Schlagwort-Archive: Brot

Chia No Knead Bread (Knusperbrot)

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Hallo meine Lieben,

nach ein paar wirklich unglücklichen Brotkäufen in „Bäckereien“ habe ich heute ganz in der Früh wieder frisches Brot gebacken. Dieses hier macht ja wirklich überhaupt keine Arbeit und ist einfach göttlich. Ich habe den normalen „Knusperbrotteig“ ein ganz klein wenig abgewandelt (wegen den Chia Samen) und daraus ein Dinkel-Chia-Knusperbrot gezaubert.

Wer ebenfalls diese wirklich sehr knusprige und zugleich fluffig und saftige Köstlichkeit aus dem Ofen zaubern will braucht dazu:

400 Gramm Dinkelmehl
1,5 TL Salz
1 gestr. TL Trockenhefe
1 Prise Ascorbinsäure (Vitamin C)
2 gestr. EL Chia Samen
340 ml Wasser

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Und so schnell wird es gemacht:
Mehl mit Salz, Hefe und Ascorbinsäure und den Chia Samen vermischen. Wasser dazu geben und leicht durchmischen (Hand oder Löffel) bis keine trockenen Stellen mehr vorhanden sind. Schüssel zugedeckt mind. 18 Std. kühl lagern.

Ofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nach der Ruhezeit den aufgegangenen Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen (nicht verunsichern lassen, er ist wirklich sehr weich und blubberig) evtl. Teigschaber zu Hilfe nehmen. Teig nicht mehr kneten!! Ecken nach innen einschlagen und mit der eingeschlagenen Seite nach unten in den mit Backpapier ausgelegten Topf/Glasbräter etc. legen. Deckel drauf geben und 5 Minuten bei 250 Grad backen. Danach Temperatur auf 230 Grad reduzieren und 30 Minuten weiter backen. Dann den Deckel entfernen (vorsicht es kann extrem heißer Dampf entweichen) und weitere 20 Minuten backen (je nach gewünschten Bräunungsgrad).

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Lasst Euch dieses Traum-Brot gut schmecken!

Eure Zaubermondin

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Glutenfreies Brot – ein (Produkt)-Test

Hallo meine Lieben,

still ist es hier wieder auf dem Blog geworden. Meine Töpferwerkstatt nimmt wieder mal viel Zeit in Anspruch.

So viele Gerichte und Fotos wollen hier noch hoch geladen werden aber mir fehlt schlichtweg ständig die Zeit 😦

Ich habe mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Gluten und Glutenunverträglichkeit beschäftigt. Habe hier und da gekuckt und gelesen und mich informiert. Nun bin ich zu dem Entschluß gekommen zumindest so gut es geht auf Gluten zu verzichten.

Dazu gab es dann ein paar Brotbackversuche in den verschiedensten Varianten. Da ich einfach ein Brotjunky bin und ganz ohne, NEIN das schaffe ich einfach nicht. Wie geht es Euch damit? Könnt ihr ohne leben?

Die erste glutenfreie Brot war quasi ein kompletter Selbstversuch ganz nach der Art meines Knusperbrotes nur eben mit glutenfreiem Mehl von REWE. Im ersten Anschein war alles gut gelungen (nur der Teig nicht so hoch gegangen). Außen knusprig und innen beim Anschnitt schön fluffig. Nur als es ein paar Std. stand viel alles in sich zusammen und das Brot war hart wie Stein und innen fast spindig und trotzdem extrem trocken. Ich möchte das nicht an dem Mehl festmachen und auch nicht an der Art wie ich es gebacken habe (denn die nächsten Brote habe ich auch im Topf gebacken) sondern es ist vielleicht einfach irgendetwas schief gegangen. Ich lasse mich auf jeden Fall nicht entmutigen und werde es erneut versuchen! So sah es aus mein glutenfreies Knusperweißbrot:

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Darauf folgte dann Versuch Nr. 2
Ich erwarb eine BIO-Brot-Backmischung der Firma Seitz. Das Bild darauf war vielversprechend jedoch bei näherer Betrachtung schon fast ein Witz. Denn das Brot da auf der Verpackung ist wohl niemals ein glutenfreies Brot!! Da hat sich wohl der Grafiker bei der Erstellung nicht allzu viel Gedanken dabei gemacht *kicher*. Was mir persönlich nun aber auch egal ist, denn welche Produktverpackung zeigt schon das was wirklich drin ist?!

