meiner Heimatstadt gab. Stolz saßen wir allein im Café und löffelten so lange wie möglich an diesem kleinen Glas Sünde…. HACH…

Ich wünsche euch einen schönen Abend und einen entspannten Sonntag.

Eure Zaubermondin

Kaiserschmarrn

Kaiserschmarrn

Kennt ihr das? An manchen Tagen friert es einen bis auf die Knochen und man kann sich gar nicht erwärmen. Draußen ist es dunkel und trüb und grau. An solchen Tagen braucht man Seelenfutter. In meinem Fall war es heute ein fluffiger Kaiserschmarrn mit Pflaumenkompott und eine große Tasse Kaffee dazu. Verspeist am warmen Kachelofen. Das tat gut.

Es bleibt grau draußen. Vielleicht braucht jemand von Euch da draußen auch etwas für die Seele…

Zutaten:
2 EL Butter, etwas Öl
4 Eier (getrennt)
1 Pkg Bourbon Vanillezucker
375 ml Milch
125 Gramm Mehl
Rosinen
Puderzucker

Und so schnell wird er gezaubert:
Eier trennen. Eischnee schlagen. Eigelb mit Zucker schaumig rühren. Milch dazu geben und etwas aufschlagen dann das Mehl unterrühren. Zum Schluß den Eischnee unterheben. Etwas ruhen lassen.

Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen. Nicht so heiß stellen sonst verbrennt der Schmarrn (mittlere Temperatur). Teig eingießen und erst jetzt die Rosinen gleichmäßig verteilen. Wer weiche Rosinen haben möchte sollte sie vorher in Wasser oder Rum einlegen. Pfanne mit einem Deckel schließen. Wenn die Masse gestockt und richtig schön hoch gegangen ist den Teig wenden. Eine schöne Farbe sollte er von beiden Seiten haben bevor der Schmarrn in kleine Stücke gerissen – nicht geschnitten – wird.

Auf einem Teller anrichten und mit Puderzucker bestreuen. Dazu passt Fruchtkompott oder Apfelmus.

Lekka 🙂

Habt einen kuschlig, warmen Abend!
Eure Zaubermondin

Mango-Chia Dessert mit Kokos-Knusperflocken

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Nach endlosem Schnee- und Eiswetter schien heute so schön die Sonne. So bekam ich richtig Lust auf etwas frisch-fruchtiges. Ich hatte noch einen Mango-Maracuja-Nektar im Vorratsschrank und eine reife Mango in der Küche, dies inspirierte mich zu dieser Dessert Idee, die wirklich super schnell gezaubert ist. Es schmeckte köstlich und brachte auch ein bisschen vom Sonnenschein in meine Küche und in die Dessertgläser 😉 Und ganz nebenbei ist diese Nascherei auch noch super gesund durch die wertvollen Chia Samen.

Sicherlich ist dieses Dessert eine tolle Nachspeise für jedes Asia-Menü.

Ihr braucht dazu:
6 geh. EL Chia Samen
500 ml Mango-Maracuja-Nektar
1 Prise Vanillepulver
1 reife Mango
Kokosblüten-Sirup (nach Geschmack)
1 EL Butter, brauner Zucker, Kokosflocken
Bei mir hat die Menge für 4 große Gläser gereicht, die aber dann richtig gut gefüllt waren. Sicherlich reicht es als Menü-Nachspeise auch für 6 Personen wenn ihr kleinere Gläser nehmt.

