Archiv der Kategorie: Kuchen & Tartes

Quittentarte mit Haselnussmürbteig (vegan)

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Hallo meine Lieben,

von einem edlen Spender habe ich vorgestern Quitten aus dem Garten geschenkt bekommen. Was habe ich mich gefreut. Ich liebe Quitten! Leider ging es mir gestern gesundheitlich gar nicht gut (hatte mir diese fiese Tages-Magen-Darm-Seuche eingefangen). So lag ich im Bett und stand nicht in der Küche.

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Heute aber musste es sein und ich habe diesen leckeren Kuchen gebacken. Da ich momentan keine Eier von meiner Schwägerin (nur diese esse ich noch ab und zu, denn da weiß ich wie die Tiere leben) habe, wurde es ein veganer Kuchen. Leider muss ich gestehen, das ich mit veganem Gebäck immer noch ein wenig auf Kriegsfuß stehe. Natürlich kann man sich daran gewöhnen, aber so gut wie „normal“ gebacken ist es einfach nicht. Finde ich zumindest. Wie auch immer, diese Tarte hier ist lecker geworden auch ohne Butter und Eier 🙂

Ich bin ein Fan von „nicht-süßen-Kuchen“ und das hier ist so einer. Die Quitten haben eine herrliche Säure und der Rohrohrzucker in geringen Maßen trägt seinen Teil bei. Ein Manko hatte die ganze Sache nur leider. Der Boden klebte an der Form fest (ist mir mit diesen Formen noch NIE!!! passiert) und er ließ sich sehr schwer ausrollen. Das liegt aber wohl an der doch recht weichen Margarine.

Wer sich also diese Köstlichkeit schmecken lassen will kann entweder noch schnell vorbei kommen oder braucht dazu:

Für den Teig:
185 Gramm Dinkelmehl90 Gramm gemahlene Haselnüsse
125 Gramm vegane Butter/Margarine (gekühlt)
50 Gramm (Rohrohr)zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
1 gestr. TL Zimt

Für den Belag:
100 Gramm gehackte Mandeln
4 EL (Rohrohrzucker)

4 Quitten
1/2 Zitrone mit essbarer Schale
2 EL vegane Butter / Margarine
3 EL Korinthen/Rosinen
1 gestr. TL Zimt

200 ml Soja Creme (Berief Soja Fit z.B.)
2 EL Rohrohrzucker
2 x Eiersatz
Zwetschgengewürz (ich habe mir das selber aus Zimt, Kardamon, Piment, Vanille und Ingwer zusammen gemischt)

Und so schnell wirds gezaubert:

Die trockenen Zutaten für den Teig vermengen. Gekühlte Margarine dazu geben und schnell zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Folie wickeln und 1 Std. kühl stellen.

In der Zwischenzeit Quitten Schälen, Gehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Mit etwas Wasser und Zucker und der Schale (natürlich ohne das Weiße) der halben Zitrone ca. 10 Minuten (je nachdem wie groß die Stücke sind) weich kochen (sollten nicht zu weich sein!). Wasser abgießen und sofort die vegane Butter, den Zimt und die Korinthen dazu geben und alles gut miteinander vermischen. Zitronenschalen entfernen. Zugedeckt zur Seite Stellen.
Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

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Den gekühlten Teig schnell ausrollen und in die gefettete Form (ich werde das nächste mal Backpapier darunter geben) legen. Ich musste etwas mit den Händen nachhelfen und den Rand formen.
100 Gramm gehackte Mandeln und 4 EL Zucker auf dem Boden verteilen und leicht andrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und blind ca. 15 min. Backen (mit Butter im Teig gäbe das sicher eine schöne karamellisierte Oberfläche).

In der Zwischenzeit Soja Creme mit Zucker, dem Gewürz und dem Eiersatz mit dem Schneebesen zu einer homogenen Masse vermischen.
Masse auf den gebackenen Kuchenboden geben, dann die Quitten. Und weitere 15 min. backen.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen. Und wers ganz lecker will, mit geschlagener Sojasahne lauwarm servieren.

Lasst es Euch gut schmecken.

