Archiv der Kategorie: Süße Schleckereien

Quittentarte mit Haselnussmürbteig (vegan)

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Hallo meine Lieben,

von einem edlen Spender habe ich vorgestern Quitten aus dem Garten geschenkt bekommen. Was habe ich mich gefreut. Ich liebe Quitten! Leider ging es mir gestern gesundheitlich gar nicht gut (hatte mir diese fiese Tages-Magen-Darm-Seuche eingefangen). So lag ich im Bett und stand nicht in der Küche.

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Heute aber musste es sein und ich habe diesen leckeren Kuchen gebacken. Da ich momentan keine Eier von meiner Schwägerin (nur diese esse ich noch ab und zu, denn da weiß ich wie die Tiere leben) habe, wurde es ein veganer Kuchen. Leider muss ich gestehen, das ich mit veganem Gebäck immer noch ein wenig auf Kriegsfuß stehe. Natürlich kann man sich daran gewöhnen, aber so gut wie „normal“ gebacken ist es einfach nicht. Finde ich zumindest. Wie auch immer, diese Tarte hier ist lecker geworden auch ohne Butter und Eier 🙂

Ich bin ein Fan von „nicht-süßen-Kuchen“ und das hier ist so einer. Die Quitten haben eine herrliche Säure und der Rohrohrzucker in geringen Maßen trägt seinen Teil bei. Ein Manko hatte die ganze Sache nur leider. Der Boden klebte an der Form fest (ist mir mit diesen Formen noch NIE!!! passiert) und er ließ sich sehr schwer ausrollen. Das liegt aber wohl an der doch recht weichen Margarine.

Wer sich also diese Köstlichkeit schmecken lassen will kann entweder noch schnell vorbei kommen oder braucht dazu:

Für den Teig:
185 Gramm Dinkelmehl90 Gramm gemahlene Haselnüsse
125 Gramm vegane Butter/Margarine (gekühlt)
50 Gramm (Rohrohr)zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
1 gestr. TL Zimt

Für den Belag:
100 Gramm gehackte Mandeln
4 EL (Rohrohrzucker)

4 Quitten
1/2 Zitrone mit essbarer Schale
2 EL vegane Butter / Margarine
3 EL Korinthen/Rosinen
1 gestr. TL Zimt

200 ml Soja Creme (Berief Soja Fit z.B.)
2 EL Rohrohrzucker
2 x Eiersatz
Zwetschgengewürz (ich habe mir das selber aus Zimt, Kardamon, Piment, Vanille und Ingwer zusammen gemischt)

Und so schnell wirds gezaubert:

Die trockenen Zutaten für den Teig vermengen. Gekühlte Margarine dazu geben und schnell zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Folie wickeln und 1 Std. kühl stellen.

In der Zwischenzeit Quitten Schälen, Gehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Mit etwas Wasser und Zucker und der Schale (natürlich ohne das Weiße) der halben Zitrone ca. 10 Minuten (je nachdem wie groß die Stücke sind) weich kochen (sollten nicht zu weich sein!). Wasser abgießen und sofort die vegane Butter, den Zimt und die Korinthen dazu geben und alles gut miteinander vermischen. Zitronenschalen entfernen. Zugedeckt zur Seite Stellen.
Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

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Den gekühlten Teig schnell ausrollen und in die gefettete Form (ich werde das nächste mal Backpapier darunter geben) legen. Ich musste etwas mit den Händen nachhelfen und den Rand formen.
100 Gramm gehackte Mandeln und 4 EL Zucker auf dem Boden verteilen und leicht andrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und blind ca. 15 min. Backen (mit Butter im Teig gäbe das sicher eine schöne karamellisierte Oberfläche).

In der Zwischenzeit Soja Creme mit Zucker, dem Gewürz und dem Eiersatz mit dem Schneebesen zu einer homogenen Masse vermischen.
Masse auf den gebackenen Kuchenboden geben, dann die Quitten. Und weitere 15 min. backen.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen. Und wers ganz lecker will, mit geschlagener Sojasahne lauwarm servieren.

Lasst es Euch gut schmecken.

