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Red Bread (Rote Bete Brot)

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Guten Morgen ihr Lieben,

Geduld gehört nicht gerade zu meinen Tugenden. Normalerweise wollte ich, wie jedes Brot das ich backe, auch dieses hier mind. 18 Stunden gehen lassen. Ich gebe es zu: ich habe es nur 9 Std. ausgehalten. Ich wollte unbedingt wissen wie es nach dem Backen aussieht. Denn vor dem Backen war der Teig lila/pink….

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Leider sieht man es auf den Fotos nicht so toll, da es bei mir in der Küche nicht so hell ist (es war schon 22:00 Uhr). Ich werde beim nächsten Red Bread nochmals neue Fotos machen.

Nach dem Backen hat es etwas an seiner Spektakularität verloren, war aber trotzdem noch aufregend genug um bei meinem Geburtstagsbuffet in ein paar Tagen am Start sein zu dürfen.

Die Inspiration kam von „Emmanuel Hadjiandreou aus seinem Buch Gutes Brot selber backen“. Ich habe es aber auf mein „altbewährtes“ Brotrezept adaptiert (auch weil ich kein Sauerteigbrot machen wollte) und mein Rezept entsprechend abgeändert.

Wer es nachbacken will braucht dazu:

450 Gramm Mehl
2 TL Salz
2 TL Trockenhefe
180 Gramm Rote Bete (roh)
340 ml Wasser
1 EL Olivenöl
1 Prise Ascorbinsäure (Vitamin C)

Und so schnell wirds gezaubert:
Rote Bete putzen und mit Handschuhen (sonst habt ihr lila Hände) grob reiben.

Mehl mit Salz, Hefe und Ascorbinsäure vermischen. Wasser, Öl und Rote Bete dazu geben und mit der Hand leicht durchmischen bis keine trockenen Stellen mehr vorhanden sind. Je nachdem wie wässrig Eure Rote Bete sind evtl. noch etwas Mehl dazu geben. Schüssel zugedeckt ca. 9 Std. kühl lagern.

Ofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nach der Ruhezeit den aufgegangenen Teig (war sehr flüssig bei mir) auf eine sehr gut bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen evtl. Teigschaber zu Hilfe nehmen. Teig nicht mehr kneten!! Ecken nach innen einschlagen und mit der eingeschlagenen Seite nach unten in den mit Backpapier ausgelegten Topf/Glasbräter etc. legen. Deckel drauf geben und 5 Minuten bei 250 Grad backen. Danach Temperatur auf 230 Grad reduzieren und 35 Minuten weiter backen. Dann den Deckel entfernen und weitere 25 Minuten backen (je nach gewünschten Bräunungsgrad). Das Brot ist fertig, wenn es hohl klingt wenn man auf die Unterseite klopft.

Das Brot war außen knusprig und innen herrlich fluffig und saftig.

Lasst Euch dieses Traum-Brot gut schmecken und habt einen schönen 1. Mai!

Eure Zaubermondin

Bruschetta mit Bärlauchpesto

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Hallo meine Lieben,
ich hatte gestern frisches Knusperbrot mit Kürbiskernen gebacken. Auf Dinas Blog „Heiß & Innig“ habe ich dann ein ähnliches Rezept entdeckt. Sie nutzt das Brot am Liebsten für knusprige Bruschetta. Ehrlich gesagt war mir das Weißbrot immer zu ¨schade¨ um es in den Toaster zu stecken, da es außen Knusprig und innen herrlich fluffig und saftig ist. Aber ich hatte noch so viele Fleischtomaten und der Gedanke an herrlich frische Bruschetta an so einem schönen Frühsommertag hat mich letztendlich überzeugt. Dazu hatten wir grüne Salate mit Löwenzahn und Giersch.

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Wer sich auch überzeugen lassen will braucht dazu:
Knusperweißbrot (das Rezept dazu findet ihr hier)
(Fleisch)Tomaten
Zwiebeln
Frischer Basilikum
Salz, Pfeffer, Olivenöl
Bärlauchpesto

Und so schnell wirds gezaubert:

Tomaten ohne Kerne in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln ebenfalls klein schneiden. Basilikumblätter waschen und klein schneiden. Alles miteinander vermischen. Mit Salz, Pfeffer würzen und Olivenöl dazu geben. Brot in Scheiben schneiden und im Toaster knusprig toasten. Eine dünne Schicht Pesto aufstreichen. Tomaten darauf geben. Schnell essen, damit das Brot nicht durchweicht. 😉

Eine sommerliche Köstlichkeit und ein toller Starter für ein mediterranes Menü.

Lasst es euch gut schmecken.
Eure Zaubermondin

Bayrisches Obazda-Tiramisu

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Hallo ihr Lieben.

Ich komme gerade von einem langen Schlemmerwochenende. Meine liebe Schwester und meine Tante feierten Geburtstag. Bei der letzten Geburtstagsparty hatte ich einen Plan ausgeheckt. Ich wollte für die „ich mag das süße Zeug doch nicht so gern“-Gäste ein ganz spezielles Leckerchen erstellen. Ein bayrisches Tiramisu war der Plan, den ich für dieses Wochenende dann auch tatsächlich umgesetzt habe.

Ein veganes Tiramisu Rezept brachte mich auf die Idee… na zumindest wurde dieses süße Tiramisu mit Zwieback gemacht. Da es einen ganz tollen Vollkornzwieback ohne Zusatz von Zucker bei Rossmann gibt dachte ich weiter an dieser Idee und kam dann letztendlich zu diesem Rezept hier.

Da ich selbst nicht so der Fan von Bier und Obazda bin kann ich selber kein direktes Urteil darüber abgeben, aber den anderen scheint es geschmeckt zu haben.  🙂 Es sah jedenfalls sehr lecker aus!

Wer es nachzaubern möchte braucht dazu:
9 Scheiben Vollkornzwieback
Radler
1 weicher Camembert (meiner war 150 Gramm schwer)
ca. 200 Gramm Frischkäse
flüssige Sahne
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
1 kleine Zwiebel
Radieschen und Schnittlauch für die Garnitur

Und so schnell wirds gezaubert:
Camembert zerkleinern und mit dem Frischkäse und den Gewürzen zu einer weichen Masse verbinden. Es sollte in etwa die Konsistenz von Tiramisucreme haben. Ggf. flüssige Sahne hinzu geben. Macht es nicht zu flüssig! Ordentlich mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

Die erste Schicht Zwieback auf einer Platte anrichten und mit dem Radler „einweichen“. Eben so wie auch bei einem „normalen“ Tiramisu. Eine Schicht de Obazda-Masse aufstreichen. Dann wieder Zwieback auflegen. Ich habe auf diese Weise drei Stockwerke „gebaut“. Die letzte Schicht war die Creme. Ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen (bei mir war es über Nacht). Der Zwieback sollte gut durchgezogen sein. Bitte achtet darauf beim Abdecken keine Alufolie zu verwenden!!

Da auch beim Obazda die Zwiebeln erst kurz vor dem Verzehr zugefügt werden sollten (da sie sonst einen bitteren Geschmack entwickeln) habe ich mich dazu entschieden sie in der Creme weg zu lassen.

Erst vor dem Servieren nochmals mit Paprikapulver bestreuen, jetzt die Zwiebel in kleine Stücke schneiden und darauf verteilen. Mit Schnittlauch und Radieschen garnieren.

An Guadn!

Eure Zaubermondin

Olivenöl Knusperstangen mit groben Meersalz

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Ihr Lieben, jetzt habe ich lange nichts mehr von mir hören lassen. Meine Töpferei und der übliche Weihnachtsstress haben mich einfach zu sehr vereinnahmt.

Zunächst möchte ich Euch allen ein WUNDERBARES NEUES JAHR wünschen!!! Ich hoffe, ihr seid alle gut hinüber gerutscht und habt einen schönen Silvesterabend verbracht.

Ich habe ein paar leckere Olivenöl Knusperstangen mit groben Meersalz zu würziger Antipasti serviert. Das war lecker. Wer diese Stangerl, die sich hervorragend zu deftigen Speisen kombinieren lassen, versuchen möchte braucht dazu:

Zutaten:

400 Gramm Mehl (550)
2 TL Salz (ich nehme Ursalz das ist nicht so stark im Geschmack)
1,5 TL Trockenhefe
300 ml Wasser
50 ml Olivenöl
1 Prise Ascorbinsäure (Vitamin C)
1 Prise Zucker

grobes (Meer)Salz zum Bestreuen

So werden sie gezaubert:

Nämlich einen Tag vor dem Verzehr (mind. 18 Std.) den Teig ansetzen.

Dazu Mehl mit Salz, Hefe, Zucker und Ascorbinsäure vermischen. Wasser und Olivenöl dazu geben und mit der Hand leicht durchmischen bis keine trockenen Stellen mehr vorhanden sind. Schüssel zugedeckt mind. 18 Std. kühl lagern.

Ofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nach der Ruhezeit den aufgegangenen Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen evtl. Teigschaber zu Hilfe nehmen. Teig nicht mehr kneten!! Ecken nach innen einschlagen. Dann den Teig in drei Teile teilen und ein paar mal drehen bis sich eine lange Teigrolle ergibt. Die drei Teile in den mit Backpapier ausgelegten Topf/Glasbräter (ich nehme einen Gänsebräter) etc. legen und mit dem groben Meersalz bestreuen. Deckel drauf geben und 5 Minuten bei 250 Grad backen. Danach Temperatur auf 230 Grad reduzieren und 30 Minuten weiter backen. Dann den Deckel entfernen und weitere 20 Minuten backen (je nach gewünschten Bräunungsgrad).

Lasst es Euch schmecken!

Eure Zaubermondin

Fedda ruscia mit Pilzen

wpid-picsart_1414343835387.jpgHeute habe ich vor lauter Backen doch glatt das Essen kochen vergessen. Da musste heute Abend etwas schnelles auf den Tisch. Ich hatte von der Kartoffelrolle noch Champignons übrig. Ebenso noch ein paar Scheiben Weißbrot, Käse und Schmand ist immer im Kühlschrank.

So kam ich auf diese Idee. Dazu gab es Rapunzelsalat vom Bauernmarkt.
Fedda Ruscia kommt aus Kalabrien und bedeutet : geröstete Scheibe Brot.

Wer dieses schnelle und leckere Gericht nachkochen will braucht dazu:

Ein paar Scheiben Weißbrot
Butter
Scheibenkäse
Champignons
Zwiebeln
Salz, Pfeffer, Petersilie
Schmand

Und so wirds ganz schnell gezaubert:

Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zwiebeln und Pilze klein schneiden. Zwiebeln mit etwas Öl in der Pfanne anbraten. Pilze dazu geben und garen. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie nach Geschmack würzen. Mit einem Esslöffel Schmand verühren.

Weißbrot mit etwas Butter bestreichen. Scheibenkäse auflegen. Darauf die Pilze.

Im Ofen für ca. 15 Minuten auf mittlerer Schiene knusprig backen.

Vor dem Servieren mit einem Teelöffel Schmand und Petersilie garnieren. Dazu schmeckt ein frischer Salat.

Lasst es Euch schmecken und habt einen schönen, kuschligen Abend.

Eure Zaubermondin

Falsches Lebbewoschtbrot

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Eigentlich finde ich sowas ja irgendwie blöd. Diese seltsamen Fleisch/Wurst-Ersatz-Produkte. Wie Sojawürstchen, Tofugrillfleisch etc. Oder auch Gerichte, die optisch einem etwas vorgaukeln wollen oder Fleischgerichte „imitieren“. Aber leider braucht man bei bestimmten Tischgästen solche „Zaubergerichte“ um gegen die antrainierte Abneigung gegen vegetarisches Essen anzukommen. Andere brauchen sie, damit es ihnen leichter fällt Vegetarier zu werden.

Nun ja und dann gibt es auch noch die Sachen, die wirklich gut schmecken und mich dazu bringen sie trotzdem auf den Tisch zu bringen. Wie diese Leberwurschtzauberbrote. Eine echte Leberwurscht schmeckte mir früher nicht wirklich, dieser Aufstrich jedoch hat mich überzeugt. Daher möchte ich das schnelle Rezept einer Freundin mit Euch teilen.

Das braucht ihr dazu und so schnell wirds gezaubert:

1 Zwiebel gewürfelt in 3  EL Öl und 2 TL Majoran dünsten
zusammen mit 1 Dose Kidneybohnen (abgetropft u. gewaschen) und
175 Gramm Räuchertofu
sowie Pfeffer, Salz und Petersilie fein pürieren.
Fertig!
Lasst es Euch schmecken.
Eure Zaubermondin

Altbayrischer Erdapfekas

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Für alle Nicht-Bayern: Es handelt sich hier um einen altbayrischen Kartoffelkäse – oder besser gesagt um einen herzhaften Kartoffelaufstrich.

Zugegebenermaßen hat das Foto nicht viel mit dem Thema zu tun. Ich war heute auf einen 30er Geburtstag eingeladen, die Feiernde ist großer Spinnenfan, daher die etwas gewöhnungsbedürftige Optik. Geschmeckt hat er trotzdem extrem lecker 🙂

Gegessen wird der Kas mit Radieschen und frischen Brezen, die wir natürlich auch dabei hatten.

Für den Aufstrich (1 Kugel auf dem Bild) braucht ihr:

400 Gramm mehlige Kartoffeln
1 blaue Zwiebel
200 g Sauerrahm
150 ml Sahne
Petersilie, Schnittlauch
Salz, Pfeffer, Muskat, Chilli

Variationsmöglichkeit: anstatt Sahne habe ich heute etwas Frischkäse, der noch übrig war, verwendet.

Und so wirds gezaubert:

Die Kartoffeln schälen und im Salzwasser 20-25 Minuten kochen. Abgießen, ausdampfen lassen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Kartoffelmasse abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Zwiebeln und Kräuter klein schneiden.

Die ausgekühlte Kartoffelmasse mit der Zwiebel, dem Sauerrahm, der Sahne, den Kräutern und Gewürzen gut vermischen und in Portionsformen füllen und ca. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.

Zum Servieren auf Teller stürzen und mit Radieschen und Kräuter garnieren. Dazu frische Brezen servieren.

An Guadn!

Eure Zaubermondin