Eure Zaubermondin

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Vollkorncupcakes mit wenig Zucker – vegan

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Hallo ihr Lieben,

jaaa ich gebe es zu, der Cupcake hier ist nur zur Hälfte vegan. Ich war heute sehr faul und habe mir viel Zeit gespart und als Topping etwas Fertiges genommen. Was aber nichts desto trotz sehr lecker geschmeckt hat. Wer es auch versuchen möchte braucht dazu den Brotaufstrich Brunch in der Geschmacksrichtung „Zuckerbrot – weiße Schokolade“ , den es momentan wieder im Handel gibt. Ich habe ihn so wie er ist aufgespritzt und nur mit ein paar Zuckerstreuseln garniert. Empfehlenswert gut!

Jetzt aber zum eigentlichen Teigrezept. Ihr braucht dazu:

200 Gramm Dinkelvollkornmehl
1 EL Backpulver
100 Gramm Kokosblütenzucker (oder braunen Zucker) oder Xylith oder eben was ihr wollt
1 gestr. EL Zimt
1 gestr. TL Vanille gem.
50 Gramm Kokosflocken
50 Gramm Haselnüsse
150 Gramm weiße und dunkle Schokolade (vegan) gemischt (gehackt, Tropfen, etc)
1 Pr. Salz
150 Gramm veganer Joghurt
150 ml Sojamilch
50 Gramm Fett (weich oder aufgelöst)

Und so schnell wirds gemacht:

Alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen. Joghurt, Milch und zerlassenes Fett dazu geben und gut durchmischen.

Mit einem Löffel in Muffin-Förmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 200°Ober-/Unterhitze ca. 25 min. backen.

Nach dem Abkühlen das Topping direkt aus dem Kühlschrank aufspritzen und schnell essen.

Lasst Euch diese extrem saftigen und fluffigen Teilchen gut schmecken. Hier darf man auch mal eins mehr essen, denn ganz so arg schlimm ist die Kalorienbilanz hier nicht 😉 *kicher*

Eure Zaubermondin

(Veganer) Hefekranz mit Mohn und Herz

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Hallo meine Lieben,

da meine liebe Mama erst vor ein paar Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden ist, haben meine Sista und ich uns um ihren Geburtstag gekümmert. Wir feierten am Wochenende im Garten vom Schwesterherzal mit Erdbeertorte und diesem Hefekranz, den ich mit viel Liebe für sie gebacken habe. Danach gab es noch leckeren Flammkuchen und Pizza auf Flammkuchenteig.

Ich hatte vor ein paar Tagen ein kurzes Video gesehen auf dem diese „Wickel“-Technik gezeigt worden ist. Allerdings wurde da als Füllung Nutella verwendet. Ein NOGO für mich. Ich habe mich für Mohn und selbst gemachte Johannisbeermarmelade entschieden. Ich war überrascht das es wirklich so einfach ging und gleich auf Anhieb funktioniert hat. Ich wußte nämlich nicht mehr wo ich das gesehen hatte und so wars ein Erstversuch aus der Erinnerung heraus. Ich bin entzückt!

Wer seine Mama oder andere liebe Menschen auch einmal damit überraschen will braucht dazu:

Mittelschweren Hefeteig + Füllung nach Wunsch

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Für meinen Hefeteig (vegan) habe ich verwendet:
500 Gramm Mehl
1 Würfel frische Hefe
1 Eigelb(ersatz)
50 Gramm Zucker
5 Gramm Salz
250 ml (Soja/Mandel)Milch75 Gramm Fett (Alsan, Margarine, Butter…)

Für die Mohnfüllung (vegan):
200 Gramm Mohn
200 ml (Soja/Mandel)Milch
150 Gramm Zucker
80 Gramm Margarine/Alsan/Butter
Zimt und Vanille nach Geschmack

Johannisbeermarmelade für den „sauren“ Zwischenteil und das Herz.