Eure Zaubermondin

Vollkorncupcakes mit wenig Zucker – vegan

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Hallo ihr Lieben,

jaaa ich gebe es zu, der Cupcake hier ist nur zur Hälfte vegan. Ich war heute sehr faul und habe mir viel Zeit gespart und als Topping etwas Fertiges genommen. Was aber nichts desto trotz sehr lecker geschmeckt hat. Wer es auch versuchen möchte braucht dazu den Brotaufstrich Brunch in der Geschmacksrichtung „Zuckerbrot – weiße Schokolade“ , den es momentan wieder im Handel gibt. Ich habe ihn so wie er ist aufgespritzt und nur mit ein paar Zuckerstreuseln garniert. Empfehlenswert gut!

Jetzt aber zum eigentlichen Teigrezept. Ihr braucht dazu:

200 Gramm Dinkelvollkornmehl
1 EL Backpulver
100 Gramm Kokosblütenzucker (oder braunen Zucker) oder Xylith oder eben was ihr wollt
1 gestr. EL Zimt
1 gestr. TL Vanille gem.
50 Gramm Kokosflocken
50 Gramm Haselnüsse
150 Gramm weiße und dunkle Schokolade (vegan) gemischt (gehackt, Tropfen, etc)
1 Pr. Salz
150 Gramm veganer Joghurt
150 ml Sojamilch
50 Gramm Fett (weich oder aufgelöst)

Und so schnell wirds gemacht:

Alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen. Joghurt, Milch und zerlassenes Fett dazu geben und gut durchmischen.

Mit einem Löffel in Muffin-Förmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 200°Ober-/Unterhitze ca. 25 min. backen.

Nach dem Abkühlen das Topping direkt aus dem Kühlschrank aufspritzen und schnell essen.

Lasst Euch diese extrem saftigen und fluffigen Teilchen gut schmecken. Hier darf man auch mal eins mehr essen, denn ganz so arg schlimm ist die Kalorienbilanz hier nicht 😉 *kicher*

Eure Zaubermondin

Vanillepudding mit Johannisbeeren – eine Kindheitserinnerung

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Hallo ihr Lieben,

kennt ihr das Gefühl? Ihr esst etwas Bestimmtes und es kommen Bilder und Erinnerungen hoch. Man wird sentimental und es treibt einem schon fast die Tränen in die Augen. Mir ging es gestern so als ich diesen Pudding gegessen habe. Bei jedem Löffel dachte ich an meine schöne Kindheit, konnte die Küche sehen in der wir immer viel Zeit verbracht haben, dachte an meine Mama (ich bin etwas sentimental, sie lebt natürlich noch, aber wir wohnen für meinen Geschmack viel zu weit auseinander und ich vermisse sie sehr). Seufz.

Ich habe den Pudding nicht mit Vollmilch gemacht – so wie Mama früher. Geschmeckt hat er trotzdem genauso gut und eigentlich schmeckt die ganze Chose eh nur nach den sauren kleinen roten Johannisbeeren.

Wer es selbst versuchen möchte braucht

für den Pudding:
500 ml (Soja/Reis/Mandel) Milch
1 Vanilleschote
2 Eigelb
1 Pkg. Bourbon Vanillezucker
1 EL Rohrzucker
5 geh. Teelöffel Speisestärke (wer keine Kuhmilch verwendet nimmt ruhig 1 TL mehr)

für die Soße:
Johannisbeeren
Zitronensaft
Zucker
Wasser

Und so schnell wirds gemacht:

Johannisbeeren waschen, vom Grün befreien und mit einem Spritzer Zitronensaft, Zucker nach Geschmack und etwas Wasser in einem Topf langsam erhitzen und dann kurz aufkochen lassen. Fertig! Nehmt nicht zu viel Wasser denn die Beeren wässern auch. Abkühlen lassen.

400 ml Milch mit dem Markt der Vanilleschote langsam zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die restliche Milch mit den Eigelb und dem Zucker mit dem Schneebesen aufschlagen. Wenn die Vanillemilch kocht die Zucker/Ei/Milch-Masse langsam einfließen lassen und mit dem Schneebesen gut einrühren. Kurz aufkochen lassen. In Dessertgläser umfüllen. Abkühlen lassen.

