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Apfelkuchen Pippilotta

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Heute war wieder einer dieser Tage an denen ich schon sehr früh aus dem „Bett gefallen“ bin. Da ich wunderschöne Äpfel frisch vom Baum geschenkt bekommen habe, kam mir die Idee von einem Apfelkuchen.

Da ich ein totaler Mürbteigfan bin, habe ich nach Mürbteigapfelkuchen im Netz gesucht. Es sollte irgendetwas neues sein. Bei Chefkoch habe ich dann einen Maurischen Apfelkuchen gefunden. Der sollte es sein, ich habe ihn jedoch natürlich wieder mit ein paar kleinen Änderungen nachgebacken.

Das ist nun also meine Variante. Ich hatte beim Backen ständig das Lied von Pippi Langstrumpf im Kopf daher der Name 😉

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Wer diesen extrem leckeren Kuchen nachbacken will benötigt dazu:

Für den Teig:
125 Gramm Weizenmehl
125 Gramm Dinkelmehl
50 Gramm Rohrohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
125 Gramm kalte Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Für den Belag:
5 Äpfel
50 Gramm Rohrohrzucker
3 Eier (getrennt)
100 Gramm Kokosflocken
2 EL Schmand
Rum(aroma), Prise Tonkabohne
Zitronensaft

Und so wird er gezaubert:

Mehl, Zucker und Salz vermischen. Gewürfelte Butter und das Ei hinzu geben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. In Folie eingewickelt mind. 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Äpfel schälen und in scheiben schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.

Eier trennen. Eischnee steif schlagen. Eigelb mit Zucker schaumig rühren. Kokosflocken, Schmand, Rum und Tonka dazu geben und durchrühren. Eischnee unterheben.

Den Teig ausrollen und in die gefettete (Tarte)-Form geben. Mit einer Gabel mehrfach einstechen. Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Apfelscheiben gefächert auflegen. Anschließend den Kokosguss aufstreichen. Auf mittlerer Schiene ca. 40-45 Minuten goldbraun backen.

Lasst ihn euch so gut schmecken wie wir!

Eure Zaubermondin

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Käsespätzle mit Rote-Bete-Apfelsalat

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Gestern Abend gab es Spätzle und Gefüllte Champignons. Eine tolle Kombination wie ich festtellen musste. Ich habe gleich mehr Spätzle gemacht, weil das immer so ne Sauerei ist und ich die ungern mache aber sehr gern esse 🙂

Es war noch eine ganze Pfanne übrig, daher gab es heute meine geliebten „Kasspatzn“. Dazu einen tollen Rote-Bete-Apfelsalat mit Meerrettich-Frischkäse-Dressing. Ich habe immer ein paar gekochte Rote Bete im Kühlschrank. Die findet ihr eingeschweißt in der Gemüseabteilung. Ich finde, man kann sie gut essen und hat sie schnell bei der Hand.

Nun aber ran ans Werk 🙂

Für die Spätzle braucht ihr:
Teig:
500 Gramm (Spätzle)-Mehl
220 ml lauwarmes Wasser
5 Eier
1 TL Salz

Alle Zutaten mit einem Kochlöffel (mit Loch am besten) so lange schlagen bis Luftblasen entstehen. Dann 10 Minuten ruhen lassen. Nach der Ruhezeit erneut schlagen. Der Teig ist perfekt, wenn er  beim Hochziehen nicht mehr reißt. Spätzle je nach Küchengerät herstellen (kochen) und in einer Pfanne warm halten (ich schmelze/erwärme Butter und Öl in der Pfanne zu gleichen Teilen).

Für die Pfanne:
2 Zwiebeln
Butter, Öl
Schmand
150 Gramm Bergkäse (oder anderen würzigen Käse) gerieben
Salz, Pfeffer, Petersilie

Zwiebeln in Ringe schneiden und in einer extra Pfanne rösten. Wenn alle Spätzle in der Pfanne sind, Hitze erhöhen. Schmand und etwas Wasser dazu geben bis eine cremige Konsistenz ergibt (so sind die Spätzle nicht so trocken, ich hatte heute leider nur noch zwei Löffel Schmand war mir zu wenig). Würzen mit Salz, Pfeffer und Petersilie. Etwas anbraten. Käse dazu geben und schmelzen lassen. Auf Teller anrichten und mit den gerösteten Zwiebeln garnieren. Ich habe sie heute untergemischt, da ich keine zweite Pfanne „anbatzen“ wollte 😉

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Für den Salat braucht ihr:
3 Rote Bete
1 Apfel
1 kleine Zwiebel

Gekochte Rote Bete und Apfel in feine Stifte schneiden. Zwiebel in feine Würfel zerkleinern. Alle Zutanten miteinander vermengen und das Dressing als Topping beim Servieren über den Salat geben.

Dressing:
1/2 TL Meerrettich
3 EL Frischkäse
1 EL Essig
6 EL Gemüsebrühe (kalt)
1 TL Pflanzenöl
2 EL Zucker oder Honig
Salz, Pfeffer, Schnittlauch

Alle Zutaten für das Dressing am besten in einem Shaker gut durchschütteln.

Lasst es euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Saftiger Topfen-Apfelstrudel

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Heute war ein schöner Tag. Meine liebe Schwester war zu Besuch. Sie hatte sich eine Kürbisquiche gewünscht und zum Kaffee gab es diesen leckeren Topfen-Apfelstrudel. Es war ein gemütlicher Schlemmertag.

Wer den Strudel nachbacken möchte benötigt dazu:

Für den Teig:
250 Gramm Mehl
225 Gramm Butter
225 Gramm Quark
1 Prise Salz

Für die Füllung:
ca. 750 Gramm Äpfel (säuerlich schmeckt besser finde ich)
70 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanille Zucker
20 Gramm Speisestärke
Geriebene Mandeln
Zimt, Kardamon, Piment, Vanille, Ingwer (ich habe mir vorher aus diesen Gewürzen eine Apfel-Würzmischung zusammen gemischt)
Rosinen in Rum eingelegt (nach Geschmack)

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Und so wirds gezaubert:
Mehl mit Salz vermischen und zuerst die Butter dann den Quark einkneten. Teig mind. 30 Minuten kühl stellen.

Äpfel schälen und in kleine Stifte schneiden. Zucker, Mandeln, Gewürze, Rosinen und Speisestärke untermischen. Teig dünn ausrollen und mit der Apfelmischung bestreichen und zusammen rollen.

Fertige Rolle mit einer Gabel einstechen und mit einem Ei bestreichen. Mit den geriebenen Mandeln garnieren und goldbraun ausbacken.

Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze (Ofen vorheizen) ca. 45 Minuten backen. Nach 25 Minuten auf 170 Grad runter schalten.

Mit einer leckeren Vanille Sauce servieren. Am besten backfrisch aus dem Ofen, so schmeckt er am besten 🙂

Eure Zaubermondin