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Und so schnell wirds gezaubert:

Mehl mit Zucker und Salz in eine Schüssel geben und verrühren. Eine Mulde machen und die Hefe darin klein Bröseln. Milch erwärmen (nicht über 45 Grad) und einen Schuss mit zur Hefe geben. Ca. 10 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Danach restliche Zutaten dazu geben und ordentlich durchkneten (ich nehme immer meine Hände, ich mag das Handrührgerät für Hefeteig einfach nicht). Dann wieder zudecken und wieder an einem warmen Ort ca. 15-20 Minuten gehen lassen.

Danach erneut durchkneten und nochmals zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Milch mit Zucker, Gewürzen und Fett für die Füllung in einem Topf aufkochen lassen und den Mohn dazu geben. Herdplatte ausschalten und ca. 10 Minuten unter Rühren quellen lassen. Von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen.

Anschließend den Hefeteig in vier gleich große Teile zerteilen. Mit einem Teigroller hauchdünn ausrollen und einen Kreis ausschneiden (ich habe dazu einen Essteller verwendet). Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Auf die erste Teigschicht habe ich die ausgekühlte Mohnmasse verteilt. Dann kam der zweite Hefeteigkreis. Darauf habe ich dann die Johannisbeermarmelade verteilt. Dann wieder eine Hefeteigschicht auf die ich den Mohnmasse verteilt habe. Abschließend wieder eine Lage Hefeteig. Also insg. 4 Kreisscheiben vom Hefeteig.

Dann nehmt ihr ein Glas und stellt es in die Mitte des Kreises. Von der Markierung aus schneidet ihr den Teig in 16 gleiche Teile. Ihr nehmt dann vorsichtig zwei der Teile in die Hände und dreht sie zwei bis dreimal um die Achse und klebt sie am unteren also offenen Ende etwas zusammen. Das macht ihr dann mit allen 16 kleinen Teilen. Es entstehen dann acht „Arme“. Das Glas kann man dann entfernen. (ich und erklären… oh Mann… ich hätte ein Video drehen sollen, aber ich hoffe es ist verständlich).

Mir blieb ein kleiner Teigrest, davon habe ich dann das Herz geformt und in der Mitte des Hefekranzes platziert und mit Johannisbeermarmelade bestrichen.

Nichtveganer können Abschließend den Kranz mit Eiweiß bestreichen.

Dann ab damit in den Ofen und staunen: nach ca. 18 Minuten (wenn er schön goldbraun gebacken ist) ist der Hefekranz fertig und macht richtig was her. Auf dem Blech gut auskühlen lassen.

Zum Verzehr einfach eins der acht „Arme“ heraus zupfen und genießen.

Lasst es Euch gut Schmecken!

Eure Zaubermondin

Blaubeertiramisu (ohne Alkohol und ohne Kaffee)

image Hallo meine Lieben,

still war es wieder die letzten Tage hier auf dem Blog. Ich habe einfach so viel um die Ohren.

Alle lieben Veganer-Follower müssen jetzt mal weg kucken und nicht böse mit mir sein!

Heute ein kurzer Beitrag über ein Tiramisu das ich für meinen kommenden Geburtstag „getestet“ habe. Ich liebe Blaubeeren und Zitronen und so hab ich mir das einfach mal ausgedacht. Es schmeckte vorzüglich und darf am Wochenende auf meinen Geburtstagstisch 😉 Die Eier sind von meiner Schwägerin. Die Hühner leben bei ihr im Garten und bekommen nur das beste Bio Futter. Das sah man dann auch an den Eiern. Ich habe noch nieeee eine orangefarbene Mascarponecremegesehen 😉 Schaut mal, ist das nicht der Hammer? (das war vor der Zugabe vom Eischnee).

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Wer diese Köstlichkeit versuchen will braucht dazu:

2 Pack Dinkel Löffelbiscuits von Alnatura
250 Gramm Mascarpone
1 großes und vor allem FRISCHES Ei!
50 Gramm brauner Zucker
ger. Tonka Bohne, pulv. Vanilleschote
Apfelsaft, BioZitrone (Schale sollte essbar sein!)
ca. 150-200 Gramm Blaubeeren

Ein paar frische Blaueeren, Zitronenschalen und weiße geraspelte Schokolade für das Topping wpid-2015-05-14-08.33.17.jpg.jpeg

Und so schnell wird es gezaubert:

Apfelsaft (meiner war selbst gepresst) mit dem Saft der BioZitrone mischen. Die Schale braucht ihr fürs Topping. Also vorher abhobeln und aufheben (das weiße der Schale sollte nicht dran sein, das macht die ganze Sache sonst bitter).

Ei trennen. Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Danach das Eigelb mit dem Zucker und etwas geriebener Tonka Bohne und Vanille schaumig rühren. Mascarpone unterrühren. Danach den Eischnee vorsichtig unterheben.

Blaubeeren waschen und pürieren. Nicht vergessen ein paar Beeren für das Topping beiseite zu legen 😉

Löffelbiscuit auf oder in eine Form legen. Jetzt kommt mein Tip: ich nehme einen Teelöffel und gebe auf jede Stange drei Löffel von dem Saft darauf. So wird der Löffelbiscuit butterweich und fluffig aber nicht “nass” und “matschig”. Danach folgt eine Schicht Mascarponecreme. Darauf dann eine Schicht Himbeerpüree. Das wiederholt ihr, bis ihr alle Zutaten verarbeitet habt.

Jetzt zugedeckt ab damit in den Kühlschrank. Ich lasse meine Tiramisu immer über Nacht ziehen. So werden sie perfekt. In diesem Fall hier hat sie 4 Std. durchgezogen und war auch schon „fertig“. Erst vor dem Verzehr mit der weißen Schokolade bestreuen und mit frischen Blaubeeren und den Zitronenschalen verzieren. Fertig!

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Birnen-Pudding-Tarte

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Hallo ihr lieben,

für heute Nachmittag brauche ich DRINGEND mal wieder etwas zum Kaffee. So viel harte Arbeit muss belohnt werden 😉

Ich hatte noch Birnen im Haus und so einige „Backreste“ so ist das schnelle Rezept hier entstanden.

Wer diesen Traum (ja ich gebs zu, habe gleich ein Stück noch ganz warm gegessen) probieren will braucht dazu:

Teig
160 Gramm Mehl (ich hatte eine Mischung aus 100 Gramm Buchweizen, und 60 Gramm Dinkelmehl)
125 Gramm gemahlene Haselnüsse/Mandeln (ich hatte offene Tüten und habe es gemischt)
125 Gramm Butter
50 Gramm (Rohrohr)Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz

Belag
2 Birnen
1 Pkg. backfeste Puddingcreme
2 Nocken Schmand
1 Msp. gemahlene Vanille
Apfelgewürz (ich habe mir das selber aus Zimt, Kardamon, Piment, Vanille und Ingwer zusammen gemischt)
Agavendicksaft

Und so schnell wirds gezaubert:

Mehl, Nüsse, Zucker und Salz vermischen. Gewürfelte Butter und das Ei hinzu geben und zu einem glatten Teig verkneten. In Folie eingewickelt mind. 60 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Teig vorsichtig ausrollen und in die gefettete Tarte-Form geben. Das Rezept ergibt etwas mehr Teig, damit man ihn um”knicken” kann. Mit einer Gabel mehrfach den Boden ein stechen.

Pudding nach Anleitung zubereiten. Zum Schluß den Schmand und die Vanille unterrühren. Mischung gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Birnen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Auf den Pudding auflegen und Teig „umklappen“. Apfelgewürzmischung darüber streuen und etwas Agavendicksaft (ich tat dies, da meine Birnen noch sehr hart und irgendwie trocken waren).

Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit etwas Puderzucker bestreuen.

Es duftet und schmeckt köstlich 🙂 Und einen Klecks Sahne dazu, macht das Ganze einfach perfekt!

Viel Spaß beim Nachzaubern!

Liebste Grüße
Eure Zaubermondin

Himbeer Tiramisu ohne Alkohol

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Hallo meine Lieben,

leider leider leider gab es dieses Tiramisu heute nicht (dafür wurde ich von meiner lieben Schwester mit einem vorzüglichen Rhabarber-Streuselkuchen verwöhnt), aber es ist eines dieser Rezepte das noch auf Veröffentlichung gewartet hat – wie so Einige, die hier noch in der Warteschlange hängen, weil ich bis dato dafür noch nicht die Zeit gefunden habe…. wie auch immer… hier ist es nun also – ein frisches, fruchtiges Tiramisu, herrlich um an frühsommerlichen Tagen genüsslich verspeist zu werden.

Ihr braucht dazu:

Löffelbiscuit
250 Gramm Mascarpone
1 großes und vor allem FRISCHES Ei!
50 Gramm brauner Zucker
ger. Tonka Bohne, pulv. Vanilleschote
1 doppelter Espresso
200 Gramm Himbeeren (meine waren gefroren)
etwas Agavendicksaft oder Zucker
Ein paar frische Himbeeren, ungesüßtes Kakaopulver und etwas Schokolade für das Topping

Und so schnell wird es gezaubert:
Ich mache als erstes meinen Espresso. So kann er in der Zwischenzeit abkühlen.

Ei trennen. Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Danach das Eigelb mit dem Zucker und etwas geriebener Tonka Bohne und Vanille schaumig rühren. Mascarpone unterrühren. Danach den Eischnee vorsichtig unterheben.

Zu den Himbeeren etwas Agavendicksaft (ich hatte 3 Esslöffel) oder nach Geschmack Zucker hinzufügen und pürieren. Ich habe die Körnchen der Himbeeren drin gelassen. Mich stört das nicht und ich empfinde es irgendwie „natürlicher“.

Löffelbiscuit auf oder in eine Form legen. Jetzt kommt mein Tip: ich nehme einen Teelöffel und gebe auf jede Stange drei Löffel von dem Kaffee darauf. So wird der Löffelbiscuit butterweich und fluffig aber nicht “nass” und “matschig”. Danach folgt eine Schicht Mascarponecreme. Darauf dann eine Schicht Himbeerpüree. Das wiederholt ihr, bis ihr alle Zutaten verarbeitet habt. Jetzt zugedeckt ab damit in den Kühlschrank. Ich lasse meine Tiramisu immer über Nacht ziehen. So werden sie perfekt.

Erst vor dem Verzehr mit dem Kakaopulver bestreuen und mit frischen Himbeeren und geschnittener Schokolade verzieren. Fertig!

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Tiramisu originale

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Hallo meine Lieben,

heute möchte ich Euch mein bisher streng gehütetes Rezeptgeheimnis verraten 😉 Natürlich alles Quatsch mit Soße…

Es gibt viele Varianten ein Tiramisu herzustellen. Diese hier habe ich von einer italienischen Mama, die sich immer darüber aufgeregt hat, wir Deutschen würden unser Tiramisu in einer Schüssel mit Kaffee und Mascarpone ertränken.

Ich musste ihr leider damit Recht geben, dass ihr Tiramisu lange nicht so üppig war und nicht so schwer im Magen lag. Es war viel zarter und harmonischer, schmeckte phantastisch und glich eher einer feinen Torte, als das was ich bis dato kannte.

Dieses Rezept hier ist eine kleinere Portion. Als Nachspeise würde ich sagen reicht es für 7 Personen. Jeder bekommt eine Löffelbiscuitreihe 😉

Ich habe dieses hier für eine liebe Freundin zum Geburtstag gemacht und es war so schnell weg wie ich es hin gestellt hatte. Jeder ist von der Leichtigkeit begeistert.

Gefertigt habe ich es am Vorabend um es dann am nächsten Tag mit zur Feier zu nehmen. So zieht es perfekt durch und ist fluffig, locker, leicht….

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Wer es versuchen möchte benötigt dafür:

21 Stangen Löffelbiscuit
250 Gramm Mascarpone
1 großes und vor allem FRISCHES Ei!
50 Gramm brauner Zucker
ger. Tonka Bohne, pulv. Vanilleschote
1 Espresso, Amaretto (oder Marsala)
ungesüßtes Kakaopulver

Und so schnell wird es gezaubert:
Ich mache als erstes meinen Espresso und verlängere ihn mit einem guten Schuß Amaretto (das ganz nach Geschmack). So kann er in der Zwischenzeit abkühlen.

Ei trennen. Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Danach das Eigelb mit dem Zucker und etwas geriebener Tonka Bohne und Vanille schaumig rühren. Mascarpone unterrühren. Danach den Eischnee vorsichtig unterheben.

Löffelbiscuit (7 Stangen) auf eine Form auflegen. Jetzt kommt mein Tip: ich nehme einen Teelöffel und gebe auf jede Stange drei Löffel von der Kaffee/Amaretto Mischung darauf. So wird der Löffelbiscuit butterweich und fluffig aber nicht „nass“ und „matschig“.

Danach folgt eine Schicht Mascarponecreme. Das wiederholt ihr, bis ihr die 21 Löffelbiscuit verarbeitet habt. Zum Schluß sollte eine letzte Schicht Mascarponecreme aufgestrichen sein. Jetzt ab damit in den Kühlschrank.

Wichtig ist es, das Tiramisu, aufgrund des Frischeis, durchgehend zu kühlen! Auch solltet ihr dafür unbedingt ganz frische Eier verwenden.

Meines hatte ich von glücklichen Hühnern, die nebenan wohnen und ab und zu auch in meinem Vorgarten scharren dürfen.

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Vor dem Verzehr mit dem Kakaopulver bestreuen. Fertig!

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Süßkartoffel Tarte

Süßkartoffeltarte

Nomnomnomnomnom….. lekka lekka… diese Tarte war wirklich vorzüglich und der frische Endiviensalat dazu genau das passende Gegenstück zur doch recht süßlichen Tarte (obwohl ich wirklich viel Chilli drin hatte). Ich habe sie heute in einer Eckigen Form gebacken (wer sich über die Form des Stückes wundern sollte…) 🙂

Wer es versuchen will braucht dazu:

Teig:
200 Gramm Mehl
100 Gramm Butter
1 Prise Salz
1 Ei

Belag:
ca. 600 Gramm Süßkartoffeln
1 große Zwiebel
200 Gramm Creme Fraiche
3 Eier
1 TL Thymian
Salz, Pfeffer, Chilli, Muskat

Und so wirds gezaubert:
Mehl, Butter in Stücke geschnitten, Salz und das Ei rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Ausrollen und in die gefettete Tarteform einlegen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen. Im Kühlschrank für ca. 30 min. kalt stellen.
Süßkartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebel halbieren und in hauchdünne Scheiben schneiden. Beides mit etwas Öl in einer Pfanne ca. 5 min. andünsten. Mit Salz, Pfeffer, Chilli und Thymian würzen.

Boden im 200 Grad heißen Ofen (Ober/Unterhitze) 15 min. blindbacken. In der Zwischenzeit Creme Fraiche und Eier mit Salz, Pfeffer und Muskat verquirlen.

Vorgebackenen Boden mit den Süßkartoffeln und Zwiebeln belegen, Eierguss darüber gießen und ca. 30 min. weiterbacken.

Lasst es Euch gut schmecken!

Eure Zaubermondin

Orangentarte – ein Fiasko

Orangentarte

Gleich mal vorne weg… trotz Fiasko… geschmeckt hat sie zum Schluss dann doch noch 😉

Oh wie hatte ich mich auf diese Tarte an diesem trüben, verschneiten Wintertag gefreut. Hier ist das Original-Rezept: http://www.kuechengoetter.de/rezepte/Kuchen/Orangen-Tarte-1304.html

Die Zubereitung endete jedoch in einem Fiasko. Aufgepeppt habe ich den Teig mit 1 TL Zimt, da ich diesen so sehr liebe und er hervorragend zu den Orangen passt.

Schon beim Lesen des Rezeptes war ich sehr unschlüssig. Da ich aber noch zwei wunderbare Saftorangen da hatte, wollte ich es dennoch versuchen.

Leider ist der Versuch in ein Fiasko ausgeartet. In meinen Augen zumindest. Der Teig war viel zu weich und klebrig. Trotz 30-minütiger Kühlung (die ja im Rezept auch nicht angegeben wird).

Und die Füllung…. die ganze Masse war um ein Vielfaches (fast das Doppelte) zu viel. War flüssig wie Wasser, die unter gehobene, geschlagene Sahne schwamm in Flocken darin umher.

Der Teig wird ohne Hülsenfrüchte blind gebacken, d. h. er wölbte sich trotz Einstechen stark und zog sich zusammen (was ja eigentlich schon im vornherein klar war). So war das Einfüllen der flüssigen Masse noch um einiges schwieriger (ich habe ein sehr niedrige Tarteform). Natürlich schwabbte dann beim Einschieben in den Ofen ein Teil davon gleich wieder heraus.

Da nirgendwo in dem Rezept angegeben ist, wann man die Orangenscheiben auflegt (die ja auf dem Rezeptbild zu sehen sind) habe ich mich dazu entschieden sie nach 30 minütiger Backzeit aufzulegen. Ich habe die Schale entfernt, da ich keine unbehandelten Orangen hatte. Was damit passiert ist sehr ihr ja selber. Sie wurden nur warm, mehr nicht.

Aus der restlichen Füllmasse habe ich versucht einen Pudding zu kochen und konnte damit noch zwei Gläser füllen. Oben drauf kam dann noch eine frische Orangenscheibe. So war es nicht ganz umsonst… wie das geschmeckt hat, kann ich euch zu diesem Zeitpunkt leider nicht verraten, da das Dessert noch im Kühlschrank steht.

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Da die Tarte rein optisch wirklich nicht ansprechend aussah, habe ich sie mit braunem Zucker (auch die Orangen) bestreut und mit einem Brenner karamellisiert. Jetzt war ich einigermaßen zufrieden.

Nach dem Abkühlen dann der Geschmackstest, den sie dann doch noch bestanden hat 😉 Das knusprige Karamell und die frischen Orangen machen sie wirklich sehr lecker und saftig.

Das nächste mal werde ich einen Tarteteig verwenden den ich immer nehme und eine höhere Form. Die Sahne nicht vorher steif schlagen und das blind backen spare ich mir ganz und fülle die Masse vor dem Backen ein. Ich werde berichten.

Habt einen schönen Sonntag!

Eure Zaubermondin

Schoko-Koko-Torte mit Marzipan

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Da ist sie nun. Meine erste Torte/Kuchen mit Marzipanüberzug. Ich habe mich das noch nie getraut jetzt musste es einfach mal sein und ich muss sagen, es war gar nicht so schwer. Zugegebenermaßen habe ich fertiges Marzipan benutzt aber immerhin…. und geschmeckt hat es tatsächlich auch noch *kicher*.

Wer diesen Schokoladen-Kokosnusstraum nach backen möchte benötigt dazu folgende Zutaten:

Für den Teig:
125 g Butter
180 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Tonkabohne gerieben
3 Eier
250 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
40 g Kakaopulver
125 ml Milch

Für die Kokosfüllung:
4 Eiweiß
150 g Zucker
200 g Kokosflocken
1 Fläschchen Rumaroma

Für den Überzug:
2 Pkg. Marzipan
Schokozuckerguss

Und so wird sie gezaubert:

Für den Rührteig weiche Butter, Zucker, Tonkabohne und Vanillezucker ca. 10 Minuten cremig aufschlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Eier einzeln zum Rührteig geben und jeweils ca. eine halbe Minute unterrühren, damit sich alle Zutaten im Rührteig gut verbinden. Mehl mit Backpulver und Kakaopulver mischen und abwechselnd mit der Milch zum Rührteig geben. Nur kurz unterrühren sonst wird der Teig zu zäh.

Nun das Eiweiß steif schlagen, die Kokosraspel, das Rumaroma und den Zucker vorsichtig unterheben.

Die Hälfte des Teiges in eine gut gefettete und gemehlte Form einfüllen. Jetzt die Eischnee-Kokosmasse in der Mitte auf dem Teig verteilen. Den restlichen Teig darüber geben und ca. 40 Min. bei 175°C (Ober/Unterhitze) backen.

Nach dem Abkühlen des Kuchens das Marzipan zwischen zwei Frischhaltefolien hauchdünn ausrollen eine Folie abziehen und das Marzipan über den Kuchen legen. Erst dann die zweite Folie entfernen. Nach Wunsch dekorieren.

Lasst es Euch schmecken!

Eure Zaubermondin