Johannisbeeren in die Vanillepuddinggläser einfüllen. Fertig!

Lasst Euch diesen sommerlichen Puddeling gut schmecken 🙂 Gut gekühlt schmeckt er am Besten.

Eure Zaubermondin

Blaubeertiramisu (ohne Alkohol und ohne Kaffee)

image Hallo meine Lieben,

still war es wieder die letzten Tage hier auf dem Blog. Ich habe einfach so viel um die Ohren.

Alle lieben Veganer-Follower müssen jetzt mal weg kucken und nicht böse mit mir sein!

Heute ein kurzer Beitrag über ein Tiramisu das ich für meinen kommenden Geburtstag „getestet“ habe. Ich liebe Blaubeeren und Zitronen und so hab ich mir das einfach mal ausgedacht. Es schmeckte vorzüglich und darf am Wochenende auf meinen Geburtstagstisch 😉 Die Eier sind von meiner Schwägerin. Die Hühner leben bei ihr im Garten und bekommen nur das beste Bio Futter. Das sah man dann auch an den Eiern. Ich habe noch nieeee eine orangefarbene Mascarponecremegesehen 😉 Schaut mal, ist das nicht der Hammer? (das war vor der Zugabe vom Eischnee).

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Wer diese Köstlichkeit versuchen will braucht dazu:

2 Pack Dinkel Löffelbiscuits von Alnatura
250 Gramm Mascarpone
1 großes und vor allem FRISCHES Ei!
50 Gramm brauner Zucker
ger. Tonka Bohne, pulv. Vanilleschote
Apfelsaft, BioZitrone (Schale sollte essbar sein!)
ca. 150-200 Gramm Blaubeeren

Ein paar frische Blaueeren, Zitronenschalen und weiße geraspelte Schokolade für das Topping wpid-2015-05-14-08.33.17.jpg.jpeg

Und so schnell wird es gezaubert:

Apfelsaft (meiner war selbst gepresst) mit dem Saft der BioZitrone mischen. Die Schale braucht ihr fürs Topping. Also vorher abhobeln und aufheben (das weiße der Schale sollte nicht dran sein, das macht die ganze Sache sonst bitter).

Ei trennen. Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Danach das Eigelb mit dem Zucker und etwas geriebener Tonka Bohne und Vanille schaumig rühren. Mascarpone unterrühren. Danach den Eischnee vorsichtig unterheben.

Blaubeeren waschen und pürieren. Nicht vergessen ein paar Beeren für das Topping beiseite zu legen 😉

Löffelbiscuit auf oder in eine Form legen. Jetzt kommt mein Tip: ich nehme einen Teelöffel und gebe auf jede Stange drei Löffel von dem Saft darauf. So wird der Löffelbiscuit butterweich und fluffig aber nicht “nass” und “matschig”. Danach folgt eine Schicht Mascarponecreme. Darauf dann eine Schicht Himbeerpüree. Das wiederholt ihr, bis ihr alle Zutaten verarbeitet habt.

Jetzt zugedeckt ab damit in den Kühlschrank. Ich lasse meine Tiramisu immer über Nacht ziehen. So werden sie perfekt. In diesem Fall hier hat sie 4 Std. durchgezogen und war auch schon „fertig“. Erst vor dem Verzehr mit der weißen Schokolade bestreuen und mit frischen Blaubeeren und den Zitronenschalen verzieren. Fertig!

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Buchweizen Schoko-Cookies mit Berberitzen (zuckerreduziert)

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Hallo meine Lieben,

heute mal wieder ein zuckerreduziertes Cookie Rezept mit Buchweizenmehl. Das Mehl hat einen ganz eigenen Geschmack und ist sicher nicht Jedermanns Sache. Aber einen Versuch auf jeden Fall wert. Ich hatte ein sehr gutes Mehl von „Chiemgau Korn„, die hier gleich ums Eck ihre Bio-Produkte herstellen und auch im Hofladen dort verkaufen.

Mir haben die Buchweizen-Cookies mit den sauren Berberitzen und der dunklen Schokolade sehr gut geschmeckt. Es hatte etwas von Sandgebäck, daß es früher bei unserem Bäcker ums Eck gegeben hat. Es waren meine ersten Gebäcke mit Buchweizenmehl aber nicht die letzten.