Und so schnell wirds gezaubert:
Chia-Samen, Nektar und Vanille gut verrühren und in einer Schüssel für ca. 1 – 2 Std. im Kühlschrank quellen lassen. Zwischendurch einmal umrühren, damit die Samen besser aufquellen.
Frische Mango schälen und in kleine Stücke schneiden.
Butter, Zucker in der Pfanne schmelzen und Kokosflocken unterrühren. Anrösten vom Herd nehmen und auskühlen lassen (erst dann werden sie knusprig).
Nach der Quellzeit den Chia-Pudding in Gläser füllen. Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass es nicht wirklich lecker aussieht, diese Masse sieht farblich aus wie Froschlaich – aber lasst Euch bitte davon nicht beirren *kicher*. Geschnittene Mangostücke darauf garnieren. Nach Geschmack mit dem Kokosblütensirup süßen (ich nahm nur sehr wenig, da die Mango schön reif und süß war und der Saft ja auch). Mit den knusprigen Kokosflocken garnieren. Fertig!

Ihr Naschkatzen, lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Russian-Mini-Tartes

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Heute hab ich wieder mal ein eigenes Rezept von mir für Euch. Vor einigen Tagen habe ich eine Russische Waffeltorte „gebacken“ (das Rezept folgt auch irgendwann). Ich dachte mir, dass eine abgewandelte Form der Füllcreme auch wunderbar auf eine Tarte passen würde. Daher auch der Name für diese süsse Köstlichkeit. Man kann sie am Vortag machen und gut durchziehen lassen, damit der Mürbteig auch mürbe wird oder sie aber auch frisch und knusprig essen. Daher habe ich kleine Mini-Tartes in Muffin-Papier-Backförmchen gebacken. So kann man sie fast auf einen Haps (wenn man einen großen Mund hat *kicher*) essen. 🙂

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Ich hatte mir vor Kurzem eine neue Plätzchen-Ausstecher-Form gekauft, daher gab es vom „Restteig“ noch ein paar lustige Fledermäuse dazu.

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Jetzt aber endlich zum Rezept. Für ca. 12-14 Mini-Tartes.

Für den Teig braucht ihr:
250 Gramm Mehl
125 Gramm Butter
1 Prise Salz
1 Ei
50 Gramm Zucker
1 Pkg. Vanillezucker

Für den Belag benötigt ihr:
200 Gramm Mascarpone
100 Gramm Karamellisierte Kondensmilch (kann man auch ganz einfach selber herstellen)
1 getrenntes (großes) Ei
40 Gramm gemahlene Walnüsse
Zimt und gemahlene Vanille

Und so werden sie gezaubert:
Mürbteig herstellen und mind. 30 Minuten kalt stellen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig ausrollen und runde Formen ausstechen. In Muffins-Papierbackformen einlegen. Mit einer Gabel einstechen und ca. 15 – 20 Minuten goldgelb backen. Nach dem Backen abkühlen lassen.

Ei Trennen. Eischnee steif schlagen. Eigelb mit Karamellisierter Kondensmilch, Zimt und Vanille cremig schlagen. Mascarpone dazu geben und weiter rühren. Gemahlene Walnüsse und Eischnee unterheben. Creme mit einem Spritzbeutel einfüllen und mit Kakao bestreuen. Fertig!

Kühl stellen oder gleich alle aufessen 😉

Ich hoffe sie schmecken euch so gut wie uns und unseren Gästen.
Eure Zaubermondin

Grießauflauf mit Ananas und Knusperkruste

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Ich bin ein Bewunderer der Kochkünste meiner Mama. Wir waren alle gesegnet, jeden Tag. Sie kochte immer was wir mochten, selten gab es etwas, was mir nicht so gut geschmeckt hat. Eine Sache jedoch war leider nie so mein Fall. Mehlspeisen als Hauptgericht. Wie so auch dieser Grießauflauf (bei ihr gab es ihn immer mit Mandarinen und ohne Kokos). Wenn ich Hunger habe, dann brauche ich etwas Herzhaftes und nichts Süsses. Trotzdem war er einfach super lecker und als „Nachspeise“ oder am Nachmittag hätte ich ihn liebend gerne verdrückt. Nun ja, ihr könnt es Euch ja aussuchen wann ihr ihn essen wollt, aber ein Versuch ist es wert. Es war heute Nachmittag köstlich!  😉

