Orangentarte – ein Fiasko

Orangentarte

Gleich mal vorne weg… trotz Fiasko… geschmeckt hat sie zum Schluss dann doch noch 😉

Oh wie hatte ich mich auf diese Tarte an diesem trüben, verschneiten Wintertag gefreut. Hier ist das Original-Rezept: http://www.kuechengoetter.de/rezepte/Kuchen/Orangen-Tarte-1304.html

Die Zubereitung endete jedoch in einem Fiasko. Aufgepeppt habe ich den Teig mit 1 TL Zimt, da ich diesen so sehr liebe und er hervorragend zu den Orangen passt.

Schon beim Lesen des Rezeptes war ich sehr unschlüssig. Da ich aber noch zwei wunderbare Saftorangen da hatte, wollte ich es dennoch versuchen.

Leider ist der Versuch in ein Fiasko ausgeartet. In meinen Augen zumindest. Der Teig war viel zu weich und klebrig. Trotz 30-minütiger Kühlung (die ja im Rezept auch nicht angegeben wird).

Und die Füllung…. die ganze Masse war um ein Vielfaches (fast das Doppelte) zu viel. War flüssig wie Wasser, die unter gehobene, geschlagene Sahne schwamm in Flocken darin umher.

Der Teig wird ohne Hülsenfrüchte blind gebacken, d. h. er wölbte sich trotz Einstechen stark und zog sich zusammen (was ja eigentlich schon im vornherein klar war). So war das Einfüllen der flüssigen Masse noch um einiges schwieriger (ich habe ein sehr niedrige Tarteform). Natürlich schwabbte dann beim Einschieben in den Ofen ein Teil davon gleich wieder heraus.

Da nirgendwo in dem Rezept angegeben ist, wann man die Orangenscheiben auflegt (die ja auf dem Rezeptbild zu sehen sind) habe ich mich dazu entschieden sie nach 30 minütiger Backzeit aufzulegen. Ich habe die Schale entfernt, da ich keine unbehandelten Orangen hatte. Was damit passiert ist sehr ihr ja selber. Sie wurden nur warm, mehr nicht.

Aus der restlichen Füllmasse habe ich versucht einen Pudding zu kochen und konnte damit noch zwei Gläser füllen. Oben drauf kam dann noch eine frische Orangenscheibe. So war es nicht ganz umsonst… wie das geschmeckt hat, kann ich euch zu diesem Zeitpunkt leider nicht verraten, da das Dessert noch im Kühlschrank steht.

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Da die Tarte rein optisch wirklich nicht ansprechend aussah, habe ich sie mit braunem Zucker (auch die Orangen) bestreut und mit einem Brenner karamellisiert. Jetzt war ich einigermaßen zufrieden.

Nach dem Abkühlen dann der Geschmackstest, den sie dann doch noch bestanden hat 😉 Das knusprige Karamell und die frischen Orangen machen sie wirklich sehr lecker und saftig.

Das nächste mal werde ich einen Tarteteig verwenden den ich immer nehme und eine höhere Form. Die Sahne nicht vorher steif schlagen und das blind backen spare ich mir ganz und fülle die Masse vor dem Backen ein. Ich werde berichten.

Habt einen schönen Sonntag!

Eure Zaubermondin

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2 Gedanken zu “Orangentarte – ein Fiasko

  1. Schön mal hören, dass auch andere Backerinnen ab und zu Fiaskos erleben… Aber mei stens kann gute Bäcker es retten! Und am Ende schmeckt es – mindestens für Gäste, die nix wissen wie hat man es ursprunglich geplant…

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