Wer  sie nachbacken will braucht dazu:

400 Gramm Buchweizen Vollkornmehl
1 TL Natron
1 TL Weinstein-Backpulver
3 gestr. EL Kakaopulver

150 Gramm Margarine
75 Gramm Pflanzenfett
100 Gramm Zucker
Vanille pulverisiert
1 Ei (oder Eiersatz)
20 g Agavendicksaft

100 Gramm Berberitzen
60 Gramm Zartbitterschokolade

Und so schnell werden sie gezaubert:

Berberitzen ca. 2 Std. in Wasser einweichen.

Margarine, Fett, Zucker, Agavendicksaft, Vanille und Ei in einer Schüssel weich rühren. Mehl, Natron, Backpulver, Kakao dazu geben und mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Schokolade grob hacken. Zusammen mit den abgetropften Berberitzen zum Teig dazu geben und mit den Händen unterkneten.

Mit einem Eisportionierer bekommt ihr ca. 18 gleichgroße Kugeln, die ihr auf zwei Blechen mit Backpapier verteilen könnt. Cookies schon auf dem Blech andrücken, da sie nicht auseinander laufen. Ich habe das mit einem Keksstempel gemacht.  😉

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12-14 Minuten goldbraun backen. Wenn ihr größere Cookies haben wollt erhöht sich die Backzeit ein wenig. Ich hatte jeweils nur ein Blech im Ofen. Kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann die Cookies vorsichtig mit dem Spatel auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Lasst sie Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Himbeer Tiramisu ohne Alkohol

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Hallo meine Lieben,

leider leider leider gab es dieses Tiramisu heute nicht (dafür wurde ich von meiner lieben Schwester mit einem vorzüglichen Rhabarber-Streuselkuchen verwöhnt), aber es ist eines dieser Rezepte das noch auf Veröffentlichung gewartet hat – wie so Einige, die hier noch in der Warteschlange hängen, weil ich bis dato dafür noch nicht die Zeit gefunden habe…. wie auch immer… hier ist es nun also – ein frisches, fruchtiges Tiramisu, herrlich um an frühsommerlichen Tagen genüsslich verspeist zu werden.

Ihr braucht dazu:

Löffelbiscuit
250 Gramm Mascarpone
1 großes und vor allem FRISCHES Ei!
50 Gramm brauner Zucker
ger. Tonka Bohne, pulv. Vanilleschote
1 doppelter Espresso
200 Gramm Himbeeren (meine waren gefroren)
etwas Agavendicksaft oder Zucker
Ein paar frische Himbeeren, ungesüßtes Kakaopulver und etwas Schokolade für das Topping

Und so schnell wird es gezaubert:
Ich mache als erstes meinen Espresso. So kann er in der Zwischenzeit abkühlen.

Ei trennen. Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Danach das Eigelb mit dem Zucker und etwas geriebener Tonka Bohne und Vanille schaumig rühren. Mascarpone unterrühren. Danach den Eischnee vorsichtig unterheben.

Zu den Himbeeren etwas Agavendicksaft (ich hatte 3 Esslöffel) oder nach Geschmack Zucker hinzufügen und pürieren. Ich habe die Körnchen der Himbeeren drin gelassen. Mich stört das nicht und ich empfinde es irgendwie „natürlicher“.

Löffelbiscuit auf oder in eine Form legen. Jetzt kommt mein Tip: ich nehme einen Teelöffel und gebe auf jede Stange drei Löffel von dem Kaffee darauf. So wird der Löffelbiscuit butterweich und fluffig aber nicht “nass” und “matschig”. Danach folgt eine Schicht Mascarponecreme. Darauf dann eine Schicht Himbeerpüree. Das wiederholt ihr, bis ihr alle Zutaten verarbeitet habt. Jetzt zugedeckt ab damit in den Kühlschrank. Ich lasse meine Tiramisu immer über Nacht ziehen. So werden sie perfekt.

Erst vor dem Verzehr mit dem Kakaopulver bestreuen und mit frischen Himbeeren und geschnittener Schokolade verzieren. Fertig!