Das braucht ihr dazu:

500 ml Flüssigkeit (Milch, Sojamilch, Kokosmilch etc.)
1 Prise Salz
130 Gramm Grieß (ich nehme Dinkelgrieß)
3 getrennte Eier
80 Gramm Zucker (wer es gern süßer mag 100 Gramm Zucker)
1 TL Backpulver
1 Msp pulv. Vanilleschote (oder für die Süßen auch 1 Pack Vanillezucker)
1 Dose Ananas (geschnitten)
4 EL Kokosflocken
Kokosflocken und Butter für die Kruste

So wirds gezaubert:

Ich hatte vom Chia Pudding „kochen“ noch Kokosmilch und Alpro Kokosdrink übrig. Daher habe ich diese Zutaten für den Grießbrei verwendet. Das passt sehr gut zur Ananas. 🙂

Milch mit Salz aufkochen. Grieß einrühren und bei niedriger Temperatur kurz quellen lassen.

Eier trennen und Eischnee aufschlagen. Eigelb mit Zucker, Vanilleschote und Backpulver cremig rühren. Gries, abgetropftes Obst und 4 EL Kokosflocken untermischen danach den Eischnee vorsichtig unterheben.

In eine gefettete Form einfüllen und mit Butterflocken belegen. Zum Abschluß Kokosflocken aufsträuen. Diese karamellisieren dann beim Backen und werden schön knusprig.

Ofen 180° Grad (Heißluft) vorheizen und dann den Auflauf ca. 20-25 min. goldbraun backen.

Lasst es Euch schmecken.

Eure Zaubermondin

Karibischer Chia-Pudding mit Himbeeren

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Da stand ich nun mit meinen super gesunden Chia-Samen (Viele Infos und Rezepte dazu findet ihr hier:

http://www.chia-samen.info/

Ich wollte die Samen nicht nur in Müsli und Smoothies verwenden und war daher im Netz auf der Suche nach Rezepten und fand auf Homemadedeliciousness , ein toller Foodblog von Elisabeth, ein interessantes Rezept für einen Chia-Pudding, den ich dann nur ein wenig abwandelte.

Es ist wirklich eine tolle Sache, diese Samen. Pudding ohne Kochen und großen Aufwand. Genau mein Ding. Und der Geschmack ist wirklich genial! Also die Samen schmecken ja selber eigentlich nach nichts, aber in Verbindung mit dem Kokos, Vanille und Tonka, ein Südseetraum. Ich kann es Euch wirklich nur ans Herz legen das zu versuchen. Lekkaaa!

Das nächste mal werde ich es mit frischer Ananas versuchen.

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Ich habe dafür verwendet:
250 ml Kokosmilch (Doseninhalt vorher gut durchrühren)
200 ml Alpro Kokosnuss Original (siehe Bild oben)
5 geh. Esslöffel Chia-Samen
2 TL Agavendicksaft
1/2 TL gemahlene Vanille
1 Prise Tonkabohne (Tonka vorsichtig verwenden, der Geschmack ist sehr intensiv und kann schnell auch zu viel werden)
Himbeeren oder andere Früchte nach Geschmack

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So wird es gezaubert:
Kokosmilch und Alpro Kokosnuss mit Agavendicksaft, Vanille und Tonka vermischen. Dann die Chia-Samen dazu geben und gut vermengen. Kurz andicken lassen, dann so lange rühren bis eine dickflüssige Masse entsteht. Im Kühlschrank eine gute Stunde kühlen lassen. In Dessertgläser füllen, frische Früchte dazu geben, fertig. Wer es gern süß mag, kann noch etwas Agavendicksaft/Honig/Ahornsirup zum Schluß darüber geben. Fertig!

Lasst Euch dieses aussergewöhliche Dessert so gut schmecken wie ich 🙂

Eure Zaubermondin