Nun ja also ich habe die Brotbackmischung gemäß den Angaben auf der Verpackung verarbeitet und eine recht weiche Teigmasse als Ergebnis erhalten. Ich wollte unbedingt in meinem Bräter (Glasbräter) mit Deckel backen und habe daher die Masse als Brot modelliert so wie es auf der Verpackung war (grins) und so in der Form noch eine halbe Stunde gehen lassen.

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In der Zwischenzeit habe ich den Backofen auf 250 Grad vorgeheizt. Leider hat es die Form nicht behalten und ist beim Backen auseinander gelaufen. Im Ofen war es dann 10 Minuten bei 250 Grad. 20 Minuten bei 200 Grad mit geschlossenem Deckel und nochmals 20 Minuten ohne Deckel. Danach noch fünf Minuten in der Form stehen lassen. Das Ergebnis war äußerst schmackhaft und sehr saftig. Es war auch noch am dritten Tag schön saftig und angenehm im Geschmack.

Also Daumen hoch für dieses Produkt.

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Und so sah es dann aus mein fertiges Brot.

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Die Leinsamen und Kerne waren schön zu sehen, die Krume schön hell, locker und sehr saftig.

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Na ja und dann war da noch Versuch Nr. 3. Eine Brotbackmischung der Firma Schär. Ich wollte ein dunkles Brot haben. Daher habe ich mich für den Brot-Mix Dunkel entschieden.

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Ich habe es wieder in der Glasform im Deckel gebacken. Ofen auf 230 Grad vorgeheizt und wie auch schon beim anderen Brot das Brot in der Form vorher noch 30 Minuten gehen lassen. Nach dem Gehen habe ich das Brot mit Öl bestrichen und ein paar Kürbiskerne darauf verteilt.

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Gebacken habe ich es dann 10 Minuten mit Deckel bei 230 Grad. 20 Minuten bei 200 Grad mit Deckel und 30 Minuten ohne Deckel bei 200 Grad. Danach habe ich es wieder ca. 5 Minuten in der Form ruhen lassen bevor ich es heraus genommen habe. Das Endergebnis kann sich zumindest rein äußerlich wirklich sehen lassen. Es sieht auf jeden Fall von allen drei Testbroten am Meisten wie normales Brot aus 🙂

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Auch die Struktur, Elastizität und der Geruch der Krume sind toll. Was man jedoch hier stark heraus schmeckt ist das Buchweizenmehl.

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Nachtrag vom 15.07.015: Schär empfiehlt das Brot im Kühlschrank zu lagern. Es wurde trotzdem schon am nächsten Tag ziemlich trocken. Leider! Fazit: Das Brot von Seitz ist für mich der Testsieger und das eindeutig!

Alles in allem trotzdem gute Alternativen zum normalen Brot. Damit kann ich leben wenngleich ich sicher trotzdem immer mal wieder mein herrliches Knusperbrot backen werde.

Vielleicht kann der ein oder andere etwas aus dem Beitrag ziehen.

Es grüßt ganz lieb

Eure Zaubermondin

Red Bread (Rote Bete Brot)

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Guten Morgen ihr Lieben,

Geduld gehört nicht gerade zu meinen Tugenden. Normalerweise wollte ich, wie jedes Brot das ich backe, auch dieses hier mind. 18 Stunden gehen lassen. Ich gebe es zu: ich habe es nur 9 Std. ausgehalten. Ich wollte unbedingt wissen wie es nach dem Backen aussieht. Denn vor dem Backen war der Teig lila/pink….

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Leider sieht man es auf den Fotos nicht so toll, da es bei mir in der Küche nicht so hell ist (es war schon 22:00 Uhr). Ich werde beim nächsten Red Bread nochmals neue Fotos machen.

Nach dem Backen hat es etwas an seiner Spektakularität verloren, war aber trotzdem noch aufregend genug um bei meinem Geburtstagsbuffet in ein paar Tagen am Start sein zu dürfen.

Die Inspiration kam von „Emmanuel Hadjiandreou aus seinem Buch Gutes Brot selber backen“. Ich habe es aber auf mein „altbewährtes“ Brotrezept adaptiert (auch weil ich kein Sauerteigbrot machen wollte) und mein Rezept entsprechend abgeändert.

Wer es nachbacken will braucht dazu:

450 Gramm Mehl
2 TL Salz
2 TL Trockenhefe
180 Gramm Rote Bete (roh)
340 ml Wasser
1 EL Olivenöl
1 Prise Ascorbinsäure (Vitamin C)

Und so schnell wirds gezaubert:
Rote Bete putzen und mit Handschuhen (sonst habt ihr lila Hände) grob reiben.