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Vegane Jamaika Cookies ohne Zucker

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Hallo ihr Lieben,

momentan sind wir dabei immer mehr auf die Vegane Seite zu wechseln. Und ich kann es Euch sagen, es fällt mir in vielen Bereichen wahnsinnig schwer. Z.B. das Thema Süßigkeiten. Ja ich gebe es zu, ich bin ein Zucker- und Süßigkeiten Junkie. Nun kaufe ich schon seit geraumer Zeit keine fertigen Süßigkeiten mehr aufgrund der vielen tierischen Bestandteile, die darin enthalten sind und weil ich einfach meinen Zuckerkonsum drastisch senken möchte.

Nun war es so, das ich am Wochenende wie ein wildes Tier im Käfig umher geschlichen bin. Ich weiß nicht, WIE OFT ich das Süßigkeitenfach geöffnet habe, ja und es war natürlich auch nach mehrfachen Öffnen einfach nichts drin. Irgendwann habe ich es dann nicht mehr ausgehalten, und hab mich in die Küche begeben um Cookies zu backen. Es war schon ziemlich spät, aber es musste sein.

Ich wollte keinen Zucker benutzen und hatte nicht so viel Zuhause (ich habe keine Vorratslagerung) also habe ich mir das Rezept hier „ausgedacht“.

Die Cookies sind wirklich sehr gut geworden und deshalb möchte ich das Rezept gerne mit Euch teilen.

Ihr braucht dazu:

150 Gramm Margarine zum Backen
75 Gramm festes Pflanzenfett
1 Espressolöffel Vanille gemahlen
100 Gramm Aganvensüße (Agavendicksaft pulverisiert)
2-3 EL Wasser
1/2 reife Banane
400 Gramm Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
50 Gramm Kokosflocken
Rum oder Rumaroma (nach Geschmack, bei mir wars ein ganzes Röhrchen Aroma, weil ich den Geschmack so gerne mag)

Und so schnell werden sie gezaubert:

Agavensüße mit 2-3 EL Wasser flüssig anrühren. Banane mit einer Gabel zerquetschen und dazu geben. Ebenfalls Margarine, Fett, Vanille und Rum(aroma) dazu geben und mit einem Rührgerät alles gut miteinander verkneten (Knethaken). Dann das Mehl, Backpulver, Natron und die Kokosflocken dazugeben. Es sollte ein geschmeidiger Teig werden. Mit einem Eisportionierer bekommt ihr ca. 18 gleichgroße Kugeln, die ihr auf zwei Blechen mit Backpapier verteilen könnt. Cookies schon auf dem Blech leicht andrücken, da sie nicht auseinander laufen. Dann ein paar Kokosflocken darauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12-14 Minuten goldbraun backen. Wenn ihr größere Cookies haben wollt erhöht sich die Backzeit ein wenig. Ich hatte jeweils nur ein Blech im Ofen. Gleich nach dem Heraus nehmen schlagt ihr das Backblech ein paar mal auf die Arbeitsplatte so werden die Cookies flach und bekommen die gewünschte Konsistenz, wenn das nicht funktioniert einfach mit den Fingern etwas nachhelfen 😉 Kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann die Cookies vorsichtig mit dem Spatel auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Lasst sie Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Vegane Cookies wie bei Subway

…und mein Kampf mit dem ungeliebten Thermomix.

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Mit meinem Mann ist auch ein Thermomix in den gemeinsamen Haushalt gewandert. Jetzt werden sich sicher bei einigen von Euch die Nackenhaare aufstellen. Aber was soll ich sagen, ich habe das Ding bis letztes Jahr ganz hoch oben auf den Schrank verbannt. Für viele Jahre. Ja, ich mag ihn nicht! Ich habe in diesem Gerät keinen Sinn gesehen, ich brauche es nicht. Jedoch war meine bessere Hälfte ziemlich empört darüber und auch einige meiner Freundinnen. Nun ja, gut, dann stelle ich ihn in die Küche, ins Eck… vielleicht nehme ich ihn ja mal her. Soweit so gut. Ich habe ihn benutzt, schon mehrfach, aber was soll ich sagen: „Ich mag das Teil immer noch nicht!!!“.

