Glutenfreies Brot – ein (Produkt)-Test

Hallo meine Lieben,

still ist es hier wieder auf dem Blog geworden. Meine Töpferwerkstatt nimmt wieder mal viel Zeit in Anspruch.

So viele Gerichte und Fotos wollen hier noch hoch geladen werden aber mir fehlt schlichtweg ständig die Zeit 😦

Ich habe mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Gluten und Glutenunverträglichkeit beschäftigt. Habe hier und da gekuckt und gelesen und mich informiert. Nun bin ich zu dem Entschluß gekommen zumindest so gut es geht auf Gluten zu verzichten.

Dazu gab es dann ein paar Brotbackversuche in den verschiedensten Varianten. Da ich einfach ein Brotjunky bin und ganz ohne, NEIN das schaffe ich einfach nicht. Wie geht es Euch damit? Könnt ihr ohne leben?

Die erste glutenfreie Brot war quasi ein kompletter Selbstversuch ganz nach der Art meines Knusperbrotes nur eben mit glutenfreiem Mehl von REWE. Im ersten Anschein war alles gut gelungen (nur der Teig nicht so hoch gegangen). Außen knusprig und innen beim Anschnitt schön fluffig. Nur als es ein paar Std. stand viel alles in sich zusammen und das Brot war hart wie Stein und innen fast spindig und trotzdem extrem trocken. Ich möchte das nicht an dem Mehl festmachen und auch nicht an der Art wie ich es gebacken habe (denn die nächsten Brote habe ich auch im Topf gebacken) sondern es ist vielleicht einfach irgendetwas schief gegangen. Ich lasse mich auf jeden Fall nicht entmutigen und werde es erneut versuchen! So sah es aus mein glutenfreies Knusperweißbrot:

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Darauf folgte dann Versuch Nr. 2
Ich erwarb eine BIO-Brot-Backmischung der Firma Seitz. Das Bild darauf war vielversprechend jedoch bei näherer Betrachtung schon fast ein Witz. Denn das Brot da auf der Verpackung ist wohl niemals ein glutenfreies Brot!! Da hat sich wohl der Grafiker bei der Erstellung nicht allzu viel Gedanken dabei gemacht *kicher*. Was mir persönlich nun aber auch egal ist, denn welche Produktverpackung zeigt schon das was wirklich drin ist?!

Nun ja also ich habe die Brotbackmischung gemäß den Angaben auf der Verpackung verarbeitet und eine recht weiche Teigmasse als Ergebnis erhalten. Ich wollte unbedingt in meinem Bräter (Glasbräter) mit Deckel backen und habe daher die Masse als Brot modelliert so wie es auf der Verpackung war (grins) und so in der Form noch eine halbe Stunde gehen lassen.

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In der Zwischenzeit habe ich den Backofen auf 250 Grad vorgeheizt. Leider hat es die Form nicht behalten und ist beim Backen auseinander gelaufen. Im Ofen war es dann 10 Minuten bei 250 Grad. 20 Minuten bei 200 Grad mit geschlossenem Deckel und nochmals 20 Minuten ohne Deckel. Danach noch fünf Minuten in der Form stehen lassen. Das Ergebnis war äußerst schmackhaft und sehr saftig. Es war auch noch am dritten Tag schön saftig und angenehm im Geschmack.

Also Daumen hoch für dieses Produkt.

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Und so sah es dann aus mein fertiges Brot.

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Die Leinsamen und Kerne waren schön zu sehen, die Krume schön hell, locker und sehr saftig.

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Na ja und dann war da noch Versuch Nr. 3. Eine Brotbackmischung der Firma Schär. Ich wollte ein dunkles Brot haben. Daher habe ich mich für den Brot-Mix Dunkel entschieden.

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Ich habe es wieder in der Glasform im Deckel gebacken. Ofen auf 230 Grad vorgeheizt und wie auch schon beim anderen Brot das Brot in der Form vorher noch 30 Minuten gehen lassen. Nach dem Gehen habe ich das Brot mit Öl bestrichen und ein paar Kürbiskerne darauf verteilt.

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Gebacken habe ich es dann 10 Minuten mit Deckel bei 230 Grad. 20 Minuten bei 200 Grad mit Deckel und 30 Minuten ohne Deckel bei 200 Grad. Danach habe ich es wieder ca. 5 Minuten in der Form ruhen lassen bevor ich es heraus genommen habe. Das Endergebnis kann sich zumindest rein äußerlich wirklich sehen lassen. Es sieht auf jeden Fall von allen drei Testbroten am Meisten wie normales Brot aus 🙂

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Auch die Struktur, Elastizität und der Geruch der Krume sind toll. Was man jedoch hier stark heraus schmeckt ist das Buchweizenmehl.

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Nachtrag vom 15.07.015: Schär empfiehlt das Brot im Kühlschrank zu lagern. Es wurde trotzdem schon am nächsten Tag ziemlich trocken. Leider! Fazit: Das Brot von Seitz ist für mich der Testsieger und das eindeutig!

Alles in allem trotzdem gute Alternativen zum normalen Brot. Damit kann ich leben wenngleich ich sicher trotzdem immer mal wieder mein herrliches Knusperbrot backen werde.

Vielleicht kann der ein oder andere etwas aus dem Beitrag ziehen.

Es grüßt ganz lieb

Eure Zaubermondin

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