Mehl mit Salz, Hefe und Ascorbinsäure vermischen. Wasser, Öl und Rote Bete dazu geben und mit der Hand leicht durchmischen bis keine trockenen Stellen mehr vorhanden sind. Je nachdem wie wässrig Eure Rote Bete sind evtl. noch etwas Mehl dazu geben. Schüssel zugedeckt ca. 9 Std. kühl lagern.

Ofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nach der Ruhezeit den aufgegangenen Teig (war sehr flüssig bei mir) auf eine sehr gut bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen evtl. Teigschaber zu Hilfe nehmen. Teig nicht mehr kneten!! Ecken nach innen einschlagen und mit der eingeschlagenen Seite nach unten in den mit Backpapier ausgelegten Topf/Glasbräter etc. legen. Deckel drauf geben und 5 Minuten bei 250 Grad backen. Danach Temperatur auf 230 Grad reduzieren und 35 Minuten weiter backen. Dann den Deckel entfernen und weitere 25 Minuten backen (je nach gewünschten Bräunungsgrad). Das Brot ist fertig, wenn es hohl klingt wenn man auf die Unterseite klopft.

Das Brot war außen knusprig und innen herrlich fluffig und saftig.

Lasst Euch dieses Traum-Brot gut schmecken und habt einen schönen 1. Mai!

Eure Zaubermondin

Bruschetta mit Bärlauchpesto

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Hallo meine Lieben,
ich hatte gestern frisches Knusperbrot mit Kürbiskernen gebacken. Auf Dinas Blog „Heiß & Innig“ habe ich dann ein ähnliches Rezept entdeckt. Sie nutzt das Brot am Liebsten für knusprige Bruschetta. Ehrlich gesagt war mir das Weißbrot immer zu ¨schade¨ um es in den Toaster zu stecken, da es außen Knusprig und innen herrlich fluffig und saftig ist. Aber ich hatte noch so viele Fleischtomaten und der Gedanke an herrlich frische Bruschetta an so einem schönen Frühsommertag hat mich letztendlich überzeugt. Dazu hatten wir grüne Salate mit Löwenzahn und Giersch.

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Wer sich auch überzeugen lassen will braucht dazu:
Knusperweißbrot (das Rezept dazu findet ihr hier)
(Fleisch)Tomaten
Zwiebeln
Frischer Basilikum
Salz, Pfeffer, Olivenöl
Bärlauchpesto

Und so schnell wirds gezaubert:

Tomaten ohne Kerne in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln ebenfalls klein schneiden. Basilikumblätter waschen und klein schneiden. Alles miteinander vermischen. Mit Salz, Pfeffer würzen und Olivenöl dazu geben. Brot in Scheiben schneiden und im Toaster knusprig toasten. Eine dünne Schicht Pesto aufstreichen. Tomaten darauf geben. Schnell essen, damit das Brot nicht durchweicht. 😉

Eine sommerliche Köstlichkeit und ein toller Starter für ein mediterranes Menü.

Lasst es euch gut schmecken.
Eure Zaubermondin

Olivenöl Knusperstangen mit groben Meersalz

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Ihr Lieben, jetzt habe ich lange nichts mehr von mir hören lassen. Meine Töpferei und der übliche Weihnachtsstress haben mich einfach zu sehr vereinnahmt.

Zunächst möchte ich Euch allen ein WUNDERBARES NEUES JAHR wünschen!!! Ich hoffe, ihr seid alle gut hinüber gerutscht und habt einen schönen Silvesterabend verbracht.

Ich habe ein paar leckere Olivenöl Knusperstangen mit groben Meersalz zu würziger Antipasti serviert. Das war lecker. Wer diese Stangerl, die sich hervorragend zu deftigen Speisen kombinieren lassen, versuchen möchte braucht dazu:

Zutaten:

400 Gramm Mehl (550)
2 TL Salz (ich nehme Ursalz das ist nicht so stark im Geschmack)
1,5 TL Trockenhefe
300 ml Wasser
50 ml Olivenöl
1 Prise Ascorbinsäure (Vitamin C)
1 Prise Zucker

grobes (Meer)Salz zum Bestreuen

So werden sie gezaubert:

Nämlich einen Tag vor dem Verzehr (mind. 18 Std.) den Teig ansetzen.

Dazu Mehl mit Salz, Hefe, Zucker und Ascorbinsäure vermischen. Wasser und Olivenöl dazu geben und mit der Hand leicht durchmischen bis keine trockenen Stellen mehr vorhanden sind. Schüssel zugedeckt mind. 18 Std. kühl lagern.

Ofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nach der Ruhezeit den aufgegangenen Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen evtl. Teigschaber zu Hilfe nehmen. Teig nicht mehr kneten!! Ecken nach innen einschlagen. Dann den Teig in drei Teile teilen und ein paar mal drehen bis sich eine lange Teigrolle ergibt. Die drei Teile in den mit Backpapier ausgelegten Topf/Glasbräter (ich nehme einen Gänsebräter) etc. legen und mit dem groben Meersalz bestreuen. Deckel drauf geben und 5 Minuten bei 250 Grad backen. Danach Temperatur auf 230 Grad reduzieren und 30 Minuten weiter backen. Dann den Deckel entfernen und weitere 20 Minuten backen (je nach gewünschten Bräunungsgrad).

Lasst es Euch schmecken!

Eure Zaubermondin

Knusper Weißbrot

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Ich war schon länger auf der Suche nach einem Brotrezept, welches eine super Knusper-Kruste hat und innen schön fluffig und am besten mit großen Löchern ist.

In einem Brotbackforum habe ich verschiedene Tips gelesen, wie man das erreichen kann. Verantwortlich ist eine lange kühle Teigführung und das Backen des Brotes im Ofen in einer Form mit Deckel.

Ich habe den Teig gestern am frühen Abend hergestellt und ihn in einer Schüssel zugedeckt, kühl gelagert. Heute Morgen hab ich ihn dann in einer Glasform mit Deckel gebacken.

Der absolute Brottraum für mich kam dabei heraus. Am Liebsten hätte ich es gleich in der Mitte auseinander gebrochen und rein gebissen 🙂

Wer es nachzaubern möchte braucht dazu nur:
400 Gramm Mehl (ich habe 550 Weizenmehl genommen)
1,5 TL Salz
1/2 TL Trockenhefe
1 Prise Ascorbinsäure (Vitamin C)
320 ml Wasser

Und so schnell wird es gemacht:
Mehl mit Salz, Hefe und Ascorbinsäure vermischen. Wasser dazu geben und mit der Hand leicht durchmischen bis keine trockenen Stellen mehr vorhanden sind. Schüssel zugedeckt mind. 18 Std. kühl lagern.

Ofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nach der Ruhezeit den aufgegangenen Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen evtl. Teigschaber zu Hilfe nehmen. Teig nicht mehr kneten!! Ecken nach innen einschlagen und mit der eingeschlagenen Seite nach unten in den mit Backpapier ausgelegten Topf/Glasbräter etc. legen. Deckel drauf geben und 5 Minuten bei 250 Grad backen. Danach Temperatur auf 230 Grad reduzieren und 30 Minuten weiter backen. Dann den Deckel entfernen und weitere 20 Minuten backen (je nach gewünschten Bräunungsgrad).

Lasst Euch dieses Traum-Brot gut schmecken!

Eure Zaubermondin

31.10.2014
Heute habe ich ein Doppelbrot gebacken. Ein Brot mit Weißmehl das andere mit 100 Gramm Weizenmehl, und 300 Gramm Dinkelvollkornmehl. Sehr schönes Ergebnis:

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03.11.2014
Aus diesem Brotteig kann man wirklich tolle Sachen machen. Der Test fürs Weihnachtsfest. Gelungen! Ist es nicht schön?

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Backmischung Ciabatta

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Letztens im Bioladen sah ich im Regal die Biobrotbackmischung Ciabatta von der DraxMühle. Eigentlich mag ich keine Backmischungen, und eigentlich kaufe ich auch keine. Eigentlich. Diese hier habe ich gekauft und war leider gar nicht davon überzeugt.

Ich bin genau nach Rezept auf der Packung vorgegangen. Der Teig war so viel zu weich um ihn wie angegeben mit den Händen 10 Minuten zu kneten. Ich musste also noch Mehl dazu geben.

Es war angegeben 2 bis 3 Stangen zu formen. Ich wunderte mich bei der kleinen Menge Teig… Es sollte doch ein Ciabatta und kein Baguette werden? Nun gut, ich folgte trotzdem den Anweisungen. Nahm aber mein Baguette-Blech zur Hand. Das kam dabei heraus:

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Rein optisch auch nicht der Knaller wie ich finde. Nun ja. Geschmacklich hat es mich leider auch nicht überzeugt. Es war wirklich sehr trocken und irgendwie „geschmacklos“. In Zukunft werde ich wieder mein Brot ohne Backmischung backen 🙂

Ich wünsche Euch einen zauberhaften Abend.

Eure Zaubermondin

Fedda ruscia mit Pilzen

wpid-picsart_1414343835387.jpgHeute habe ich vor lauter Backen doch glatt das Essen kochen vergessen. Da musste heute Abend etwas schnelles auf den Tisch. Ich hatte von der Kartoffelrolle noch Champignons übrig. Ebenso noch ein paar Scheiben Weißbrot, Käse und Schmand ist immer im Kühlschrank.

So kam ich auf diese Idee. Dazu gab es Rapunzelsalat vom Bauernmarkt.
Fedda Ruscia kommt aus Kalabrien und bedeutet : geröstete Scheibe Brot.

Wer dieses schnelle und leckere Gericht nachkochen will braucht dazu:

Ein paar Scheiben Weißbrot
Butter
Scheibenkäse
Champignons
Zwiebeln
Salz, Pfeffer, Petersilie
Schmand

Und so wirds ganz schnell gezaubert:

Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zwiebeln und Pilze klein schneiden. Zwiebeln mit etwas Öl in der Pfanne anbraten. Pilze dazu geben und garen. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie nach Geschmack würzen. Mit einem Esslöffel Schmand verühren.

Weißbrot mit etwas Butter bestreichen. Scheibenkäse auflegen. Darauf die Pilze.

Im Ofen für ca. 15 Minuten auf mittlerer Schiene knusprig backen.

Vor dem Servieren mit einem Teelöffel Schmand und Petersilie garnieren. Dazu schmeckt ein frischer Salat.

Lasst es Euch schmecken und habt einen schönen, kuschligen Abend.

Eure Zaubermondin

Frischkäse-Weckerl

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Eine kleine Abwandlung der Chia-Power-Semmal. Sie waren sehr lecker und saftig. Vielleicht schmecken sie euch so gut wie uns.

Das braucht ihr dafür:

250 Gramm Mehl (550)
1 TL Salz
1 TL Weinstein oder Backpulver
200 Gramm Frischkäse
1 Ei
ca. 50 ml lauwarmes Wasser
gemahlenen Mohn zum Bestreuen

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Und so werden sie schnell gezaubert:

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Semmeln formen (Hände anfeuchten), mit Mehl bestäuben und mit Mohn bestreuen. Ca. 5 Minuten ruhen lassen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech im vorgeheizten Backofen (220 Grad Ober-/Unterhitze) ca. 25 Minuten backen bis sie schön knusprig sind.

Lasst es Euch schmecken!

Eure Zaubermondin

Chia-Power-Frühstücks-Semmal

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Es ist herrlich wenn es früh morgens schon nach frischen Backwaren im Haus duftet. Heute haben wir uns diese reichhaltigen Power-Semmal schmecken lassen.

Ich habe mir am Vorabend schon alles vorbereitet. Abgewogenes Mehl mit Weinstein und Salz vermengt und Topfen (ich liebe den Topfen von der Alztaler Hofmolkerei) abgewogen, Chia Samen quellen lassen, Blech mit Backpapier belegt. So war es in der Früh eine Sache von 7 Minuten bis die Semmeln im Ofen waren.

Wir konnten es gar nicht abwarten bis sie abgekühlt waren, so lecker haben sie wieder ausgesehen. Und genauso haben sie auch geschmeckt. Ich mag es wenn ein Brötchen fest und griffig ist. Innen waren sie vom Topfen schön saftig. Sie werden nicht groß, sind aber sehr sättigend.

Das Rezept ergibt ca. 6 Semmeln. Ihr könnt aber auch vier größere daraus machen oder 8 ganz kleine, die sich sicher super als Suppenbeilage oder Partysemmal eignen.

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Jetzt aber zu den Zutaten, die ihr dafür benötigt:

250 Gramm Dinkel-Vollkorn-Mehl (oder anderes Vollkornmehl)
1 TL Salz
1 TL Weinstein
200 Gramm Topfen oder festen Quark (Schaf eignet sich auch sehr gut)
1 EL Chia Samen (mind. 15 Minuten gequollen in 3 EL Wasser)
ca. 50-80 ml lauwarmes Wasser (kommt auf die Konsistenz des Quarks an)
Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne etc. zum Bestreuen

Und so werden sie schnell gezaubert:

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Semmeln formen (ich reiße den Teig, dann wird er oben so „wild“ und mit den Kernen bestreuen. Ca. 5 Minuten ruhen lassen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech im vorgeheizten Backofen (220 Grad Ober-/Unterhitze) ca. 25 Minuten backen bis sie schön knusprig sind.

Jetzt könnt ihr mit Power in den Tag starten! Viel Spaß beim Backen…

Eure Zaubermondin