Irgendwie stehe ich damit auf Kriegsfuß. Nichts, aber auch gar nichts, ist darin so geworden wie ich es mir vorstelle. Es ist eine schreckliche Batzerei, ein Gerühre und Gefummle. Bis jetzt habe ich jedes mal das Zeug wieder mühevoll heraus gekratzt. NEIN NEIN und nochmals NEIN. Heute hatte ich ihm nochmal eine Chance gegeben. Aber es kam wie es kommen mußte. Zum Schluß landete der Teig doch wieder in meiner Rührschüssel und wurde liebevoll von mir mit den Händen bearbeitet und siehe da, schon war alles gut und der Friede wieder hergestellt. Er steht jetzt total verschmiert und dreckig in der Küche und wartet auf meine bessere Hälfte, der kann ihn nämlich wieder sauber machen und zurück auf den Schrank stellen. Ihr merkt schon, ich war ziemlich sauer heute, am Liebsten hätte ich das Teil aus dem Fenster geworfen.

Jetzt aber zu den herrlichen, veganen Cookies, die denen von Subway verdammt ähnlich kommen. Auf den Fotos da oben, hatte ich nicht so viel Schokolade und habe daher noch ein paar Walnüsse hinzu gegeben. Das Rezept ist ohne, aber da kann man ja variieren. Ganz nach Geschmack!

Ich habe für mich das Originalrezept abgeändert, da mir 320 Gramm Zucker und 150 Gramm Schokolade definitiv zu viel war.

Hier also meine Variante:

150 Gramm Margarine zum Backen
75 Gramm festes Pflanzenfett
1 Espressolöffel Vanille gemahlen
80 Gramm Aganvensüße (Agavendicksaft pulverisiert)
20 Gramm Agavendicksaft flüssig
100 Gramm Rohrohrzucker
400 Gramm Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
3 TL Eiersatz mit 3 EL Wasser schaumig aufrühren – alternativ kann man eine halbe zermatschte, reife Banane nehmen schmeckt dann aber auch danach aber nicht schlechter ;)120 Gramm dunkle (vegane) Schokolade

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Und so schnell werden sie gezaubert:

Dunkle Schokolade grob hacken und zur Seite stellen. Margarine, Fett, Vanille, Agavensüße und Zucker gut miteinander verkneten. Wenn ihr ein Handrührgerät verwendet nehmt die Knethaken. Dann das Mehl, Backpulver, Natron und den angerührten Eiersatz dazu geben. Es sollte ein geschmeidiger Teig werden. Zum Schluß die Schokolade unterkneten. Mit einem Eisportionierer bekommt ihr ca. 18 gleichgroße Kugeln, die ihr auf zwei Blechen mit Backpapier verteilen könnt. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12-14 Minuten goldbraun backen. Wenn ihr größere Cookies haben wollt erhöht sich die Backzeit ein wenig. Ich hatte jeweils nur ein Blech im Ofen. Gleich nach dem Heraus nehmen schlagt ihr das Backblech ein paar mal auf die Arbeitsplatte so werden die Cookies flach und bekommen die gewünschte Konsistenz. Kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann die Cookies vorsichtig mit dem Spatel auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Lasst sie Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Matcha-Power-Balls

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Als zusätzliches kleines Mitbringsel zum Geburtstag meiner lieben Schwester habe ich diese Kugeln in einem Kochbuch gefunden. Ich gebe Euch das Originalrezept. Bei mir allerdings waren jede Menge weitere Zutaten nötig damit die Kugeln formbar waren. Leider habe ich mir nicht notiert wie viel ich noch dazu gegeben habe.

Das nächste mal allerdings werde ich vor der Zubereitung die Kokosflocken, die in den Teig kommen, auf jeden Fall etwas mahlen. Mir gefällt die Konsistenz nicht so gut. Und auch am Geschmack und der ¨Panade¨ noch etwas tüfteln. Ich werde berichten!

Sie schmecken trotzdem so schon sehr lecker und sind ein toller, gesunder Power-Snack den man auch mit in die Arbeit nehmen kann.

Das braucht ihr dafür:
350 g getrocknete Aprikosen
100 g gemahlene Mandeln
100 g Kokosflocken
2 TL Matcha
Ich gab noch geriebene Vanilleschote dazu.

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Und so werden sie gezaubert:

Aprikosen grob hacken und in einer Schüssel mit Wasser ca. 3 Std. einweichen. Danach in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Aprikosen mit einem Pürierstab sehr fein pürieren. Vanille, Mandeln, 50 g Kokosflocken und Matcha-Pulver dazugeben und alles gut miteinander vermischen. Wenn die Masse so wie bei mir zu weich ist, die Menge der Mandeln und Kokosflocken erhöhen.

Die Masse im Kühlschrank für ca. 30 min. kalt stellen. Mit einem Espressolöffel kleine Portionen abteilen und mit trockenen Händen zu kleinen Kugeln formen. Anschließend in den restlichen Kokosflocken wälzen.
In einem verschließbaren Gefäß im Kühlschrank aufbewahren.

Laßt sie Euch gut schmecken!
Eure Zaubermondin

Tiramisu originale

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Hallo meine Lieben,

heute möchte ich Euch mein bisher streng gehütetes Rezeptgeheimnis verraten 😉 Natürlich alles Quatsch mit Soße…

Es gibt viele Varianten ein Tiramisu herzustellen. Diese hier habe ich von einer italienischen Mama, die sich immer darüber aufgeregt hat, wir Deutschen würden unser Tiramisu in einer Schüssel mit Kaffee und Mascarpone ertränken.

Ich musste ihr leider damit Recht geben, dass ihr Tiramisu lange nicht so üppig war und nicht so schwer im Magen lag. Es war viel zarter und harmonischer, schmeckte phantastisch und glich eher einer feinen Torte, als das was ich bis dato kannte.

Dieses Rezept hier ist eine kleinere Portion. Als Nachspeise würde ich sagen reicht es für 7 Personen. Jeder bekommt eine Löffelbiscuitreihe 😉

Ich habe dieses hier für eine liebe Freundin zum Geburtstag gemacht und es war so schnell weg wie ich es hin gestellt hatte. Jeder ist von der Leichtigkeit begeistert.

Gefertigt habe ich es am Vorabend um es dann am nächsten Tag mit zur Feier zu nehmen. So zieht es perfekt durch und ist fluffig, locker, leicht….

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Wer es versuchen möchte benötigt dafür:

21 Stangen Löffelbiscuit
250 Gramm Mascarpone
1 großes und vor allem FRISCHES Ei!
50 Gramm brauner Zucker
ger. Tonka Bohne, pulv. Vanilleschote
1 Espresso, Amaretto (oder Marsala)
ungesüßtes Kakaopulver

Und so schnell wird es gezaubert:
Ich mache als erstes meinen Espresso und verlängere ihn mit einem guten Schuß Amaretto (das ganz nach Geschmack). So kann er in der Zwischenzeit abkühlen.

Ei trennen. Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Danach das Eigelb mit dem Zucker und etwas geriebener Tonka Bohne und Vanille schaumig rühren. Mascarpone unterrühren. Danach den Eischnee vorsichtig unterheben.

Löffelbiscuit (7 Stangen) auf eine Form auflegen. Jetzt kommt mein Tip: ich nehme einen Teelöffel und gebe auf jede Stange drei Löffel von der Kaffee/Amaretto Mischung darauf. So wird der Löffelbiscuit butterweich und fluffig aber nicht „nass“ und „matschig“.

Danach folgt eine Schicht Mascarponecreme. Das wiederholt ihr, bis ihr die 21 Löffelbiscuit verarbeitet habt. Zum Schluß sollte eine letzte Schicht Mascarponecreme aufgestrichen sein. Jetzt ab damit in den Kühlschrank.

Wichtig ist es, das Tiramisu, aufgrund des Frischeis, durchgehend zu kühlen! Auch solltet ihr dafür unbedingt ganz frische Eier verwenden.

Meines hatte ich von glücklichen Hühnern, die nebenan wohnen und ab und zu auch in meinem Vorgarten scharren dürfen.

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Vor dem Verzehr mit dem Kakaopulver bestreuen. Fertig!

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin